ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2018Prävalenz von Demenz und kognitiver Beeinträchtigung in Krankenhäusern

MEDIZIN: Originalarbeit

Prävalenz von Demenz und kognitiver Beeinträchtigung in Krankenhäusern

Ergebnisse der General Hospital Study (GHoSt)

The prevalence of dementia and cognitive impairment in hospitals—results from the General Hospital Study (GHoSt)

Dtsch Arztebl Int 2018; 115(44): 733-40; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0733

Bickel, Horst; Hendlmeier, Ingrid; Heßler, Johannes Baltasar; Junge, Magdalena Nora; Leonhardt-Achilles, Sarah; Weber, Joshua; Schäufele, Martina

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Hintergrund: Die Versorgung von älteren Patienten mit komorbider Demenz stellt die Akutkrankenhäuser vor wachsende Herausforderungen, es mangelt jedoch an repräsentativen Studien zur Prävalenz und Verteilung von Demenzen im Allgemeinkrankenhaus.

Methode: Es wurde eine Querschnittuntersuchung der mindestens 65-jährigen Patienten von zufällig ausgewählten Allgemeinkrankenhäusern in Süddeutschland durchgeführt. Ausgeschlossen wurden Intensiv- und Isolierstationen sowie die Fachbereiche Psychiatrie, Neurologie, Geriatrie. Ergebnisse stützen sich auf Patienteninterviews, neuropsychologische Testverfahren, standardisierte Ratingskalen, Befragungen der Pflegekräfte und Krankenakten.

Ergebnisse: Auf 172 Stationen von 33 Krankenhäusern wurden 1 469 Patienten untersucht. 40,0 % (95-%-Konfidenzintervall: [36,2; 43,7]) der Untersuchten wiesen leichte oder schwerere kognitive Beeinträchtigungen auf. Die Punktprävalenz für Demenzerkrankungen betrug 18,4 % [16,3; 20,7]. Ein Delir – überwiegend auf dem Boden einer Demenz – wiesen 5,1 % [3,9; 6,7] der Patienten auf. 60,0 % der Patienten waren kognitiv nicht beeinträchtigt. Demenzen kamen gehäuft unter Hochaltrigen, Pflegebedürftigen, Heimbewohnern und Patienten mit einem niedrigeren Bildungsstand vor. Nur bei 36,7 % der Patienten mit Demenz enthielt die Krankenakte eine Demenzdiagnose. Patienten mit Demenz wurden häufiger wegen Dehydratation und Elektrolytstörungen, Harnwegsinfektionen, Prellungen und Knochenbrüchen sowie unklaren Symptomen und Befunden behandelt, weitaus seltener hingegen aufgrund von Krebs-, Muskel- oder Skeletterkrankungen.

Schlussfolgerung: Zwei von fünf älteren Allgemeinkrankenhauspatienten sind von kognitiven Störungen betroffen. Bei schweren Beeinträchtigungen wie Demenz und Delir besteht häufig ein besonderer Betreuungsbedarf. Leitlinien und Modellprojekte bieten Ansätze zur Verbesserung der stationären Versorgung von Patienten mit komorbider Demenz.

LNSLNS

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 8,56 Millionen ältere Patienten stationär in allgemeinen Fachabteilungen behandelt. Das entspricht einem Anteil von 44,7 % der Behandelten aller Altersstufen. Der Klinikaufenthalt der mindestens 65-Jährigen war weitaus länger als der Aufenthalt der jüngeren Patienten (8,1 Tage versus 4,9 Tage), sodass sie 57,1 % der Behandlungstage in Anspruch nahmen. Damit machten sie die Mehrheit der zu versorgenden Patienten aus (1). Nicht wenige der älteren, stationär aufgenommenen Patienten mit körperlichen Erkrankungen leiden zugleich an einer Demenz und verwandten kognitiven Störungen. Wie viele Patienten von diesen Störungen betroffen sind, lässt sich gegenwärtig jedoch nicht genau beziffern. Bisherige Studien waren aufgrund methodischer Unterschiede kaum miteinander vergleichbar, beruhten überwiegend auf kleinen, nicht repräsentativen Stichproben und kamen zu stark divergierenden Prävalenzschätzungen, die für die demenzspezifische Versorgungsplanung nur eingeschränkt brauchbar sind (2, 3). Der Klinikaufenthalt kann für Betroffene mit komorbider Demenz sehr belastend und mit Komplikationen verbunden sein (4, 5). Häufig kommt es zu einem beschleunigten Verlust kognitiver und funktioneller Kompetenzen (6). Das Risiko für Institutionalisierung und Mortalität ist bei Demenzkranken ungefähr doppelt so hoch wie das kognitiv nicht beeinträchtigter Patienten (79). Die unzureichenden Kenntnisse über Häufigkeit und Verteilung kognitiver Störungen stehen einer verbesserten und den besonderen Versorgungsbedürfnissen der Patienten angemessenen Betreuung im Krankenhaus entgegen.

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Punktprävalenz von komorbiden kognitiven Störungen und Demenz anhand einer repräsentativen Stichprobe von 65-jährigen und älteren Allgemeinkrankenhauspatienten zu ermitteln. Zudem soll die Verteilung der Demenzen nach demografischen Merkmalen, medizinischen Fachbereichen und Behandlungsanlässen beschrieben werden.

Methoden

Stichprobenziehung, Untersuchungsmethoden und statistische Analyseverfahren sind im eMethodenteil und in der eGrafik 1 ausführlicher beschrieben.

Datenerhebung und Diagnoseprozess
Datenerhebung und Diagnoseprozess
eGrafik 1
Datenerhebung und Diagnoseprozess

Stichprobenziehung

Ziel der Studie war es, eine Repräsentivität für Baden-Württemberg und Bayern zu erreichen. In den beiden Bundesländern (10, 11) wurden Allgemeinkrankenhäuser und zugehörige Stationen per Zufallsverfahren ausgelost. Alle Patienten im Alter von 65 und mehr Jahren, die sich am Untersuchungstag auf den ausgewählten Stationen befanden, wurden um ihre Beteiligung an der Studie gebeten.

Ausgeschlossen blieben Krankenhäuser mit weniger als 150 Betten, reine Beleg- und Fachkrankenhäuser sowie Rehabilitations- und Tages- oder Nachtkliniken. Neben Neurologie und Psychiatrie, in denen Demenzen häufig keinen komorbiden Zustand, sondern die Hauptdiagnose darstellen, wurde auch die Geriatrie nicht in die vorliegende Analyse einbezogen, da für diesen Fachbereich bereits detaillierte Studien zur Demenz vorliegen (12, 13).

Auf Intensiv- und Isolierstationen Behandelte wurden in der Studie wegen eines kritischen Gesundheitszustands beziehungsweise einer infektiösen Erkrankung nicht betrachtet. Ein weiteres Ausschlusskriterium für die Teilnahme war erfüllt, wenn die Patienten moribund oder der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig waren.

Die Ethikkomission der Fakultät für Medizin der Technischen Universität München billigte das Studienprotokoll am 21.03.2014 (Nr. 66/14). Im Deutschen Register Klinischer Studien ist das Vorhaben unter DRKS00006028 gemeldet. Die schriftliche Zustimmung zur Teilnahme wurde nach mündlicher und schriftlicher Aufklärung über Inhalte und Ziele der Studie bei den Patienten oder deren gesetzlichen Vertretern eingeholt.

Datenerhebung

Die Daten wurden in standardisierter Form erhoben durch eine persönliche Untersuchung des Patienten, ein Interview mit der zuständigen Pflegekraft sowie eine Dokumentation der studienrelevanten Informationen aus den Krankenakten. In unklaren Fällen wurden zusätzliche Interviews mit Angehörigen oder dem gesetzlichen Vertreter geführt (eMethodenteil).

Der kognitive Status wurde anhand einer Testbatterie eingeschätzt, die für eine Untersuchung am Krankenbett geeignet war. Diese Batterie umfasste das Screeningverfahren „6-Item Cognitive Impairment Test“ (14) sowie etablierte Methoden zur Messung von Merkfähigkeit, Gedächtnis, Wortflüssigkeit, Aufmerksamkeit und Exekutivfunktionen (15). Die Diagnose einer Demenz wurde nach DSM-IV-Kriterien gestellt, ein Delir wurde nach den Kriterien der „Confusion Assessment Method“ (16, 17) diagnostiziert. Der globale Schweregrad der kognitiven Beeinträchtigung wurde anhand der fünfstufigen „Clinical Dementia Rating (CDR) Scale“ (18) eingeschätzt. Eine leichte kognitive Störung wurde einem Wert von 0,5 auf der CDR-Skala zugeordnet (19, 20).

Statistische Analyse

Es wurden Punktprävalenzraten mit 95-%-Konfidenzintervallen berechnet, wobei die Intra-Cluster-Korrelationen (ICC) berücksichtigt sind (21). Um zu überprüfen, in welchem Umfang sich die Demenzprävalenz in Krankenhäusern von der in der Allgemeinbevölkerung unterscheidet, wurde das indirekt standardisierte Ratenverhältnis (IRR) berechnet. Als Vergleichswerte für die alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz in der älteren Allgemeinbevölkerung dienten EuroCoDe-Daten, die auf europäischen Feldstudien basieren (22). Zusammenhänge zwischen Demenz und demografischen Variablen, Fachbereichen oder Behandlungsanlässen wurden alters- und geschlechtsadjustiert analysiert. Dabei wurde die Clusterstruktur der Daten anhand logistischer GEE-Modelle (GEE, Generalized Estimation Equation) berücksichtigt (23). Für die Datenanalysen wurden OpenEpi (24), das Programmpaket R (25) und SPSS 25 verwendet.

Ergebnisse

Stichprobenbeschreibung

Von 55 kontaktierten Krankenhäusern nahmen 33 (60 %) an der Studie teil. Die Stichprobenausschöpfung ist in Grafik 1 dargestellt. Von insgesamt 2 534 Patienten im Alter von oder über 65 Jahren, die sich am Untersuchungstag auf einer von 172 Stationen befanden, erfüllten 380 ein Ausschlusskriterium oder wurden nicht angetroffen. Aus der Bruttostichprobe von 2 154 stationär Behandelten lehnten 635 einwilligungsfähige die Teilnahme ab, in weiteren 50 Fällen stimmte der gesetzliche Vertreter nicht zu oder konnte nicht erreicht werden. Die Nettostichprobe umfasste schließlich 1 469 Teilnehmer, entsprechend einer Beteiligungsquote von 68,2 %. In allen Fällen konnte eine Pflegekraft befragt werden, Informationen aus der Krankenakte waren für 99,5 % der Studienteilnehmer verfügbar. Zusätzlich wurden die Angehörigen oder gesetzlichen Vertreter von 149 Patienten befragt. Zwischen teilnehmenden Personen und Ausfällen gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede nach Alter und Geschlecht.

Stichprobenausschöpfung
Stichprobenausschöpfung
Grafik 1
Stichprobenausschöpfung

Das Alter der untersuchten Patienten reichte von 65 bis 105 Jahren, im Mittel lag es bei 78,6 Jahren (s = 7,4). Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer waren Frauen (53,8 %). Die meisten Patienten wurden auf Stationen der Inneren Medizin behandelt (50,2 %), gefolgt von der Unfallchirurgie (20,1 %), der Allgemeinchirurgie (17,0 %) und sonstigen Fachbereichen wie Orthopädie, Urologie, Gynäkologie und HNO mit Anteilen von jeweils weniger als 4 %. Ein Drittel der Patienten war zum Zeitpunkt der Untersuchung seit bis zu zwei Tagen im Krankenhaus, ein Drittel seit drei bis fünf Tagen und ein weiteres Drittel seit acht oder mehr Tagen. Der Median der vorangegangen Aufenthaltsdauer lag bei fünf Tagen.

