ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2018E-Health: Neues Reformvorhaben verzögert sich

AKTUELL

E-Health: Neues Reformvorhaben verzögert sich

Dtsch Arztebl 2018; 115(48): A-2204 / B-1818 / C-1796

Beerheide, Rebecca

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Einzelne Regelungen für die Digitalisierung wurden in aktuelle Gesetzgebungsvorhaben eingebunden. Foto: wladimir1804/ stock.adobe.com
Einzelne Regelungen für die Digitalisierung wurden in aktuelle Gesetzgebungsvorhaben eingebunden. Foto: wladimir1804/ stock.adobe.com

Die Pläne des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums für ein neues E-Health-Gesetz verzögern sich offenbar weiter. Das Ministerium wolle im ersten Halbjahr 2019 ein entsprechendes Gesetz vorlegen, erklärte der parlamentarische Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Thomas Gebhardt, kürzlich bei einer Diskussionsrunde des AOK-Bundesverbandes. „Wir wollen nun richtig Gas geben“, erklärte Gebhard. Bislang hieß es aus dem Ministerium, dass ein E-Health-Gesetz II bis Ende 2018 vorliegen würde. Momentan werden allerdings einzelne Regelungen für mehr Digitalisierung in der Versorgung bereits in laufende Gesetzesverfahren integriert. So ist im Terminservice- und Versorgungsgesetz die Regelung zu den elektronischen Patientenakten enthalten, im Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung sind die Pläne zum elektronischen Rezept verankert. Gebhardt kündigte zudem an, dass das Ministerium härtere Strafen bei einem Missbrauch des Datenschutzes plant. Der Zugriff auf Patientendaten solle nur im konkreten unmittelbaren Behandlungsfall erlaubt sein. „Damit können wir auch Vertrauen in den Schutz unserer Daten gewinnen“, sagte Gebhardt. bee

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema