ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2018Kurative Mammografie: Genehmigungsverfahren vereinfacht

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Kurative Mammografie: Genehmigungsverfahren vereinfacht

Dtsch Arztebl 2018; 115(43): A-1968 / B-1642 / C-1628

EB; Kahl, Kristin

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Foto: jovannig/stock.adobe.com
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Das Genehmigungs- und Prüfverfahren zur kurativen Mammografie läuft seit 1. Oktober einfacher ab. Dazu wurde die Qualitäts­sicherungs­ver­ein­barung neu gefasst, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung kürzlich mitteilte.

So müssen Ärztinnen und Ärzte künftig entweder eine Genehmigung nach der Röntgenverordnung (§ 3 Abs. 1) oder eine Anzeigenbestätigung der hierfür in dem jeweiligen Bundesland zuständigen Behörde (§ 4 Abs. 1) vorlegen. Liegt keine Bestätigung vor, können sie auch die für das Anzeigeverfahren eingereichten Unterlagen sowie eine Erklärung, dass der Betrieb durch die Behörde nicht untersagt wurde, bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung einreichen.

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Neu ist ferner, dass Fallsammlungsprüfungen, die erfolgreich im Mammografie-Screening-Programm absolviert wurden, jetzt auch als Genehmigungsvoraussetzung für den Bereich der kurativen Mammografie sowie für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der fachlichen Befähigung anerkannt werden. Die Fallsammlungen werden vom Kompetenzzentrum Kurative Mammografie zusammengestellt und regelmäßig erweitert. Ärzte können den Aufbau des Fallpools unterstützen und dafür geeignete und im Hinblick auf die Patientinnen pseudonymisierte Mammografie-Aufnahmen einreichen.

Zudem wurde vereinbart, ab dem Jahr 2022 nur noch digitale Mammografiegeräte neu zuzulassen. Geräte, die bis zum 31. Dezember 2021 genehmigt wurden, können auch danach weiter verwendet werden.

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