ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2018Auswahl von Medizinstudierenden: Sollen, können – und aushalten

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Auswahl von Medizinstudierenden: Sollen, können – und aushalten

Dtsch Arztebl 2018; 115(41): A-1799 / B-1514 / C-1500

Scholz, Michael; Burger, Pascal; Paulsen, Friedrich

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Der Arztberuf fordert nicht nur ein hohes Maß an Wissen und Fertigkeiten, sondern auch an Durchhaltevermögen und psychischer Belastbarkeit. In vielen Kompetenzprofilen stellt dieser Themenkreis immer noch ein Tabu dar, nicht jedoch im Erlanger Projekt „KomMedment“.

Foto: WavebreakMediaMicro / stock.adobe.com
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Welche Fähigkeiten und Kompetenzen zeichnen eine erfolgreiche Ärztin oder einen guten Arzt aus? Diese Frage spielt angesichts der begrenzten Medizinstudienplätze eine große Rolle. Ziel der Zulassungsverfahren zum Medizinstudium muss es deshalb sein, die am besten geeigneten Bewerber und Bewerberinnen zu finden. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass außer dem Abitur weitere Kriterien zur Beurteilung der Eignung heranzuziehen sind (1). Doch welche? Selbstorganisation zur Bewältigung steigender Anforderungen, das Wissen um die eigenen Fähigkeiten und Stärken außerhalb theoretischer Lerninhalte, die gezielte Weiterentwicklung eigener Kompetenzen und stetige Wissensaktualisierung sind einige Beispiele für Forderungen.

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Zudem gibt es bereits erste Ansätze, mithilfe von Kompetenzprofilen, die geeigneten Voraussetzungen schon vor dem Beginn des Medizinstudiums abzubilden (24). Bei diesen Kompetenzen stellt allerdings ein Themenkreis immer noch ein Tabu dar: die psychische Gesundheit der Nachwuchsärzte.

Belastung bereits im Studium

Tatsache ist jedoch: Bereits bei Medizinstudierenden tritt eine starke psychische Belastung mit häufig schwerwiegenden Auswirkungen auf. Über 40 Prozent der Studierenden entwickeln bereits vor dem ersten Staatsexamen depressive Symptome (511), eine fast genauso hohe Zahl leidet nach dem Abschluss unter manifesten Depressionen, Angst- (12, 13) und Abhängigkeitserkrankungen (14, 15). Diese besorgniserregenden Prävalenzen gelten international und heben den dringenden Handlungsbedarf von Beginn des Medizinstudiums an hervor (11, 16). Insgesamt haben Ärztinnen und Ärzte die höchsten Selbstmordraten unter sämtlichen Berufsgruppen (1719).

Der Umgang mit der Verantwortung und Aufgabenlast im Medizinstudium und im medizinischen Alltag, die hohen Anforderungen durch den Umgang mit Patienten, Leistungsträgern und Mitarbeitern, die gesellschaftliche Garantenstellung und die tägliche Auseinandersetzung mit Leiden und Tod, sind bis zu einem gewissen Grad trainierbar (2022). Die Kompetenz, sich psychisch gesund zu halten und dadurch langfristig leistungsfähig und stabil zu bleiben, wird allerdings bislang im medizinischen Ausbildungscurriculum nahezu völlig vernachlässigt.

Notwendig sind deshalb valide und überall in Deutschland einsetzbare Werkzeuge, die bereits bei der Auswahl Medizinstudierender mit der höchsten Wahrscheinlichkeit diejenigen identifizieren, die sich aufgrund ihrer Kompetenzen sowohl zu fachlich qualifizierten Ärzten entwickeln können als auch in ihrem klinischen Alltag psychisch stabil bleiben.

Test der psychischen Stabilität

Vor diesem Hintergrund wurde das Erlanger Projekt „KomMedment“ (Kompetenzen Medizinstudierender im Zusammenhang mit mentaler Gesundheit), entwickelt (siehe Kasten). Die Anforderungen an Medizinstudierende lassen sich so sinnvoll und umfänglich erfassen und in einen Kontext mit der psychischen Stabilität der künftigen Ärzte als relevanten Faktor für die ärztliche Tätigkeit setzen.

Ziel war, die Kompetenzen für den Hochschulstandort Erlangen zu identifizieren, die angehende Medizinstudierende einbringen und (weiter)entwickeln müssen, um im professionellen Kontext leistungs- und belastungsfähig sowie gesund zu bleiben (25). Gewisse Anforderungen an die Studierenden sind dabei ubiquitär vorhanden, andere sind abhängig von den Gegebenheiten des Studienortes. Beispielsweise können das Curriculum vor Ort und die zusätzlichen Lern- und sozialen Angebote entscheidenden Einfluss nehmen.