Grafik 2 gibt einen Überblick über die Verteilung der Stichprobe nach Art und Schweregrad der kognitiven Störung. Insgesamt 60,0 % der Patienten wurden nach CDR als kognitiv nicht beeinträchtigt eingeschätzt, die restlichen 40,0 % (95-%-Konfidenzintervall: [36,2; 43,7]) waren zu gleichen Teilen von einer leichten (CDR = 0,5) oder einer schwereren (CDR ≥ 1) kognitiven Beeinträchtigung betroffen. Die Prävalenz von Demenzerkrankungen belief sich auf 18,4 % [16,3; 20,7]. Eine leichte Demenz wiesen 6,8 % [5,4; 8,5] der Studienteilnehmer auf, eine mittelschwere Demenz 6,6 % [5,3; 8,2] und eine schwere Demenz 5,0 % [3,7; 6,6]. Die Diagnose eines Delirs wurde bei 75 (5,1 % [3,9; 6,7]) Patienten gestellt. Die Intracluster-Korrelationskoeffizienten betrugen ICC = 0,006 für Demenzen, ICC = 0,014 für leichte kognitive Störungen und ICC = 0,012 für Delire.

Verteilung der Patientenstichprobe nach Art und Schwere der kognitiven Beeinträchtigung
Verteilung der Patientenstichprobe nach Art und Schwere der kognitiven Beeinträchtigung
Grafik 2
Verteilung der Patientenstichprobe nach Art und Schwere der kognitiven Beeinträchtigung

In zwei Drittel der Fälle hatten sich die Delire auf dem Boden einer Demenzerkrankung entwickelt. Nur bei 27 Patienten oder 1,8 % der Gesamtstichprobe wurde ein Delir ohne zugrunde liegende Demenz diagnostiziert. Bei den Untersuchten mit Demenz war das Risiko für ein Delir stark erhöht (Odds Ratio [OR]: 9,34 [5,13; 17,00]). Mit der Schwere der Demenz nahm der Anteil von Deliren zu und stieg von 8,0 % bei leichter Demenz bis auf 28,8 % bei schwerer Demenz.

Der Prozentsatz der kognitiv nicht beeinträchtigten Teilnehmer nahm mit zunehmendem Alter von 85,8 % unter den 65- bis 69-Jährigen bis auf 32,0 % unter den über 90-Jährigen ab, während die Prävalenz der Demenzerkrankungen gleichzeitig von 6,4 % auf 41,0 % anstieg (Tabelle 1). Lediglich bei 36,7 % dieser Patienten mit Demenz enthielt die Krankenakte auch eine Demenzdiagnose. Mit zunehmendem Schweregrad erhöhte sich der Anteil der vorbekannten Demenzen jedoch stark von 12,0 % bei Bestehen einer leichten Demenz auf 37,1 % bei mittelschwerer und auf 69,9 % bei schwerer Demenz.

Kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten und altersspezifische Punktprävalenz von leichter kognitiver Störung, Demenz und Delir
Kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten und altersspezifische Punktprävalenz von leichter kognitiver Störung, Demenz und Delir
Tabelle 1
Kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten und altersspezifische Punktprävalenz von leichter kognitiver Störung, Demenz und Delir

In eGrafik 2 ist die Demenzprävalenz in der Stichprobe nach Alter und Geschlecht dargestellt. Bei den 65- bis 84-Jährigen waren Männer häufiger von Demenzen betroffen als Frauen, bei den 90-Jährigen und Älteren hingegen waren es die weiblichen Patienten. Insgesamt gab es keine Unterschiede in der Demenzprävalenz zwischen Männern (18,3 %) und Frauen (18,5 %).

Alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz von Demenzerkrankungen in der Patientenstichprobe
Alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz von Demenzerkrankungen in der Patientenstichprobe
eGrafik 2
Alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz von Demenzerkrankungen in der Patientenstichprobe

Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung waren die alters- und geschlechtsspezifischen Punktprävalenzraten im Krankenhaus (eGrafik 3) vor allem auf den unteren Altersstufen deutlich erhöht. Bei den 65- bis 69-Jährigen lagen die Raten um das Vierfache über denen in der Bevölkerung. Mit zunehmendem Alter glichen sie sich aneinander an und waren auf der höchsten Altersstufe identisch. Insgesamt ergab sich mit einem IRR = 1,51 [1,33; 1,70] für das Krankenhaus ein um 51 % höheres Vorkommen von Demenzerkrankungen, als es aufgrund der demografischen Zusammensetzung der Teilnehmer zu erwarten war. Eine hohe Überrepräsentation um 89 % war bei den Männern (eGrafik 4) festzustellen (IRR: 1,89 [1,57; 2,25]), während die Demenzprävalenz bei den Frauen (eGrafik 5) nur um 29 % erhöht war (IRR: 1,29 [1,09; 1,52]).

Demenzprävalenz im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
eGrafik 3
Demenzprävalenz im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Männern im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Männern im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
eGrafik 4
Demenzprävalenz bei Männern im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Frauen im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Frauen im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
eGrafik 5
Demenzprävalenz bei Frauen im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung

Die Heimbewohner und Pflegebedürftigen gehörten zu den Patientengruppen, die am häufigsten von einer Demenz betroffenen waren. Von den Heimbewohnern unter den Patienten litten 67,2 % an einer Demenz, von den Patienten mit einer Pflegestufe 43,7 % (Tabelle 2). Der Fachbereich mit der höchsten Demenzprävalenz war die Innere Medizin mit 21,3 %, gefolgt von der Unfallchirurgie mit 19,7 %. Deutlich geringer waren die Anteile in der Allgemeinchirurgie und den restlichen Disziplinen, in denen sie knapp über 12 % lagen.

Verteilung der leichten kognitiven Störungen, Demenzen und Delire nach demografischen Merkmalen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereichen
Verteilung der leichten kognitiven Störungen, Demenzen und Delire nach demografischen Merkmalen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereichen
Tabelle 2
Verteilung der leichten kognitiven Störungen, Demenzen und Delire nach demografischen Merkmalen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereichen

Alter, Schulbildung, Wohnform und Hilfsbedarf waren mit Demenz assoziiert (eTabelle 1). Betroffen waren vor allem Patienten, die mehr als 80 Jahre alt oder pflegebedürftig waren, einen niedrigen Schulabschluss hatten, zusammen mit betreuenden Angehörigen beziehungsweise Pflegepersonen oder in einem Seniorenheim lebten. Geschlecht und Familienstand standen mit Demenzen nicht im Zusammenhang.

Zusammenhang zwischen demografischen Variablen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereich mit komorbider Demenz
Zusammenhang zwischen demografischen Variablen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereich mit komorbider Demenz
eTabelle 1
Zusammenhang zwischen demografischen Variablen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereich mit komorbider Demenz

In eTabelle 2 werden die Behandlungsanlässe von kognitiv nicht beeinträchtigten Patienten und von solchen mit Demenz verglichen. Diagnosen aus vier, nach ICD-10 gebildeten, Hauptgruppen waren auch nach Adjustierung für Alter und Geschlecht unter den Demenzkranken häufiger, während Diagnosen aus zwei Gruppen seltener waren. Bei Patienten mit Demenz traten häufiger Dehydratation und Elektrolytstörungen sowie Infektionen der Harnwege und unteren Atemwege auf. Sie litten außerdem öfter an Symptomen wie Erbrechen, Fieber, Dysphagie und Harnverhalt. Auch ein allgemeiner körperlicher Abbau, Verletzungen und Prellungen sowie Rippen- und Hüftfrakturen waren häufiger bei ihnen zu verzeichnen. Seltener kamen sie mit Krebserkrankungen und verschiedenen Formen von Muskel- und Skeletterkrankungen in stationäre Behandlung.

Zusammenhang zwischen Behandlungsanlass und komorbider Demenz
Zusammenhang zwischen Behandlungsanlass und komorbider Demenz
eTabelle 2
Zusammenhang zwischen Behandlungsanlass und komorbider Demenz

Diskussion

In Allgemeinkrankenhäusern sind komorbide Demenzen und kognitive Störungen häufig. Insgesamt litten 40 % der älteren Patienten an kognitiven Störungen, die von leichten Einschränkungen bis hin zur schweren Demenz reichten; 60 % waren kognitiv nicht beeinträchtigt. Diese Schätzungen beziehen sich auf Patienten von allgemeinen Abteilungen ohne die Fachbereiche Psychiatrie, Neurologie und Geriatrie sowie ohne Intensiv- und Isolierstationen.

