ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2018Lehrmaterial für die Rehabilitation

ÄRZTESTELLEN: Kurz notiert

Lehrmaterial für die Rehabilitation

Dtsch Arztebl 2018; 115(41): [4]

Glöser, Sabine

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Foto: creative soul/stock.adobe.com
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Die Universitätsmedizin Halle-Wittenberg hat auf einer Onlineplattform didaktisch aufbereitetes Material für die Rehabilitation bereitgestellt. Ziel ist es, eine multiprofessionelle, praxisnahe und interdisziplinäre Lehre in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Studierende und verschiedene Berufsgruppen des Rehasektors zu ermöglichen. Die Plattform richtet sich vor allem an hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten deutscher Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die in der Rehabilitation tätig sind. Basis bilden die kompetenzbasierten Lernziele aus dem Querschnitt von Rehabilitation, Physikalischer Medizin und den Naturheilverfahren.

„Unser Ziel ist, dass wir in der Lehre zum Thema Rehabilitation an den Medizinischen Fakultäten Deutschlands eine gewisse Homogenität erreichen“, sagte die Projektverantwortliche Dr. Stefanie Schmidt vom Institut für Rehabilitationsmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg. Deutschlandweit sollten vergleichbare Inhalte auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand kompetent vermittelt werden und die Lehrenden sich untereinander austauschen. Zudem hofft Schmidt, dass damit das Interesse künftiger Ärztinnen und Ärzte am Fachgebiet Rehabilitation steige. In das Projekt seien eigene Lehrmaterialien eingeflossen, aber auch die der Universitäten Freiburg, Potsdam, Lübeck, Jena und der Hochschule Magdeburg-Stendal als Kooperationspartner.

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Die Onlineplattform „EDgar“ ist kostenfrei nutzbar, allerdings nur nach Anmeldung. Die Deutsche Rentenversicherung förderte das im Jahr 2015 gestartete Projekt mit mehr als 130 000 Euro. Inzwischen ist das Projekt zwar abgeschlossen, doch der weitere Ausbau der Plattform noch nicht beendet. So sei das Reha-Wiki auf großes Interesse gestoßen, sagte Schmidt weiter, ebenso das Einstellen von Fallbeispielen aus dem praktischen Alltag, Folien, Seminarkonzepte, Vorlesungen, Lehrfilme oder Links zu E-Learning-Modulen und Quizfragen. Auch künftig sollen weitere Erneuerungen eingepflegt werden. sg

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