ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2018Weiterbildung: Junge Ärzte stemmen sich gegen Öko­nomi­sierung

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Weiterbildung: Junge Ärzte stemmen sich gegen Öko­nomi­sierung

Dtsch Arztebl 2018; 115(46): A-2092 / B-1738 / C-1716

Hillienhof, Arne

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Bei Operationen gibt es Defizite in der Weiterbildung, bemängelt der Hartmannbund. Foto: Jacob Lund/stock.adobe.com
Bei Operationen gibt es Defizite in der Weiterbildung, bemängelt der Hartmannbund. Foto: Jacob Lund/stock.adobe.com

Wirtschaftliche Zwänge in den Kliniken bedrohen die Qualität der Weiterbildung. Das hat der Ausschuss der Assistenzärzte im Hartmannbund (HB) kritisiert. „Was nützt uns eine ausgefeilte Weiter­bildungs­ordnung, wenn die tatsächliche Umsetzung der Weiterbildung in vielen Kliniken unzureichend ist“, sagte Dr. med. Wenke Wichmann, Sprecherin des Ausschusses. Wenn Weiterbildungsassistenten in einigen Häusern nur sehr eingeschränkt zu Operationen eingeteilt würden, weil Oberärzte oder erfahrene Fachärzte diese Prozedur schneller und damit kostengünstiger durchführen könnten, beschreibe dies nur eine Facette einer fatalen Entwicklung, ergänzte Theodor Uden, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des HB. Gegen den Druck der Öko­nomi­sierung fordert der HB eine Koalition aller Beteiligten aus Politik, Krankenhausbetreibern und Ärzteschaft. Ziel müsse es sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Etablierung einer echten Weiterbildungskultur in den Kliniken ermöglichten. hil

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