Die Demenzprävalenz war in der vorliegenden Stichprobe mit 18,4 % rund doppelt so hoch wie in der mindestens 65-jährigen deutschen Allgemeinbevölkerung, in der sie im selben Zeitraum nach epidemiologischen Schätzungen 9,1 % betrug (26). Die indirekte Standardisierung der Prävalenzrate nach Alter und Geschlecht zeigte, dass diese Überrepräsentation von Demenzen zur Hälfte durch das höhere Alter der Krankenhauspatienten zu erklären war. Unter Berücksichtigung der Altersstruktur der stationär Behandelten wurde der Erwartungswert nur noch um 51 % übertroffen. Diese verbleibende Erhöhung der Demenzprävalenz ist vor allem auf die Männer und die Altersgruppen unter 90 Jahren zurückzuführen. Sie kann durch eine häufigere Einweisung von älteren Menschen mit Demenz und durch längere Verweildauern zustande kommen. Nach Krankenkassendaten aus Sachsen geht der Anstieg in erster Linie auf ein höheres Aufnahmerisiko von Menschen mit Demenz und nicht auf längere Verweilzeiten zurück (27).

Ein Fünftel der Krankenhauspatienten war von leichteren kognitiven Störungen betroffen. Ob bereits diese leichteren Störungen mit Behandlungskomplikationen einhergehen und nach besonderen Versorgungsmaßnahmen verlangen, ist bisher kaum untersucht worden. Es erscheint allerdings lohnenswert, auch den Auswirkungen leichter kognitiver Störungen auf den Verlauf und Ausgang stationärer Behandlungen nachzugehen.

Delire kamen zwar nicht selten vor, die von uns ermittelte Prävalenz von 5,1 % lag jedoch am unteren Ende der bisherigen Schätzungen (28). Dabei ist zu beachten, dass die Punktprävalenz aus der vorliegenden Studie nicht direkt mit der Periodenprävalenz aus den Delirstudien verglichen werden kann. Als remittierend und rezidivierend verlaufende Störungen mit Fluktuationen im Tagesverlauf ist das Vorkommen von Deliren nur unvollständig durch eine punktuelle Untersuchung abzubilden. Hierfür sind Untersuchungen der Periodenprävalenz über den gesamten Zeitraum des Klinikaufenthaltes angemessener, mit denen sich durch ein engmaschiges Monitoring der Patienten auch kurzzeitige und nächtliche Delirepisoden erfassen lassen.

In Bezug auf die Risikogruppen ergaben sich die erwarteten Resultate. Besonders häufig von einer Demenz betroffen waren die mindestens 80-Jährigen, die Pflegebedürftigen und die Heimbewohner. Die Fachbereiche Innere Medizin und Unfallchirurgie zeigten die höchsten Anteile von Patienten mit Demenz. Durch eine stärkere Beachtung von sogenannten ambulant-sensitiven Zuständen könnten sich Chancen eröffnen, die Demenzprävalenz in Krankenhäusern zu verringern. Wie in zahlreichen anderen Studien beschrieben (2931), wurden Patienten mit Demenz gehäuft wegen gesundheitlicher Einschränkungen eingewiesen, die im ambulanten Bereich hätten behandelt oder unter günstigen Umständen sogar vermieden werden können.

Stärken der vorliegenden Studie sind die umfangreiche Stichprobe und die Ausschöpfung mehrerer Informationsquellen, die zu einer hohen externen und internen Validität der Ergebnisse beigetragen haben. Einschränkungen der Generalisierbarkeit sind durch die unter 70 % liegenden Beteiligungsquoten von Krankenhäusern und Patienten gegeben, zudem durch den Ausschluss von kleinen Krankenhäusern, Intensiv- und Isolierstationen sowie Patienten, die moribund oder der deutschen Sprache nicht mächtig waren.

Die Analyse der Stichprobenausfälle und der Effekte des Studiendesigns ergab keine Hinweise auf einen systematischen Bias. Teilnehmer und Ausfälle unterschieden sich nach Alter und Geschlecht nicht voneinander. Die Verweigerungsquoten von einwilligungsfähigen Patienten waren so hoch wie die Ausfallquoten der Patienten mit gesetzlichem Vertreter. Die Bettenzahl der Kliniken korrelierte nicht mit der Prävalenz von Demenz, Delir oder leichteren kognitiven Störungen, was gegen einen verzerrenden Effekt der unterschiedlichen Klinikgrößen spricht. Die ausgeschlossenen Krankenhäuser mit weniger als 150 Betten haben einen Anteil von nur 9 % an den Belegungstagen (1). Postoperativ Untersuchte wiesen keine höhere Demenzprävalenz als die übrigen Patienten auf (Daten nicht gezeigt). Das könnte ein Indiz dafür sein, dass transiente postoperative kognitive Dysfunktionen nicht als Demenz fehldiagnostiziert wurden. Darüber hinaus stimmen die Resultate eng mit anderen Primärstudien überein (Tabelle 3).

Demenzprävalenz nach früheren Studien im Vergleich mit der Prävalenz in der vorliegenden Studie für dieselben Demenzschweregrade, Fachbereiche und Altersgruppen der Patienten
Demenzprävalenz nach früheren Studien im Vergleich mit der Prävalenz in der vorliegenden Studie für dieselben Demenzschweregrade, Fachbereiche und Altersgruppen der Patienten
Tabelle 3
Demenzprävalenz nach früheren Studien im Vergleich mit der Prävalenz in der vorliegenden Studie für dieselben Demenzschweregrade, Fachbereiche und Altersgruppen der Patienten

Wenn Substichproben gebildet und die Demenzprävalenz für die gleichen Patientengruppen berechnet werden, auf die sich die anderen Primärstudien bezogen haben, ergeben sich nahezu identische Werte. Dieser Sachverhalt spricht für ein annähernd gleich häufiges Vorkommen von komorbider Demenz in den Krankenhäusern der Industrieländer. Für die drei früheren Studien, die sich auf mittelschwere und schwere Demenzerkrankungen bezogen hatten, beläuft sich der Median der Prävalenz auf 11,9 % (3234), in der vorliegenden Studie beträgt die Rate für die schwereren Erkrankungen 12,2 %. Für alle Ausprägungen der Demenz, von leicht bis schwer, lag der Median in sieben früheren Studien bei 20,7 % (9, 3540) gegenüber 20,3 % in der vorliegenden Studie. Eine umfangreiche schottische Studie bezifferte kürzlich die Prävalenz des gesamten Spektrums von kognitiven Störungen unter älteren Patienten auf 38,5 % (40). Dieser Wert deckt sich nahezu mit unserer Rate von 40,0 %.

Laut Krankenhausstatistik befanden sich in Deutschland im Jahr 2016 durchschnittlich rund 190 000 mindestens 65-Jährige in der stationären Behandlung von allgemeinen Fachabteilungen (ohne Psychiatrie/Psychosomatik) (1). Überträgt man die Punktprävalenzraten auf diese Patientenzahl, so werden im Mittel an jedem Tag im Krankenhaus etwa 76 000 ältere Patienten mit komorbiden kognitiven Beeinträchtigungen versorgt, darunter circa 35 000 mit einer Demenz und 38 000 mit leichteren kognitiven Störungen. Es ist dringend geboten, den besonderen Versorgungsbedürfnissen dieser vulnerablen Patientengruppe stärker Rechnung zu tragen.

Danksagung
Die Robert Bosch Stiftung hat die Durchführung des Projektes „Demenz und Delir im Allgemeinkrankenhaus: Prävalenz und Versorgungssituation“ ermöglicht. Zusätzliche Förderung erhielten wir von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Wir danken sehr herzlich den teilnehmenden Patienten und ihren Angehörigen, den Klinikmitarbeitern und den Krankenhäusern für ihre Kooperation. Dem Ministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, den Landeskrankenhausgesellschaften von Baden-Württemberg und Bayern sowie der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sind wir für die praktische Unterstützung sehr verbunden, ebenso wie den Experten aus dem Gesundheitswesen, die uns in der Planungsphase beratend zur Seite standen.

