ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2018Arzneimittelsicherheit: Nebenwirkungen einfacher melden

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Arzneimittelsicherheit: Nebenwirkungen einfacher melden

Dtsch Arztebl 2018; 115(43): A-1963 / B-1637 / C-1623

EB; Kahl, Kristin

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Foto: grafikplusfoto/stock.adobe.com
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Bürgerinnen und Bürger können den zuständigen Arzneimittelbehörden, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, jetzt noch einfacher Nebenwirkungen melden. Seit Ende September ist eine modernisierte und barrierefreie Version der Internetseite für die Meldung von Verdachtsfällen unerwünschter Arzneimittelwirkungen online. Das Portal können auch Ärztinnen und Ärzte zur Information der Bundesoberbehörden nutzen.

Neu ist das klar strukturierte, barrierefreie Formular, das Meldende in allgemein verständlicher Form durch den Vorgang leitet. In einer Meldung können sowohl mehrere Nebenwirkungen zu einem Arzneimittel als auch mehrere Arzneimittel, die eine einzelne Nebenwirkung hervorrufen, erfasst werden. Meldende müssen nicht wissen, ob das betreffende Arzneimittel im Zuständigkeitsbereich des BfArM oder des PEI liegt. Auf Wunsch bleibt jede Meldung anonym, auch wenn sie eine Bearbeitungsnummer erhält.

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Die stark angestiegene Zahl der Meldungen von Verdachtsfällen unerwünschter Arzneimittelwirkungen über das bisher bestehende Meldeportal zeigt laut BfArM, dass das Thema zunehmend auch ins Blickfeld der Bürger rückt. Dazu hätten auch regelmäßige Awareness-Kampagnen der Arzneimittelbehörden BfArM und PEI sowie das gemeinsame Bulletin zur Arzneimittelsicherheit beigetragen.

Mit der Nutzung des gemeinsamen Meldeportals fließen alle Meldungen über Verdachtsfälle unmittelbar in das behördliche Arznei-mittelüberwachungssystem ein und können in der Risikoüberwachung zeitnah von den Experten der Arzneimittelsicherheit berücksichtigt werden.

https://nebenwirkungen.pei.de

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