ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2018Randnotiz: Digitale Helfer und Roboter

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Randnotiz: Digitale Helfer und Roboter

Dtsch Arztebl 2018; 115(44): A-1981 / B-1655 / C-1641

Maybaum, Thorsten

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Können Sie sich vorstellen, dass Sie als Pflegebedürftiger von einem Roboter gewaschen werden? Ja? Dann gehören Sie zwar immer noch zur Minderheit der Menschen in Deutschland. Aber immerhin 39 Prozent sagten jüngst in einer Umfrage der Techniker Krankenkasse unter 1 007 Frauen und Männern ab 18 Jahren, dass sie die Hilfe durch Roboter bei der Körperpflege akzeptieren würden. Aber was spräche dagegen, sich vom Roboter bei der Hygiene helfen zu lassen? Wenn diese manche Aufgaben übernähmen, bliebe Pflegekräften mehr Zeit für Wichtigeres. Das könnte sie entlasten. Zugegeben, noch ist das Zukunftsmusik, aber die ersten Roboter sind bereits in Pflegeheimen im Einsatz. Bis es zur Körperpflege reicht, dürfte aber noch etwas dauern. Dass es eine grundsätzliche Akzeptanz pro Roboter in Deutschland gibt, zeigen weitere Details der Umfrage. 90 Prozent der Befragten würden im Alter digitale Technologien – zum Beispiel Sensoren, die das morgendliche Aufstehen registrieren – nutzen. Solche Helfer sind bereits in Sicht. Apple ist es offenbar gelungen, die „Apple Watch Series 4“ zu einem EKG-Messgerät und einer Uhr mit automatischer Sturzerkennung zu machen. Durch die Analyse der Bewegungsbahn des Handgelenks und der Aufprallbeschleunigung sendet die Uhr dem Benutzer nach einem Sturz eine Warnung, die er ablehnen oder zum Einleiten eines Anrufs bei Rettungsdiensten verwenden kann. Wenn das Gerät 60 Sekunden lang nach der Benachrichtigung keine Bewegung feststelle, soll automatisch ein Rettungsdienst angerufen und eine Nachricht mit dem Standort an die Notfallkontakte gesendet werden.

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