ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenOnkologie 2/2018Nicht-invasive Therapie: Optune gegen Glioblastom

Supplement: Perspektiven der Onkologie

Nicht-invasive Therapie: Optune gegen Glioblastom

Dtsch Arztebl 2018; 115(47): [34]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

In der traditionellen Behandlung des Glioblastoms haben sich in den letzten Jahren wenige Neuerungen ergeben. Optune, eine nicht-invasive Therapie – entwickelt von dem international tätigen Unternehmen Novocure – ist die erste Therapie seit mehr als zehn Jahren, die in einer großen internationalen, randomisierten Phase-3-Studie in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Temozolomid einen signifikanten Überlebensvorteil bei der Behandlung des neu diagnostizierten Glioblastoms bewiesen hat. Behandelt wird das Glioblastom dabei mit Tumortherapiefeldern (TTFields), bei denen es sich um elektrische Wechselfelder niedriger Intensität und intermediärer Frequenz handelt, wodurch die Teilung von Tumorzellen gehemmt wird oder der Tumorzelltod herbeigeführt werden kann. Die Therapie, die im Wesentlichen aus einem kleinen, tragbaren Gerät und mit Hydrogel beschichteten Keramikplättchen (Transducer Arrays) besteht, ist in Deutschland zur Behandlung des neu diagnostizierten und rezidivierenden Glioblastoms zugelassen und wird in der Routine bereits breit eingesetzt.

Quelle: Novocure GmbH, www.optune.de

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema