VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 1999; 96(47): A-3064 / B-2604 / C-2412

EB

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LNSLNS Deutscher Preis für Qualität im Gesundheitswesen - gestiftet und verliehen vom Verleger der pmi Verlag AG, Frankfurt/Main, Peter Hoffmann, an die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V., Düsseldorf. "Der Preis würdigt die qualitätssichernden Maßnahmen der Arbeitsgemeinschaft, wie die Formulierungen von ärztlichen Leitlinien als Handlungsempfehlungen auf der Basis von Konsensuskonferenzen, Fachkongressen und Foren zur Qualitätssicherung in den medizinischen Fachgebieten", heißt es in der Laudatio.


Hirnliga-Preis - verliehen von der Hirnliga e.V., Heidelberg, Dotation: 25 000 DM, an den Neurologen Dr. med. Reinhard Prior und an den Biophysiker Martin Pitschke, beide Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Bei dem von ihnen maßgeblich mitentwickelten neuen Verfahren wird der krankhafte Vorgang - die Entstehung bestimmter Eiweiße (beta-Amyloid) im Gehirn - direkt zur Diagnose genutzt. "Es stellt mithin ein völlig neues biochemisches beziehungsweise biophysikalisches Diagnoseverfahren für die Alzheimer-Krankheit dar", heißt es in der Begründung zur Preisverleihung.


Theodor-Hellbrügge-Award - verliehen von der Internationalen Aktion Sonnenschein, München, benannt nach dem Münchener Sozialpädiater Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Theodor Hellbrügge, Dotation: 10 000 DM, verliehen und überreicht anläßlich eines Festaktes zum 80. Geburtstag von Professor Hellbrügge am 29. Oktober im Kinderzentrum München, an Prof. MUDr. Vaclav Vojta, bis 1968 in Prag als Ordinarius für Kinderneurologie an der Fakultätspoliklinik II der Karls-Universität tätig. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Orthopädischen Universitätsklinik in Köln wurde er durch Prof. Hellbrügge 1975 zum Leiter der Krankengymnastischen Abteilung des Kinderzentrums München berufen.


Konrad-Händel-Preis - gestiftet von der Konrad-Händel-Stiftung zur Förderung der rechsmedizinischen Wissenschaft, verliehen anläßlich der Jahrestagung 1999 der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin e.V., in Würdigung ihres Lebenswerkes an die Professoren Dr. Joachim Gerchow, Universität Frankfurt, und Prof. Dr. Wolfgang Spann, Ludwig-Maximilians-Universität München. Die beiden emeritierten Direktoren von rechtsmedizinischen Instituten haben der Rechtspflege und der Verkehrssicherheit über Jahrzehnte hinweg überaus wertvolle Dienste geleistet, heißt es in der Laudatio. Den Preis für aktuelle Leistungen auf dem Gebiet der Rechtsmedizin erhielt Prof. Dr. rer. nat. Manfred Möller, Universität des Saarlandes, Homburg/ Saar, in Würdigung seiner Leistungen für das von der Bundesanstalt für Straßenwesen initiierte Projekt "Drogenerkennung im Straßenverkehr".


Forschungs-Förderpreis Querschnittlähmung - verliehen von der Deutschen Stiftung Querschnittlähmung (DSQ), Dotation: 50 000 DM, an Dr. med. Andreas Schmitt, Neurologische Klinik der Technischen Hochschule Aachen. Schmitt ist Leiter des Molekularbiologischen Labors. Titel des Forschungsprojektes: "Molekulare Reaktionen intakter plastischer Systeme nach spinaler Hemisektion".


Arno-Arnold-Preis - verliehen und gestiftet von Bayer Vital, Geschäftsbereich Pharma, Dotation: 10 000 DM, an Martin Huonker (1. Preis), Abteilung Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg ("Physiologische Interaktion zwischen dem Herzen und dem arteriellen Gefäßsystem"), und an Dirk Klee (2. Preis), Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. Die Auszeichnung wurde verliehen in Anerkennung seiner Dissertation zur Analyse des Energiemetabolismus.


Ilse-Krause-Nachwuchspreis - verliehen anläßlich der 37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V., an Dr. med. Dietmar Cholewa, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Benjamin Franklin zu Berlin, in Anerkennung seiner Arbeit mit dem Titel "Diagnostik der chronisch rezidivierenden Bauchschmerzen im Kindesalter: Wert der Laparoskopie".


Young Investigator Award - verliehen im Rahmen der 1. Conference on Children’s Bone Health, an Christina M. Neu, Arbeitsgruppe für Pädiatrische Osteologie der Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde der Universität zu Köln. Frau Neu untersuchte im Rahmen einer kooperativen Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund und der Arbeitsgruppe Osteologie der Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde der Universität zu Köln die Entwicklung des Skelettsystems im Kindes- und Jugendalter unter dem Einfluß der Muskulatur, Ernährung, Stoffwechsel und Lebensbedingungen.


Posterpreise Neurochirurgie - verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. anläßlich der 50. Jahrestagung dieser Fachgesellschaft, an drei Preisträger: Dr. med. Stefan Zausinger und Kollegen (1. Preis), Neurochirurgische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München ("Neuroprotektion bei fokaler zerebraler Ischämie: Ein Vergleich zweier Kombinationstherapien"). Der zweite Preis ging an Dr. med. A. Lang und Kollegen, Anatomisches Institut des Universitätsspitals Zürich ("Entwicklung eines neuen Verfahrens für die Herstellung von semi-natürlichen Hirnmodellen"); der dritte Preis ging an Dr. med. D. Winkler und Kollegen, Klinik für Neurochirurgie der Universität Leipzig ("Quantitative Analyse des intraoperativen brain shift im Verlauf der Tumorresektion und Biopsie im offenen MRT"). EB

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