Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2018; 115(44): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

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Dr. med. Vera Zylka-Menhorn Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Immer mehr Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Klappen- und Koronarerkrankungen erhalten in Deutschland eine Kathetertherapie. Nach dem Deutschen Herzbericht 2017 wurden im Vorjahr beispielsweise 377 763 perkutane Interventionen (PCI) und 17 097 Transkatheter-Aortenklappen-Implantationen (TAVI) vorgenommen. Mehr Expertise lässt die Zahl der Notfalloperationen sinken, wie ein Artikel dieser Ausgabe belegt.

Um den Therapieerfolg interventioneller Eingriffe für die Patienten langfristig zu sichern, ist eine optimale Nachbehandlung erforderlich. Antikoagulation und antithrombotische Therapie spielen daher im Alltag von Kardiologen, Allgemeinmedizinern und Hausärzten eine große Rolle. Allerdings: Durch die Vielzahl neuer oral verfügbarer Arzneimittel ist die Nachbehandlung in den letzten Jahren deutlich komplexer geworden. Viele Situationen des postinterventionellen Managements sind noch unklar und erfordern Fingerspitzengefühl. Wenn randomisierte Studien fehlen, behilft man sich mit Analogien zu anderen Therapieverfahren oder ist auf Expertenmeinungen angewiesen.

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Zur praktischen Unterstützung Ihrer täglichen Arbeit stellen wir Ihnen die aktuellen Nachbehandlungsschemata vor, von denen im Einzelfall aber auch abgewichen werden kann.

Viel Freude beim Lesen!

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

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