ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2018DSO: Mehr Organspender verzeichnet

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DSO: Mehr Organspender verzeichnet

Dtsch Arztebl 2018; 115(48): A-2210

afp

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Nach Jahren des Rückgangs ist die Zahl der Organspender in Deutschland wieder leicht gestiegen. Bis Mitte November wurden 832 Spender registriert. Das ist mehr als im gesamten vergangenen Jahr, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mitteilte. 2017 wurden in Deutschland 797 Spendern Organe entnommen, das war der niedrigste Stand seit 20 Jahren. Auch die Zahl der entnommenen Organe stieg in diesem Jahr. Bislang konnten laut DSO 2 566 Organe aus Deutschland über die europäische Vermittlungsstelle Eurotransplant vermittelt werden. Es handelte sich um 1 317 Nieren, 245 Herzen, 286 Lungen, 644 Lebern, 72 Bauchspeicheldrüsen und zwei Dünndärme. „Jedes einzelne Organ bedeutet Hoffnung für schwerkranke Menschen, für die es keine anderen Therapiemöglichkeiten mehr gibt“, erklärte die DSO. Einen der Gründe für den Trend vermutet die Organisation in der Diskussion um geringe Spenderzahlen und mögliche Konsequenzen. Allein die verstärkte Aufmerksamkeit für das Thema habe vermutlich dazu geführt, „dass Ärzte und Pflegende im Klinikalltag häufiger an die Möglichkeit von Organspenden denken und den Kontakt zu uns aufnehmen“, erklärte der Medizinische Vorstand der DSO, Dr. med. Axel Rahmel. afp

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