ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2018Handlungsempfehlungen: Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft

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Handlungsempfehlungen: Ernährung und Lebensstil vor und während der Schwangerschaft

Dtsch Arztebl 2018; 115(42): A-1893 / B-1583 / C-1569

Hillienhof, Arne

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Ein gesunder Lebensstil beugt laut Handlungsempfehlung den Risiken für Schwangerschaftskomplikationen vor. Foto: Microgen/stock.adobe.com
Ein gesunder Lebensstil beugt laut Handlungsempfehlung den Risiken für Schwangerschaftskomplikationen vor. Foto: Microgen/stock.adobe.com

Aktualisierte Handlungsempfehlungen zur Beratung von werdenden Eltern und für Frauen mit Kinderwunsch hat das Netzwerk „Gesund ins Leben“ herausgegeben. „Die Zeit vor einer Schwangerschaft lässt sich dazu nutzen, mit der Einnahme von Folsäure zu beginnen, das Körpergewicht bestmöglich an ein Normalgewicht anzunähern, Gewohnheiten zu überprüfen (zum Beispiel die Rauchentwöhnung anzugehen) sowie den Impfstatus und die Zahngesundheit zu checken. So können günstige Bedingungen für den Verlauf der Schwangerschaft und für die Gesundheit von Mutter und Kind geschaffen werden“, berichtet das Netzwerk.

„Vielen Frauen ist nicht klar, wie sich der Lebensstil vor und in der Schwangerschaft auf Mutter und Kind auswirkt. Gynäkologen begleiten Frauen oft über viele Jahre. Diesen vertrauensvollen Kontakt können und sollten wir für wichtige Informationsarbeit nutzen und Frauen auch im Hinblick auf eine Schwangerschaft zu einem gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger Bewegung ermutigen“, erläutert Prof. Dr. med. Achim Wöckel von der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

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„Die neuen Handlungsempfehlungen stellen die Bedeutung und die Chancen frühzeitiger Prävention ins Rampenlicht. Alle Berufsgruppen, die zukünftige und werdende Eltern begleiten, haben damit einen wissenschaftlich fundierten und einheitlichen Beratungsstandard zur Hand, der gleichzeitig den Alltag von Familien im Blick hat“, betont Maria Flothkötter, Leiterin des Netzwerks Gesund ins Leben.

Die Handlungsempfehlungen werden unterstützt durch den Berufsverband der Frauenärzte, den Deutschen Hebammenverband, den Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sowie der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft. hil

http://daebl.de/GC85

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