ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2018Stationäre Versorgung: Krankenhauskosten steigen auf 91,3 Milliarden Euro

AKTUELL

Stationäre Versorgung: Krankenhauskosten steigen auf 91,3 Milliarden Euro

Dtsch Arztebl 2018; 115(46): A-2093 / B-1739 / C-1717

KNA

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Der größte Ausgabenblock für die Krankenhäuser sind die Kosten für das Personal. Foto: Jamrooferpix/stock.adobe.com
Der größte Ausgabenblock für die Krankenhäuser sind die Kosten für das Personal. Foto: Jamrooferpix/stock.adobe.com

Die Kosten für stationäre Krankenhausbehandlungen in Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Sie betrugen im Jahr 2017 rund 91,3 Milliarden Euro. Das waren 3,9 Prozent mehr als 2016 (87,8 Milliarden Euro), wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Umgerechnet auf rund 19,4 Millionen Patienten, die 2017 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die stationären Krankenhauskosten je Fall bei durchschnittlich 4 695 Euro und damit um 4,4 Prozent höher als im Jahr zuvor. Mit Blick auf die Bundesländer waren die durchschnittlichen stationären Kosten je Fall in Brandenburg mit 4 235 Euro am niedrigsten und in Hamburg mit 5 408 Euro am höchsten. Auch in Baden-Württemberg, Berlin und Bremen überstiegen die durchschnittlichen Fallkosten erstmals den Betrag von 5 000 Euro.

Anzeige

Zusammen mit den Ausgaben für nichtstationäre Leistungen – zum Beispiel für Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre – in Höhe von 14,5 Milliarden Euro beliefen sich die Gesamtkosten der Krankenhäuser in Deutschland im Jahr 2017 auf 105,7 Milliarden Euro. 2016 waren es noch 101,7 Milliarden Euro. Die Kosten setzten sich auch 2017 im Wesentlichen aus den Personalkosten von 63,8 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent gegenüber 2016) und den Sachkosten von 39,1 Milliarden Euro (plus 3,1 Prozent) zusammen. kna

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema