ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2018Arzneimittelverordnung: Geringerer Einsatz von Antibiotika angemahnt

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Arzneimittelverordnung: Geringerer Einsatz von Antibiotika angemahnt

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Die Verschreibung von Antibiotika bei Grippe und Erkältungen ist zumeist nicht notwendig. Foto: PeopleImages/iStock
Die Verschreibung von Antibiotika bei Grippe und Erkältungen ist zumeist nicht notwendig. Foto: PeopleImages/iStock

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Verband der Ersatzkassen haben zum 11. Europäischen Antibiotikatag zu einem rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe aufgerufen. Jede unnötige Einnahme könne das Risiko erhöhen, dass Bakterien resistent würden, mahnte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. med. Stephan Hofmeister. Daher appelliere man an Ärzte und Patienten, Antibiotika nur anzuwenden, wenn es medizinisch unbedingt notwendig sei. Die Bundesärztekammer (BÄK) regte eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Kampf gegen Antibiotikaresistenzen an. Gerade die Industrieländer stünden in der Pflicht, mehr in Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika, alternativer Therapien und besserer Testverfahren zu investieren, sagte BÄK-Präsident Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery. Er betonte, Deutschland müsse seine übernommene Vorreiterrolle im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen konsequent weitergehen. EB

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