Interessenkonflikt

Dr. Bickel bekam Reisekostenerstattung und Studienunterstützung (Drittmittel) von der Robert Bosch Stiftung. Frau Hendlmeier erhielt Kongressgebühren- sowie Reisekostenerstattung, Vortragshonorare und Studienunterstützung (Drittmittel) von der Robert Bosch Stiftung. Prof. Schäufele bekam Reisekostenerstattung und Studienunterstützung (Drittmittel) von der Robert Bosch Stiftung.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 4.4. 2018, revidierte Fassung angenommen: 13.8. 2018

Anschrift für die Verfasser
Dr. phil. Dipl.-Psych. Horst Bickel
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München
Klinikum rechts der Isar
Ismaninger Str. 22, 81675 München
horst.bickel@tum.de

Zitierweise
Bickel H, Hendlmeier I, Heßler JB, Junge MN, Leonhardt-Achilles S, Weber J, Schäufele M: The prevalence of dementia and cognitive impairment in hospitals—
results from the General Hospital Study (GHoSt). Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 733–40. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0733

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4418 oder über QR-Code

eGrafiken, eMethodenteil, eTabellen:
www.aerzteblatt.de/18m0733 oder über QR-Code

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Sarah Leonhardt-Achilles M.A.; Joshua Weber M.A.; Prof. Dr. sc. hum. Dipl.-Psych. Martina Schäufele
Der klinische Aspekt
Stichprobenausschöpfung
Stichprobenausschöpfung
Grafik 1
Stichprobenausschöpfung
Verteilung der Patientenstichprobe nach Art und Schwere der kognitiven Beeinträchtigung
Verteilung der Patientenstichprobe nach Art und Schwere der kognitiven Beeinträchtigung
Grafik 2
Verteilung der Patientenstichprobe nach Art und Schwere der kognitiven Beeinträchtigung
Kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten und altersspezifische Punktprävalenz von leichter kognitiver Störung, Demenz und Delir
Kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten und altersspezifische Punktprävalenz von leichter kognitiver Störung, Demenz und Delir
Tabelle 1
Kognitiv nicht beeinträchtigte Patienten und altersspezifische Punktprävalenz von leichter kognitiver Störung, Demenz und Delir
Verteilung der leichten kognitiven Störungen, Demenzen und Delire nach demografischen Merkmalen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereichen
Verteilung der leichten kognitiven Störungen, Demenzen und Delire nach demografischen Merkmalen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereichen
Tabelle 2
Verteilung der leichten kognitiven Störungen, Demenzen und Delire nach demografischen Merkmalen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereichen
Demenzprävalenz nach früheren Studien im Vergleich mit der Prävalenz in der vorliegenden Studie für dieselben Demenzschweregrade, Fachbereiche und Altersgruppen der Patienten
Demenzprävalenz nach früheren Studien im Vergleich mit der Prävalenz in der vorliegenden Studie für dieselben Demenzschweregrade, Fachbereiche und Altersgruppen der Patienten
Tabelle 3
Demenzprävalenz nach früheren Studien im Vergleich mit der Prävalenz in der vorliegenden Studie für dieselben Demenzschweregrade, Fachbereiche und Altersgruppen der Patienten
Datenerhebung und Diagnoseprozess
Datenerhebung und Diagnoseprozess
eGrafik 1
Datenerhebung und Diagnoseprozess
Alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz von Demenzerkrankungen in der Patientenstichprobe
Alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz von Demenzerkrankungen in der Patientenstichprobe
eGrafik 2
Alters- und geschlechtsspezifische Prävalenz von Demenzerkrankungen in der Patientenstichprobe
Demenzprävalenz im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
eGrafik 3
Demenzprävalenz im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Männern im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Männern im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
eGrafik 4
Demenzprävalenz bei Männern im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Frauen im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Demenzprävalenz bei Frauen im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
eGrafik 5
Demenzprävalenz bei Frauen im Allgemeinkrankenhaus versus in der Bevölkerung
Zusammenhang zwischen demografischen Variablen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereich mit komorbider Demenz
Zusammenhang zwischen demografischen Variablen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereich mit komorbider Demenz
eTabelle 1
Zusammenhang zwischen demografischen Variablen, Pflegebedürftigkeit und Fachbereich mit komorbider Demenz
Zusammenhang zwischen Behandlungsanlass und komorbider Demenz
Zusammenhang zwischen Behandlungsanlass und komorbider Demenz
eTabelle 2
Zusammenhang zwischen Behandlungsanlass und komorbider Demenz
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