ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2018Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Ungültige Gesundheitskarten verursachen Zusatzaufwand

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Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Ungültige Gesundheitskarten verursachen Zusatzaufwand

Dtsch Arztebl 2018; 115(47): A-2150

Hillienhof, Arne

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Mit den Gesundheitskarten der zweiten Generation (G2) kann der elektronische Datenabgleich erfolgen. Foto: dpa
Mit den Gesundheitskarten der zweiten Generation (G2) kann der elektronische Datenabgleich erfolgen. Foto: dpa

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) und die Kassenzahnärztliche Vereinigung des Landes (KZVN) haben auf Probleme im Praxisalltag mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hingewiesen. Mit einer Informationskampagne wollen sie nun Patienten sensibilisieren, nur die neuen eGK zu nutzen. „Uns berichten regelmäßig Praxen, dass etliche Patienten mit einer ungültigen Karte kommen“, sagte der KV-Vorstandsvorsitzende Mark Barjenbruch. In Praxen, die bereits an die Telematik-infrastruktur (TI) angeschlossen seien, löse das Einlesen der alten Karten aber eine Fehlermeldung aus. Nach Angaben der Kassen haben praktisch alle Versicherten bereits eine G2-Karte erhalten. Das heißt offenbar nicht, dass die Versicherten diese auch nutzen. Denn etliche G1-Karten laufen nach ihrem sichtbaren Gültigkeitsdatum auf der Rückseite erst Ende 2018 aus. Sie werden deswegen von den Versicherten noch immer in der Praxis vorgelegt, können aber nicht eingelesen werden. Leidtragende seien die Praxen, sagte Jürgen Hadenfeldt, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KZVN. hil

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