Erste Ergebnisse zeigen: Vor dem Hintergrund der zahlreichen, stressbeeinflussten, psychischen Erkrankungen bei Ärztinnen und Ärzten ist eine gezieltere Auswahl und Rekrutierung bereits beim Eintritt in die universitäre Ausbildung längst überfällig. Auch wenn ein initialer Aufwand durch die Erstellung des Kompetenzprofils für die Fakultäten anfällt, überwiegen die möglichen Vorteile einer solchen Investition. Für die Universitäten könnte die Auswahl von belastbarerem, wissenschaftlichem Nachwuchs erleichtert werden. Gleichzeitig würden bei einer Auswahl nach individuellen Kompetenzen, die einen guten, universell einsetzbaren Mediziner definieren, auch viel eher die Kriterien erfüllt, welche in der politischen Diskussion um Landärzte und Allgemeinmediziner gefordert werden.

Der Nationale Kompetenzorientierte Lernzielkatalog Medizin/Zahnmedizin (26) definiert das zu erwerbende Wissen und die Fähigkeiten der Studierenden (27). Die Identifizierung eines speziellen Anforderungsprofils für Medizinstudierende kann eine neue Perspektive für den Auswahlprozess darstellen. In den mitgebrachten Kompetenzen, vergleichbar zum Lernprozess (28), bestehen Unterschiede zwischen den Studierenden, denen Rechnung getragen werden sollte. Denn psychisch erkrankte Ärzte stellen ein Risiko für sich und ihre Patienten dar (17, 2931).

Eine gezieltere Auswahl bereits beim Eintritt in die universitäre Ausbildung könnte auf mehreren Ebenen positive Effekte mit sich bringen. Auch wenn ein initialer Aufwand für die Fakultäten anfällt, überwiegen die möglichen Vorteile. Für die Universitäten könnte die Auswahl von belastbarerem, wissenschaftlichem Nachwuchs erleichtert werden. Gleichzeitig würden auch die Kriterien erfüllt, welche in der politischen Diskussion um Landärzte und Allgemeinmediziner gefordert werden.

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Michael Scholz, Dr. med. Dr. rer. nat. Pascal Burger,
Prof. Dr. med. Friedrich Paulsen,

Universität Erlangen-Nürnberg

Literatur und Anforderungsanalyse
unter: www.aerzteblatt.de/lit4118
oder über QR-Code

Das Projekt „KomMedment“

Bei dem Erlanger Projekt „KomMedment“ (Kompetenzen Medizinstudierender in Zusammenhang mit mentaler Gesundheit) wurde in Zusammenarbeit mit dem Centrum für Kompetenzbilanzierung (CeKom SÜD, Pforzheim) und einem lokalen Kompetenzteam ein Sollprofil für Medizinstudierende an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg erarbeitet.

Dabei stellen die Kompetenzen „Fähigkeiten zum selbstorganisierten Denken und Handeln“ (23, 24) dar. Für die Einschätzung der Fähigkeiten der Studierenden wurde mit dem KODE®Verfahren (Kompetenz-Diagnostik- und Entwicklung) ein etabliertes und differenziertes Diagnostik-, Trainings- und Coaching-Tool eingesetzt (2), das personale Kompetenz, Aktivitäts-und Handlungskompetenz, Fach- und Methodenkompetenz sowie sozial-kommunikative Kompetenz unterscheidet.

Aus KODE® wurden 16 Schlüsselkompetenzen ermittelt und unter erfolgskritischen Gesichtspunkten für das Medizinstudium der FAU angeordnet. Die meisten der 16 Kernkompetenzen kamen aus den Bereichen Fach- und Methodenkompetenz (5/16) und der personalen (6/16) Kompetenz. Aktivitäts-/Handlungskompetenz (3/16) sowie sozial-kommunikative Kompetenz (2/16) erschienen weniger notwendig bei dem in Erlangen bestehenden, klassischen Curriculum. Für die Erstellung des Erlanger Kompetenzprofils wurden Teilnehmer ausgewählt, die einen möglichst aussagekräftigen Querschnitt durch die an der Lehre beteiligten Dozenten und Studierenden unterschiedlichen Ausbildungsstandes abbildeten. Alle teilnehmenden Studierenden sind/waren zudem gleichzeitig an der Lehre der FAU bei verschiedenen Lehrveranstaltungen als Tutoren beteiligt.

1.
Wagner J, Sievers K, Westermann J: Kommunikative und empathische Aspekte – Zur Umsetzung des Numerus clausus Urteils in der Humanmedizin. Forschung & Lehre 2018; 25: 232–4.
2.
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17.
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18.
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19.
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25.
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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:06

Lieber Ambush

Rechtschreibung und Syntax ist aber auch nicht gerade Ihre Stärke. Machen Sie doch Kunst oder IMM (Irgendwas mit Medien)?
Mf+kG, Dr. med. Thoma G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #749369
Ambush
am Dienstag, 16. Oktober 2018, 17:16

Langweilige Dozenten mit Autismus-Tendenzen als Abturner

Ich bin nur froh, dass ich dieses Studium hinter mir habe. Die unzähligen Langweiler unter den Dozenten und Ärzten meiner Uniklinik waren für mich ein solcher Abturner, dass ich jetzt erst mal was anderes mache, als disen Beruf auszuüben. Der Staat hat die ca. 120.000 Euro für mein Medizinstudium umsonst investiert. Das liegt zum einen an mir selber, zum anderen aber am Typus Preußischer Militärarzt, der für micht Antipathie-Träger genug war, um der Ausübung von diesem Beruf zu entschwinden.

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