ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2018Frank Ulrich Montgomery: Neuer Präsident der europäischen Ärzte

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Frank Ulrich Montgomery: Neuer Präsident der europäischen Ärzte

Dtsch Arztebl 2018; 115(47): A-2193 / B-1809 / C-1787

Richter-Kuhlmann, Eva

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Frank Ulrich Montgomery, Foto: picture alliance
Frank Ulrich Montgomery, Foto: picture alliance

Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, ist neuer Präsident des Ständigen Ausschusses der Ärzte der europäischen Union (CPME). Mit einer deutlichen Mehrheit sprach sich die Generalversammlung in Genf am 10. November für Montgomery als Nachfolger des Schweizers Dr. Jacques de Haller aus. Montgomery wird das Amt am 1. Januar 2019 übernehmen und die Interessen der europäischen Ärztinnen und Ärzte gegenüber der Europäischen Kommission und dem Europaparlament für die nächsten drei Jahre vertreten.

Herausforderungen der Amtszeit werden der Brexit und die Wahlen zum Europaparlament und einer neuen Kommission darstellen. „Mein Ziel ist es, in der Debatte um den Brexit gleichermaßen sichere Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sowie eine hohe Qualität der Versorgung zu erhalten“, sagte Montgomery. Europäische Ärzte leisteten wichtige Dienste im Vereinigten Königreich – ohne sie würde nach dem Brexit die Versorgung zusammenbrechen. Dies gelte es zu verhindern. Bezüglich der Wahlen hofft der Präsident auf „ein starkes, am Gemeinwohl orientiertes Parlament und eine Kommission, die Gesundheit voranstellt“.

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Für Montgomery ist die neue Präsidentschaft eine weitere Station seines berufspolitischen Engagements: Seit 2011 ist der 66-Jährige Präsident der Bundes­ärzte­kammer. Zudem war der am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätige Radiologe von 1994 bis 2002 sowie seit 2006 Präsident der Ärztekammer Hamburg sowie von 1989 bis 2007 Bundesvorsitzender des Marburger Bundes. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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