ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2018Internetbasierte Interventionen bei chronischen körperlichen Erkrankungen

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Internetbasierte Interventionen bei chronischen körperlichen Erkrankungen

Internet-based interventions in chronic somatic disease

Dtsch Arztebl Int 2018; 115(40): 659-65; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0659

Bendig, Eileen; Bauereiß, Natalie; Ebert, David Daniel; Snoek, Frank; Andersson, Gerhard; Baumeister, Harald

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Hintergrund: Klinische Leitlinien empfehlen die psychosoziale Versorgung als integralen Bestandteil der medizinischen Gesundheitsversorgung. Der Zugang dazu ist jedoch häufig limitiert. Technologiebasierte Ansätze bieten eine attraktive Möglichkeit, um Aspekte von Gesundheit und Lebensqualität, etwa durch die Anwendung von Internet- und mobilebasierten Interventionen (IMIs), zu optimieren. Dieser Artikel bietet einen Überblick zu Grundlagen von IMIs und ihren Anwendungsgebieten. Im Fokus steht die Evidenzbasis für IMIs bei Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen.

Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und Cochrane. Systematische Reviews, die auf Basis randomisierter kontrollierter Studien psychologische IMIs untersuchten, wurden in Bezug auf ihre Relevanz für die beschriebene Population diskutiert.

Ergebnisse: Internetbasierte Interventionen bewirken, dass die betroffenen Patienten ungünstiges Verhalten ändern, das in Zusammenhang mit chronischen körperlichen Erkrankungen steht. Es konnte gezeigt werden, dass diese Techniken die körperliche Aktivität fördern und Risikofaktoren wie Rauchen oder Alkoholkonsum günstig beeinflussen können, wobei kleine Effekte von d = 0,25 beziehungsweise d = 0,20 erzielt wurden. Zusätzlich können sie die medizinische Behandlung unterstützen, beispielsweise um die Selbstwirksamkeit bei Menschen mit Diabetes mellitus zu erhöhen (d = 0,23). In der Behandlung von Schlafstörungen konnten mittelstarke Effekte (Hedges‘ g = 0,58) ermittelt werden. Die für Metaanalysen herangezogenen Studien sind häufig sehr heterogen und in Forschungsbereichen angesiedelt, die begrenzt relevant für die Gesundheitsversorgung sind.

Schlussfolgerung: Internetbasierte Interventionen können bewirken, dass Patienten ihr Verhalten ändern, um so die medizinische Behandlung einer chronischen körperlichen Erkrankung zu unterstützen. Die Ergebnisse sind noch heterogen, und die Evidenzgrundlage in Bezug auf spezifische Settings ist begrenzt. Eine Diskussion über mögliche Wege zur Implementierung dieser Techniken in unsere Gesundheitsversorgung wird dadurch erschwert.

LNSLNS

Rund 70 % der erwachsenen Weltbevölkerung sterben an chronischen körperlichen Erkrankungen und deren Folgen (1). Dazu zählen koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz, Krebs, Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Diabetes mellitus oder HIV. Menschen mit solchen Erkrankungen können in eine Situation kommen, in der sie ihr Existentsein, ihre Autonomie sowie ihre Lebensziele, Zukunftspläne, Beziehungen und finanzielle Sicherheit bedroht sehen (2). Häufig fordert die Erkrankung das Selbstmanagement der Betroffenen auf vielfältige Weise heraus. Zu den Herausforderungen gehört es, komplexe Behandlungspläne einzuhalten, mit alltäglichen Erfordernissen durch die Erkrankung umzugehen oder auch psychische Belastungen wie Depression, Wut oder Angst auszuhalten (2).

Aus der Versorgungsforschung ist bekannt, dass die Einhaltung von Behandlungsplänen häufig suboptimal ist (3). Zudem existieren zahlreiche Barrieren für die Nutzung psychosozialer Unterstützungsangebote, wie zum Beispiel eingeschränkte Mobilität oder Zeit, Stigmatisierung oder eine begrenzte Verfügbarkeit evidenzbasierter Interventionen (4). Internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs) könnten ein innovativer und kostengünstiger Ansatz sein, um derartige Barrieren zu reduzieren und die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen zu verbessern (5).

Die vorliegende Übersichtsarbeit umfasst die Evidenz zu psychosozialen IMIs für Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen. Außerdem beinhaltet die Arbeit Schlussfolgerungen und Zukunftsperspektiven für die Anwendbarkeit von IMIs bei dieser Patientengruppe.

Charakterisierung internetbasierter Interventionen

Bei IMIs handelt es sich zumeist um standardisierte Selbsthilfeprogramme, die über eine Webseite bereitgestellt werden (6). Sie lassen sich anhand von vier Bereichen charakterisieren:

  • das Ausmaß menschlicher Unterstützung
  • die theoretischen Grundlagen
  • die technische Realisierung und
  • die Anwendungsgebiete (7).

IMIs können integraler Bestandteil einer medizinischen Behandlung sein oder als für sich stehende Intervention eingesetzt werden. Anwendungsgebiete und Behandlungsphasen sind im Kasten dargestellt und umfassen die Prävention, die Initiierung und Begleitung einer medizinischen beziehungsweise psychologischen Behandlung oder die Nachsorge. Unterschiedlichste evidenzbasierte psychotherapeutische Techniken können die Grundlage von IMIs bilden und beispielsweise auf eine Verhaltensänderung, die Vermittlung gesundheitsbezogenen Wissens, die Stärkung des Gesundheitsbewusstseins und der Medikamentenadhärenz (8), eine Krankheitsbewältigung oder den Umgang mit depressiven und Angstsymptomen abzielen (9, 10).

Anwendungsgebiete und Phasen internetund mobilebasierter Interventionen
Anwendungsgebiete und Phasen internetund mobilebasierter Interventionen
Kasten
Anwendungsgebiete und Phasen internetund mobilebasierter Interventionen

IMIs können hinsichtlich der menschlichen Unterstützung beziehungsweise des Ausmaßes der Begleitung klassifiziert werden (zum Beispiel minimal, intensiv, unbegleitet) (6). In begleiteten IMIs leiten e-Coaches (zum Beispiel Psychologinnen/Psychologen, Ärztinnen/Ärzte) die Teilnehmer durch ein modulares Programm, indem sie ihnen nach jedem Modul Feedbacks zusenden. Im Fall unbegleiteter IMIs durchlaufen Teilnehmer eigenständig ein instruktives Programm.

Eine Vielzahl von Studien zur Veränderung von Lebensstilfaktoren und zur psychosozialen (Co-)Behandlung von körperlichen Erkrankungen liefert Hinweise auf das Potenzial von IMIs in der Prävention, Behandlung und Nachsorge (Grafik) . IMIs, die auf eine Verhaltensänderung abzielen, können effektiv auf Faktoren angewendet werden, die zur Entstehung einer chronischen körperlichen Erkrankung beitragen können. Zu nennen sind hier beispielsweise physische Aktivität, Rauchen, Alkoholkonsum, Ernährung, Schlaf oder Sexualverhalten (11). Übersichtsarbeiten und Metaanalysen zur Wirksamkeit von IMIs zur Veränderung von Lebensstilfaktoren berichteten kleine bis mittlere Effektgrößen, die vergleichbar sind mit klassischen Interventionen der kognitiven Verhaltenstherapie (12).

Beispiel für die Anwendung einer internet- und mobilebasierten Intervention (IMI) im Bereich der Nachsorge (e15)
Beispiel für die Anwendung einer internet- und mobilebasierten Intervention (IMI) im Bereich der Nachsorge (e15)
Grafik
Beispiel für die Anwendung einer internet- und mobilebasierten Intervention (IMI) im Bereich der Nachsorge (e15)

Psychosoziale IMIs zur Behandlung von chronischen körperlichen Erkrankungen können bei vielfältigen Problemen verwendet werden. Psychologische IMIs können auf präoperative Behandlungserwartungen (13), Bewältigungsstrategien, Selbstmanagement, Behandlungs- oder Medikamentenadhärenz sowie Patienten-Empowerment (10) fokussieren. Derartige Problembereiche von Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen anzusprechen, kann helfen, Einschränkungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern (10).

Im Folgenden wird die Evidenzlage für IMIs zur Veränderung von Lebensstilfaktoren und zur (Co-)Behandlung körperlicher Erkrankungen zusammengefasst.

Methoden

Die in die vorliegende Übersichtsarbeit eingeschlossenen Studien wurden durch eine umfassende selektive Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed und Cochrane im November 2017 sowie April 2018 und durch Expertenwissen identifiziert. Die Arbeit folgt dabei der Logik eines Metareviews. Dieser Ansatz wurde aufgrund des breiten Umfangs der vorliegenden Übersichtsarbeit gewählt.

Systematische Reviews und Metaanalysen über randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), die psychosoziale IMIs mit einer Wartelistenkontrollgruppe/Minimalintervention/keiner Intervention verglichen haben, wurden von einer der Autoren (EB) ausgewählt und im Hinblick auf ihre Relevanz für Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen mit den Co-Autoren diskutiert. Die Suchstrategie basierte auf einer Kombination von MeSH-Terms, um IMIs für unterschiedliche chronische körperliche Erkrankungen und Problembereiche zu identifizieren. Der Suchstring lautete: („internet” OR „mobile-based” OR „web-based” OR „online-intervention” OR „e-health” OR „m-health“) AND („chronic disease” OR „cardiovascular disease” OR „diabetes” OR „human immunodeficiency virus” OR „cancer” OR „respiratory disease”) AND („self-management” OR „empowerment” OR „behavior change” OR „alcohol consumption” OR „smoking” OR „sleep” OR „physical activity” OR „adherence”) AND publication type („meta-analysis” AND „systematic review”).

Evidenzlage für internet- und mobilebasierte Interventionen

Veränderung von Lebensstilfaktoren

Während eine ausgewogene physische Aktivität als unabhängiger Schutzfaktor für verschiedene Erkrankungen und Todesursachen wie zum Beispiel für Adipositas, Typ-2-Diabetes und koronare Herzerkrankung angesehen werden kann, gilt Bewegungsmangel als Risikofaktor (14, 15). IMIs können durch die Förderung physischer Aktivität kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Erwachsenen reduzieren (Standardisierte Mittelwertsdifferenz, SMD = 0,25; 95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI]: [0,10; 0,39]) (16). Foster et al. (17) betrachteten in einer Übersichtsarbeit IMIs im Vergleich zu einer Kontrollgruppe im 12-Monats-Follow-up. Die Autoren fanden signifikante Effekte auf die kardiovaskuläre Fitness (SMD = 0,40; 95-%-KI: [0,04; 0,76]; n = 2, „high quality evidence“) sowie auf die selbstberichtete physische Aktivität (SMD = 0,20; 95-%-KI: [0,11; 0,28]; n = 9). Diese Effekte sollten gleichermaßen für die Population von Menschen mit bereits ausgebildeten chronischen körperlichen Erkrankungen gelten, zum Beispiel für Menschen mit Diabetes mellitus (18), Krebs (19) oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) (20). Es ist jedoch zu beachten, dass die Heterogenität der Studien in dieser Population hoch ist und somit eine Berechnung von Effektgrößen erschwert. Zudem ist die Evidenz bezüglich Hindernissen, Moderatoren und Erfahrungen der Nutzer (21) begrenzt und verdeutlicht den Bedarf an differenzierteren Erkenntnissen darüber, für welche Zielpopulation, wann und wie IMIs zur Förderung von Bewegung indiziert sind.

Rauchen und Alkoholkonsum stellen zentrale Risikofaktoren für die Entstehung chronischer körperlicher Erkrankungen dar. IMIs können dazu beitragen, den Konsum von Tabak (2123) und Alkohol (23, 24) zu reduzieren. Metaanalysen deuten darauf hin, dass IMIs zur Raucherentwöhnung gegenüber Kontrollgruppen ohne Intervention überlegen sind und geben ein relatives Risiko zwischen 1,15; (95-%-KI: [1,02; 1,30]) und 2,16; (95-%-KI: [1,77; 2,62]) an (21, 22, 25, 26).

Eine Metaanalyse, die IMIs zur Reduktion von problematischem Trinkverhalten mit passiven Kontrollgruppen verglichen hat, ergab eine kleine Effektstärke (g = 0,39; 95-%-KI: [0,23; 0,57]) zugunsten der IMIs (27) (Hedges´g entspricht näherungsweise Cohen’s d und wird im Folgenden für g = ±0,2 als kleiner, für g = ±0,5 als mittlerer und g = ±0,8 als großer Effekt interpretiert [28]). In einer weiteren Übersichtsarbeit zeigte sich, dass Teilnehmer von IMIs rund 23 g reinen Alkohol weniger tranken als Probanden passiver Kontrollgruppen oder Teilnehmer einer Minimalintervention (24). Zudem berichtete eine Metaanalyse sowohl zu Alkohol- als auch zu Tabakkonsum eine Effektstärke von d = 0,20 (p < 0,001) (23). Einige der darin eingeschlossenen Studien untersuchten Populationen mit HIV oder anderen chronischen körperlichen Erkrankungen (10). Demnach besteht Grund zur Annahme, dass IMIs zur Raucherentwöhnung und zur Reduktion von Alkoholkonsum auch bei Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen wirksam sind.

Schlafstörungen sind assoziiert mit mangelnder Gesundheit und chronischen körperlichen Erkrankungen (15). Menschen mit chronischen physischen Erkrankungen sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger von Schlafstörungen betroffen, die ihrerseits einen Risikofaktor für die Entstehung chronischer körperlicher Erkrankungen darstellen (29, 30). Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse fand, dass IMIs gegen Schlafstörungen in gemischten Populationen, das heißt sowohl bei Menschen mit als auch ohne körperliche Erkrankung, das Potenzial haben, Indikatoren für guten Schlaf zu verbessern. Zu diesen Indikatoren zählen beispielsweise die Gesamtschlafzeit, die subjektive Schlafqualität und die Anzahl nächtlichen Erwachens. Effektgrößen von g = 0,21 bis g = 1,09 sind vergleichbar mit Effektgrößen, die mittels kognitiver Verhaltenstherapie im Face-to-Face-Setting erreicht werden (31). Die Effekte konnten auch nach 4 bis 48 Wochen aufrecht erhalten werden mit Effektgrößen von g = 0,58 bis g = 0,68 (p < 0,05, n = 5) (31). Bei Überlebenden von Krebserkrankungen verbesserte sich die Schlafeffizienz durch kognitiv-verhaltenstherapeutische IMIs gegenüber Kontrollgruppen mit einer mittleren Effektstärke von d = 0,53; (95-%-KI: [0,39; 0,68]) (32). Dieser Effekt bestand auch zum 6-Monats-Follow-up (kleine Effektstärke von d = 0,33) (32). IMIs zur Förderung von gesundem Schlaf haben daher das Potenzial, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen wesentlich zu verbessern.

Ähnliche Ergebnisse lassen sich auch für andere riskante und gesundheitsbewusste Verhaltensweisen finden, beispielsweise in Bezug auf Sexualität (33) oder Ernährung bei Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen (34). Für verschiedene Verhaltensweisen wie etwa Raucherentwöhnung, physische Aktivität, regelmäßige Teilnahme am Mammografie-Screening oder gesunde Ernährung zeigte sich eine statistisch signifikante, aber nicht unbedingt klinisch bedeutsame Effektstärke von g = 0,17 (95-%-KI: [0,14; 0,19] [35]). Das heißt, dass hier noch weiter geprüft werden muss, ob es sich um einen Behandlungseffekt handelt, der die Häufigkeit von Risikoverhalten in der Praxis wesentlich beeinflusst.

Gleichermaßen kann bei Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen das Körpergewicht durch IMIs signifikant gegenüber Standardbehandlung oder einer Wartelistenkontrollgruppe reduziert werden (gewichtete Mittelwertsdifferenz [MD], = −1,32 kg/m2; 95-%-KI: [−2,59; −0,06]) (36). Nichtsdestotrotz lässt sich eine Gewichtsreduktion von einem 1 kg/m2, wenn auch statistisch signifikant, kaum als klinisch bedeutsam ansehen (37). Weitere Erkenntnisse über die Wirkweise von Lebensstil-IMIs und die Nachhaltigkeit der Effekte sind daher dringend notwendig, um ihr Potenzial für Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen auszuschöpfen.

(Co-)Behandlung chronischer körperlicher Erkrankungen

Das Selbstmanagement ist wesentlich für einen adäquaten Umgang mit einer chronischen körperlichen Erkrankung. Eine aktuelle Metaanalyse über IMIs zur Förderung des Selbstmanagements bei Erwachsenen mit Stoffwechselerkrankungen stellte fest, dass derartige Interventionen den HbA1c-Wert (MD = −0,43 %; 95-%-KI: [−0,68; −0,19 %], n = 10), das Körpergewicht und die Lebensqualität signifikant verbessern können (38). Auch die Anzahl an Wiedereinlieferungen aufgrund von Herzversagen oder an eingelieferten Patienten in die Notaufnahme wegen Asthma kann durch IMIs verringert werden (39). Die Anwendung von IMIs kann auch die Asthmakontrolle verbessern (40). Eine aktuelle Übersichtsarbeit über IMIs zur Unterstützung des Selbstmanagements bei koronarer Herzerkrankung (KHK) fand signifikante Effekte insbesondere hinsichtlich einer Verbesserung von Lebensstilfaktoren (e1). Die Datenlage zu klinischen Endpunktes wie Morbidität oder Mortalität ist in dieser Population zu spärlich und heterogen, um Aussagen treffen zu können (e1, e2). Es wurden jedoch noch weitere Indikatoren für ein verbessertes Selbstmanagement gefunden, beispielsweise bezüglich der Behandlungsadhärenz oder des Umgangs mit Distress (e1).

Patienten-Empowerment, das heißt die Förderung der aktiven Beteiligung von Patienten an ihrer eigenen Versorgung, ist ein weiterer zentraler Bestandteil eines effektiven Umgangs mit einer chronischen körperlichen Erkrankung. Eine systematische Übersichtsarbeit zu chronischen Erkrankungen wie unter anderem Diabetes mellitus, Herzversagen und COPD fasste zusammen, dass IMIs das Patienten-Empowerment (SMD = 0,61; 95-%-KI: [0,29; 0,94], n = 2) und die krankheitsbezogene Selbstwirksamkeit (SMD = 0,23; 95-%-KI: [0,12; 0,33], n = 9) signifikant verbessern können (e3).

Schließlich könnten IMIs auch zur Förderung der Behandlungs- oder Medikamentenadhärenz genutzt werden. Medikamenten- und Behandlungspläne können häufig nicht ihr volles Wirkungspotenzial entfalten, da sich circa 50 % der Patienten nicht an die Verschreibungen halten (3). Eine systematische Übersichtsarbeit über IMIs zur Förderung der Behandlungsadhärenz in verschiedenen klinischen Populationen berichtet signifikante Verbesserungen (p < 0,05 bis p < 0,001) in 56 % der 27 eingeschlossenen Studien (8). In 37 % der Studien wurden dagegen keine signifikanten und in 7 % gemischte Ergebnisse gefunden (8). Diese Ergebnisse demonstrieren, dass IMIs ein hohes Potenzial zur Förderung der Behandlungsadhärenz haben, Inhalte und Qualität der untersuchten IMIs jedoch beträchtlich über verschiedene Studien hinweg variieren.

Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen zeigte eine verbesserte Adhärenz zur medizinischen (Odds Ratio [OR] 4,51; 95-%-KI: [2,38; 8,57], p < 0,0001), pharmakologischen und nichtpharmakologischen (OR 3,86; 95-%-KI: [1,35; 10,03], p < 0,01) Behandlung durch IMIs verglichen mit einer Standardbehandlung (e4). Zwar sind diese Ergebnisse vielversprechend, eine ausreichende Datengrundlage zu medizinischen und psychosozialen Endpunktes für die meisten chronischen körperlichen Erkrankungen fehlt jedoch noch. Dennoch handelt es sich um ein wachsendes Forschungsfeld, für das einige ausgewählte Effektstärken in Tabelle 1 zusammengefasst sind. Tabelle 2 gibt einen Überblick über ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen.

