ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2018Uterusmyome: Erstmals Erprobungsstudie beauftragt

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Uterusmyome: Erstmals Erprobungsstudie beauftragt

Dtsch Arztebl 2018; 115(46): A-2096 / B-1740 / C-1718

Hillienhof, Arne

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Patientinnen mit Uterusmyomen stehen im Mittelpunkt der neuen Studie. Foto: Science Photo Library/Zephyr
Patientinnen mit Uterusmyomen stehen im Mittelpunkt der neuen Studie. Foto: Science Photo Library/Zephyr

Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) hat zum ersten Mal einen Auftrag zur wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung einer Erprobung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Potenzial vergeben. Die Erprobungsstudie, die das Institut für Klinisch-Onkologische Forschung (IKF) leitet, soll die Frage klären, ob die Magnetresonanztomografie-gesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie bei Patientinnen mit symptomatischen und medikamentös nicht ausreichend therapierbaren Uterusmyomen im Vergleich zur offen chirurgischen oder laparoskopischen Entfernung des Tumors patientenrelevante Vorteile bietet. Laut G-BA könnten etwa Mitte 2019 Patientinnen in die Studie aufgenommen werden. Der Gesetzgeber hat das Instrument der Erprobung 2012 für Untersuchungs- und Behandlungsmethoden eingeführt, deren Nutzen noch nicht belegt ist. Weisen wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hin, dass eine Methode das Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative hat, kann der G-BA eine Erprobungsstudie initiieren und sie finanziell fördern. Bei dem zu erprobenden Verfahren werden die gutartigen Tumoren durch gebündelten Ultraschall erhitzt und zerstört. hil

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