ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2018Sexuell übertragbare Krankheiten: Die Infektastischen STI – Prävention mit Humor

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Sexuell übertragbare Krankheiten: Die Infektastischen STI – Prävention mit Humor

Dtsch Arztebl 2018; 115(39): A-1715

Kahl, Kristin

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Die Bundeszentrale für politische Aufklärung (BZgA) hat im Rahmen ihrer Kampagne „Liebesleben“ zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen das Format der „Infektastischen STI“ entwickelt. Mit der Präventionskampagne informiert und sensibilisiert der Verband eine junge Zielgruppe über das Thema sexuell übertragbare Krankheiten (STI).

Stellvertreter für sexuell übertragbare Krankheiten: Fünf Handpuppen klären auf humorvolle Art über STI und deren Infektionswege auf.
Stellvertreter für sexuell übertragbare Krankheiten: Fünf Handpuppen klären auf humorvolle Art über STI und deren Infektionswege auf.

Hinter den Infektastischen STI verbergen sich fünf Handpuppen, die jeweils für eine sexuell übertragbare Krankheit stehen: Trippo Tripper, Feig Feigwarze, Chlam Chlamydie, Hepp Hepatitis und Philis Syphilis. In kurzen Video-clips erklären sie zielgruppengerecht, was sich hinter den Krankheitsbezeichnungen verbirgt, wie man sich infizieren kann und wie man sich am besten vor ihnen schützt. Das Leben in der STI-WG ist dabei geprägt von Prahlereien über die jeweiligen Infektionserfolge und populären Trends aus den sozialen Netzwerken: Selfies mit infizierten Pärchen, Unboxing-Videos auf ihrem YouTube-Kanal und Partnergesuchen auf Single-Börsen. Die erste Staffel umfasst 30 Folgen, eine zweite Staffel ist für Mitte Oktober geplant.

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Mit der Kampagne will die BZgA auf die steigende Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen in Deutschland und Europa aufmerksam machen. Während in Deutschland das Wissen zu HIV sehr ausgeprägt ist, sind Kenntnisse über einzelne STI und deren Symptome in der Gesamtbevölkerung gering. Eine repräsentative Umfrage der BZgA zeigt, dass aktuell nur 16 Prozent der Frauen und nur 11 Prozent der Männer Brennen als Symptom einer möglichen STI zuordnen können. Und das, obwohl STI auch in Deutschland weit verbreitet sind. Studien gehen davon aus, dass sich knapp fünf Prozent der jungen Frauen und Männer mit Chlamydien infiziert haben. kk

www.die-infektastischen-sti.de

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