ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2018Rheuma: Mehr Betroffene
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Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Rheuma. Das zeigt eine Auswertung von Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH). Demnach stieg die Zahl der Betroffenen, die ärztliche Behandlung suchen, von 2007 bis 2017 bundesweit um 30 Prozent. Am stärksten ist die Steigerungsrate in Mecklenburg-Vorpommern (plus 62 Prozent), am niedrigsten im Saarland (plus 18 Prozent). Laut KKH tritt Rheuma vor allem nach dem 40. Lebensjahr auf. Besonders betroffen seien in Deutschland die über 70-Jährigen. Aber auch Kinder und Jugendliche könnten an Rheuma erkranken, hieß es. Unter dem Begriff Rheuma sind laut Angaben rund 400 verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst. Unter rheumatoider Arthritis leiden Schätzungen zufolge bundesweit rund 800 000 Menschen. kna

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