ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2018Facharzt: Vertragsärzte bilden mehr Weiterbildungsassistenten aus

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Facharzt: Vertragsärzte bilden mehr Weiterbildungsassistenten aus

Dtsch Arztebl 2018; 115(47): A-2150

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Auch in der Allgemeinmedizin stieg die Zahl der Weiterbildungsassistenten. Foto: Your Photo Today
Auch in der Allgemeinmedizin stieg die Zahl der Weiterbildungsassistenten. Foto: Your Photo Today

Immer mehr niedergelassene Ärzte bilden in ihrer Praxis junge Mediziner zum Facharzt aus. Im vergangenen Jahr haben 11 271 Vertragsärzte einen Weiterbildungsassistenten beschäftigt. Das sind rund 1 900 mehr als 2015, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitteilte. Im Zeitraum zwischen 2015 und 2017 stieg die Anzahl der aktiven Weiterbilder beispielsweise in der allgemeinmedizinischen Versorgung von 4 834 auf 5 811 und in der allgemeinen fachärztlichen Versorgung von 2 786 auf 3 328. Die höchsten Zuwachsraten sind bei den Augen- sowie den Kinder- und Jugendärzten zu verzeichnen. Das vor drei Jahren mit dem Versorgungsstärkungsgesetz im Sozialgesetzbuch V verankerte erweiterte „Förderprogramm Weiterbildung“, wodurch die Weiterbildung umfassender und attraktiver gefördert wird, zeigt laut KBV somit erste Wirkung. Mit dem Programm wurden unter anderem die Zahl der Förderplätze angehoben und der monatliche Förderbetrag von 3 500 auf 4 800 Euro erhöht. Die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten in der Praxis habe positive Effekte, betonte der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. med. Stephan Hofmeister. Junge Ärzte, die Teile ihrer Weiterbildung im ambulanten Bereich absolviert hätten, ließen sich beispielsweise später eher nieder. EB

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