ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2018Pflegeversicherung: Beitrag steigt zum Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte

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Pflegeversicherung: Beitrag steigt zum Jahresbeginn um 0,5 Prozentpunkte

Dtsch Arztebl 2018; 115(41): A-1786 / B-1504 / C-1490

Osterloh, Falk

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Mit der Anhebung soll eine Beitragssatzstabilität bis 2022 sichergestellt sein. Foto: dpa
Mit der Anhebung soll eine Beitragssatzstabilität bis 2022 sichergestellt sein. Foto: dpa

Der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung soll ab dem 1. Januar 2019 um 0,5 Prozentpunkte ansteigen. Das wären Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro für die Pflegeversicherung, wie aus dem Entwurf des Pflegeversicherungs-Beitragssatzanpassungsgesetzes 2019 hervorgeht, den das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium vorgelegt hat. Im Mai hatte Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) eine Beitragssatzerhöhung angekündigt. Damals war noch von einer Anhebung um mindestens 0,2 Prozentpunkte die Rede gewesen. „Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden die Leistungen der Pflegeversicherung deutlich verbessert“, heißt es zur Erklärung in dem Gesetzentwurf. „Mehr Menschen haben die unterschiedlichen Leistungsverbesserungen in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet.“ Mit den Mehreinnahmen könnten zudem Maßnahmen aus dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sowie im Koalitionsvertrag vereinbarte Vorhaben wie eine weitere Entlastung pflegender Angehöriger umgesetzt werden. fos

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