ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2018Randnotiz: Reanimieren trainieren

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Randnotiz: Reanimieren trainieren

Dtsch Arztebl 2018; 115(47): A-2149 / B-1779 / C-1757

Maybaum, Thorsten

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Wenn Ärzte und Pflegekräfte systematisch das Reanimieren trainieren, lohnt sich das für Patienten. Das machen Zahlen deutlich, die das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden anlässlich des „World Restart a Heart Day“ Mitte Oktober vorgelegt hat. Demnach kommt es am Dresdner Universitätsklinikum Dank des innerklinischen Notfallmanagements pro 1 000 eingewiesenen Patienten nur in 1,1 Fällen zu einem Kreislaufstillstand. Der Mittelwert aller am Deutschen Reanimationsregister beteiligten Krankenhäuser liegt hingegen bei 1,8 Fällen pro 1 000 Patienten. In 97 Prozent der Fälle begann das Stationspersonal in Dresden bereits vor Eintreffen des Notfallteams mit den Erstmaßnahmen der Reanimation.

Seit Gründung des Interdisziplinären Simulatorzentrums Medizin Dresden (ISIMED) im Jahr 2002 sind regelmäßige Kurse und Trainings fester Bestandteil des innerklinischen Notfallmanagements am Uniklinikum Dresden. Neben den Reanimationstrainings werden Kurse zur Schwerverletztenversorgung, Notfallmanagement und Kinderreanimation sowie Simulatortrainings und Intensivtransportkurse angeboten. Im vergangenen Jahr nahmen daran mehr als 300 Ärzte sowie 1 700 Pflegekräfte, Studierende im Praktischen Jahr, Auszubildende, wissenschaftliche Mitarbeiter, Therapeuten sowie Mitarbeiter aus dem Patiententransport teil. Die sinkende Zahl innerklinischer Reanimationen im Laufe der Jahre bestätige den Weg des Klinikums, hieß es von der Leitung des Universitätsklinikums. Dazu gehörten das innerklinische Notfallteam, aber auch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter in den Kliniken.

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