Effektivität von IMIs bei Risikogruppen und Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen basierend auf ausgewählten Metaanalysen
Effektivität von IMIs bei Risikogruppen und Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen basierend auf ausgewählten Metaanalysen
Tabelle 1
Effektivität von IMIs bei Risikogruppen und Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen basierend auf ausgewählten Metaanalysen
Ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs)
Ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs)
Tabelle 2
Ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs)

Fazit

Die vorliegende Übersichtsarbeit liefert Evidenz für die potenzielle Effektivität von IMIs, die auf Lebensstilfaktoren und die Unterstützung medizinischer Behandlungen abzielen. Die Implementierung von IMIs in die Routineversorgung nimmt weltweit zu, am häufigsten in Form von begleiteten, für sich stehenden Selbsthil-feinterventionen. Systematische Übersichtsarbeiten hierzu schließen RCTs ein, die IMIs mit nichtaktiven (31) sowie aktiven Kontrollgruppen (zum Beispiel Minimalintervention, Face-to-Face-Intervention) verglichen haben (17, 21, 24).

Manche systematische Übersichtsarbeiten konnten keinen Hinweis auf einen Publikationsbias finden (17, 32). Andere dagegen versuchten, den Publikationsbias zu minimieren, indem sie viele Datenbanken und Quellen für graue Literatur durchsuchten (24). Wieder andere Arbeiten adjustierten für einen potenziellen Publikationsbias in ihren Analysen (31) oder konnten aufgrund der geringen Studienzahl zum Thema den Publikationsbias nicht einschätzen (21).

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Evidenz und Qualität der Studien in der Population von Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen häufig nicht ausreicht oder zu heterogen ist, um Effektstärken zu berechnen (18, 19). Substanzielle Heterogenität zwischen den eingeschlossenen Studien fand sich beispielsweise im Hinblick auf die Qualität und den Umfang der Interventionen, den Vergleichsbedingungen, den Patientencharakteristika, den theoretischen Grundlagen der Interventionen und den Endpunkten. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Resultate systematischer Übersichtsarbeiten und Metaanalysen darauf hindeuten, dass sich positive Effekte von Interventionen auf psychosoziale Ergebnisse nicht ohne Weiteres auf physische Endpunktes übertragen lassen (zum Beispiel reduzierter HbA1c-Wert bei Diabetes mellitus [e5], Lipoprotein hoher Dichte oder reduziertes Cholesterin bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen [e2]). Es bedarf weiterer Forschung bezüglich der Frage, inwieweit IMIs zur Verbesserung von krankheitsbezogenen physischen Endpunktes sowie klinischen Parametern wie Kranken­haus­auf­enthalte, Morbidität und Mortalität beitragen können.

Zudem wurde die Mehrzahl der eingeschlossenen RCTs unter Forschungsbedingungen durchgeführt. Die Übertragbarkeit auf Rahmenbedingungen der Routineversorgung im Gesundheitswesen muss weiter geprüft werden. Künftige RCTs sollten daher untersuchen, ob sich in der Routineversorgung ähnliche Ergebnisse finden lassen. In diesem Zusammenhang sollten die Nachhaltigkeit von Interventionseffekten sowie Kosteneffektivitätsanalysen stärker beachtet werden (e6, e7). Gleichermaßen sollte verstärkt untersucht werden, ob Patienten durch IMIs eine Symptomverschlechterung oder andere unerwünschte Effekte davontragen können (e8).

Eine systematische Übersichtsarbeit über kognitiv-verhaltenstherapeutische IMIs für psychischen Distress bei Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen ergab, dass keine der 29 eingeschlossenen Studien unerwünschte Effekte berichtete (e9). Dennoch ist bislang wenig bekannt über unerwünschte Effekte, die durch weitgehend automatisierte Interventionen auftreten können (e8).

