ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2018Demenz: Politik und Verbände begründen nationale Demenzstrategie

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Demenz: Politik und Verbände begründen nationale Demenzstrategie

Hillienhof, Arne

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„Demenzkranke gehören in die Mitte der Gesellschaft“, betonte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn. Foto: dpa
„Demenzkranke gehören in die Mitte der Gesellschaft“, betonte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn. Foto: dpa

Den Startschuss für eine nationale Demenzstrategie haben Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) und Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) gegeben. „Menschen mit Demenz und ihre Familien gehören in die Mitte der Gesellschaft. Es darf kein Tabu mehr sein, über Demenz zu sprechen. Wir brauchen eine demenzfreundliche Gesellschaft“, sagte Spahn bei der Vorstellung des Berichts „Allianz für Menschen mit Demenz 2014–2018“ in Berlin. „Jeder ist gefragt, die Situation von Demenzkranken zu verbessern. Dazu gehört eine gute pflegerische und medizinische Versorgung genauso wie ein verständnisvoller Umgang im Alltag – in Arztpraxen, Krankenhäusern, Bürgerämtern oder im Supermarkt“, so der Minister anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21. September.

In der „Allianz für Menschen mit Demenz“ haben sich Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände sowie über 20 Verbände und Institutionen aus dem Pflege- und Gesundheitsbereich, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zusammengeschlossen, unter anderem die Bundes­ärzte­kammer. Der neue Bericht gibt Auskunft über die erfolgten Maßnahmen. Insgesamt wurden 450 Projekte umgesetzt. hil

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