ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2018Ute Scholl: Hypertonie und endokrine Tumore im Fokus

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Ute Scholl: Hypertonie und endokrine Tumore im Fokus

Dtsch Arztebl 2018; 115(45): A-2083 / B-1729 / C-1707

Spielberg, Petra

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Ute Scholl, Foto: privat
Ute Scholl, Foto: privat

Für außergewöhnliche Verdienste auf dem Gebiet der Physiologie und Pathophysiologie der Niere ist Dr. med. Ute Scholl mit dem Franz-Vollhard-Preis der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie ausgezeichnet worden. Die 35-Jährige hat zurzeit die W2-Professur „Hypertension und molekulare Biologie endokriner Tumore“ am Berliner Institut für Gesundheitsforschung und der Charité inne. Scholl beschäftigt sich mit der Genetik und Pathophysiologie von Hypertonie und endokrinen Tumoren, insbesondere der Nebennierenrinde. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Entstehung von Aldosteron produzierenden Adenomen als Ursache der sekundären Hypertonie. Sie untersucht ferner tumorspezifische Mutationen, die bei etwa der Hälfte der Tumoren zu einer verstärkten Aldosteronproduktion und Proliferation sowie zu familiären Hyperaldosteronismus-Syndromen führen.

Scholl studierte Humanmedizin an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Bis 2013 war sie als Postdoc am Department of Genetics der Yale University in den USA tätig. 2013 kehrte sie im Rahmen des Rückkehrerprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen zum Aufbau einer eigenen Forschergruppe nach Deutschland zurück. 2014 wurde sie als Juniorprofessorin für Experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf berufen. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Seit 2016 ist Scholl Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Petra Spielberg

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