Schließlich zeigten manche Studien, dass die Akzeptanz von IMIs in den jeweiligen Zielgruppen verhältnismäßig gering ist (e10, e11). In der Gruppe der Menschen mit Diabetes mellitus beispielsweise gaben 53,8 % eine geringe Akzeptanz an (e10, e11), was die Frage nach der Relevanz von IMIs für das Gesundheitswesen aufwirft. Gleiches trifft auf Gesundheitsdienstleister zu, die einer Integration von IMIs in ihrer Berufspraxis womöglich skeptisch gegenüberstehen. Gezielte Informationsmaßnahmen können die Akzeptanz wesentlich erhöhen (e10e12), die wiederum auch durch die Integration von IMIs in die Routineversorgung ansteigt (e12).

Es lässt sich also festhalten, dass IMIs eine Möglichkeit zur Optimierung unseres Gesundheitswesens darstellen, insbesondere wenn sie in einen systematischen Gesundheitsversorgungsplan für eine integrierte digitale und patientenorientierte Versorgung eingebunden sind. Ein Beispiel hierfür bietet etwa Australien, wo bereits ein 10-Jahres-Programm zur nationalen Implementierung einer eHealth-Infrastruktur initiiert worden ist (e13). Innerhalb solcher Programme können IMIs Lebensstilfaktoren, zugrunde liegende oder vermeidbare Erkrankungen sowie Komorbiditäten adressieren (e14).

Interessenkonflikt

Prof. Andersson wurde honoriert für eine Autoren- oder Co-Autorenschaft im Rahmen einer Publikation, bei der ein Bezug zum Thema besteht (Honorar der Book Royalty).

Prof. Baumeister wurde Studienunterstützung (Drittmittel) zuteil vom DRV-Bund, der Barmer GEK und der SVLFG

Dr. Ebert hält Anteile am GET.ON Institut GmbH. Er wurde honoriert für
Beratertätigkeit von Techniker Krankenkasse, Sanofi, Novartis, SchönKliniken, Agaplesion Kliniken, Minddistrict GmbH, Lantern Inc. Studienunterstützung (Drittmittel) wurde ihm zuteil vom BMBF, der EU, DRV, der BARMER.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 18. 12. 2017, revidierte Fassung angenommen: 18. 7. 2018

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. phil. Harald Baumeister
Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie
Institut für Psychologie und Pädagogik
Universität Ulm
Albert-Einstein-Allee 47
89069 Ulm
harald.baumeister@uni-ulm.de

Zitierweise
Bendig E, Bauereiß N, Ebert DD, Snoek F, Andersson G, Baumeister H: Internet-based interventions in chronic somatic disease.
Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 659–65. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0659

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4018 oder über QR-Code

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Universität Ulm: Eileen Bendig, Natalie Bauereiß, Prof. Dr. phil. Harald Baumeister
Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Institut für Psychologie, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg: Dr. rer. nat. David Daniel Ebert
Department of Medical Psychology, VU University Medical Center and Academic Medical Center, Amsterdam, Niederlande: Prof. Frank Snoek PhD
Department of Behavioural Sciences and Learning, Linköpings University, Linköping and Department of Clinical Neuroscience, Karolinska Institut, Stockholm, Schweden: Prof. Gerhard Andersson PhD
Beispiel für die Anwendung einer internet- und mobilebasierten Intervention (IMI) im Bereich der Nachsorge (e15)
Beispiel für die Anwendung einer internet- und mobilebasierten Intervention (IMI) im Bereich der Nachsorge (e15)
Grafik
Beispiel für die Anwendung einer internet- und mobilebasierten Intervention (IMI) im Bereich der Nachsorge (e15)
Anwendungsgebiete und Phasen internetund mobilebasierter Interventionen
Anwendungsgebiete und Phasen internetund mobilebasierter Interventionen
Kasten
Anwendungsgebiete und Phasen internetund mobilebasierter Interventionen
Effektivität von IMIs bei Risikogruppen und Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen basierend auf ausgewählten Metaanalysen
Effektivität von IMIs bei Risikogruppen und Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen basierend auf ausgewählten Metaanalysen
Tabelle 1
Effektivität von IMIs bei Risikogruppen und Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen basierend auf ausgewählten Metaanalysen
Ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs)
Ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs)
Tabelle 2
Ausgewählte internet- und mobilebasierte Interventionen (IMIs)
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