ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2018Tilmann Moser: Kein sachlicher Zugang
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Ich lese das PP-Ärzteblatt regelmäßig und mit Gewinn. Auch die Buchrezensionen schätze ich sehr, da sie mir oft sehr sachlich und fundiert die Entscheidung erleichtern, ob ein Buch sich lohnt, angeschafft zu werden.

Bereits in der Ausgabe 8 fiel mir die Rezension von Herrn Moser auf, die meinem Eindruck nach den gewohnt sachlichen Zugang vermissen ließ und in Schlusssätzen gipfelte, die ich als respektlos und unangemessen empfand (gegenüber Herrn Clement und seiner Gesprächspartnerin). In der aktuellen Ausgabe 9 hat er nun mit der Rezension des Buches von Herrn Schmidbauer einen Tonfall angeschlagen, den ich so in einem Ärzteblatt wirklich nicht lesen möchte. Süffisant, herablassend, unklar wo er ironisch sein will und was er eigentlich wirklich sagen möchte, dabei nur sehr wenig sachliche Informationen über den Inhalt des Buches vermittelnd. Mir blieb völlig unklar, was es mit diesem Buch auf sich hat, und ob sich lohnt, es zu lesen.

Es kann jedem mal passieren, dass er sich im Ton vergreift und es selbst nicht rechtzeitig bemerkt (warum auch immer, ich kenne Herrn Moser ja nicht). Ich denke, die Redaktion sollte in solchen Fällen eingreifen und den Autor vor der Veröffentlichung eines solchen Fehltritts bewahren, um das gewohnt sachliche, fachliche Niveau bei den Rezensionen aufrecht zu erhalten.

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Sabine Ecker, 79224 Umkirch

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