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New York erlässt Medizinstudierenden Großteil der Kosten

Foto: Brad Pict/stock.adobe.com
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Die New York University (NYU) verzichtet künftig auf Studiengebühren für das Fach Humanmedizin, um auch Menschen aus sozial schwachen Familien den Zugang zum Arztberuf zu ermöglichen. „Eine so verschiedenartige Bevölkerung wie unsere sollte von Ärzten aus allen Gesellschaftsschichten behandelt werden“, sagte der Dekan der Medizinischen Fakultät der New York University (NYU), Robert Grossmann. Zudem sollten angehende Ärzte und Chirurgen „nicht wegen überbordender Kosten von einer Karriere in der Medizin abgehalten werden“, hieß es weiter. Viele Medizinstudierende würden auf eine Spezialisierung in den Bereichen Pädiatrie oder Gynäkologie verzichten, weil sie dort später weniger verdienen.

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Nach Angaben der New Yorker Universität werden den Studierenden für das vierjährige Studium 55 018 Dollar pro Jahr an Studiengebühren erlassen. Möglich ist dies durch Spender, darunter ehemalige Studenten und Freunde der NYU. Verwaltungsgebühren sowie ihre Unterbringungskosten müssen die Studierenden jedoch auch künftig selbst tragen.

US-Medizinstudierende sammeln wegen der Studiengebühren meist hohe Schulden an – laut der US-Vereinigung der Medizinhochschulen sind es im Schnitt 202 000 Dollar. afp/ER

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