ArchivDeutsches Ärzteblatt26/1996Register für Knochentumoren in Magdeburg

POLITIK: Medizinreport

Register für Knochentumoren in Magdeburg

Becher, Franziska

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LNSLNS Primäre Knochentumoren sind zwar selten, verfügen jedoch über eine große Formenvielfalt. Grund genug für die Ärzte des Instituts für Pathologie der Universität Magdeburg, eine Sammlung der Tumoren in einem zentralen Register anzulegen. Zudem ist der Einzug der molekularen Genetik in die klinische Onkologie an Zentren gebunden, an denen etablierte molekularbiologische Abteilungen zur Verfügung stehen.
Das Magdeburger Knochentumor-Register – mitinitiiert und vorgestellt von Dr. Hans Jürgen Grote – ist 1993 als eigenständiges Knochentumor-Register angelegt worden. Es stellt eine mit einer Datenbank verwaltete räumliche Zusammenfassung von Patientendaten, Befunden, Schnittpräparaten, histologischen Blöcken und Röntgenbildern der gesammelten Knochentumorfälle dar. Außerdem erfaßt das Register Angaben c zu den genetischen Untersuchungsmethoden, c zur von klinischer Seite erfolgten Therapie und c zum Einsender.
Diese zusammengefaßten Fälle stammen aus einem ab 1980 berücksichtigten umfangreichen Einsendegut des Instituts für Pathologie der Universität Magdeburg, dessen Einzugsgebiet bis 1989 zirka 50 Prozent der Bevölkerung Sachsen-Anhalts entsprach. Es hat zum einen im Rahmen eines Schwerpunktes Pädopathologie seit langem die besonders bei Kindern und Jugendlichen auftretenden primären Knochentumoren gesammelt und zum anderen seit 1993 aus konsiliarischem Einsendungsgut. Franziska Becher

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