ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2018Hans-Jochen Weidhaas: Engagement für die Psychotherapeuten

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Hans-Jochen Weidhaas: Engagement für die Psychotherapeuten

Dtsch Arztebl 2018; 115(48): A-2255 / B-1849 / C-1823

Bühring, Petra

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Hans-Jochen Weidhaas, Foto: Georg J Lopata
Hans-Jochen Weidhaas, Foto: Georg J Lopata

Hans-Jochen Weidhaasʼ jahrzehntelanges Anliegen war es, die Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in das System der kassenärztlichen Versorgung zu integrieren. Zusammen mit der Psychoanalytikerin Ellen Bruckmayer ist er jetzt für sein großes Engagement, das dazu beigetragen hat, dass vor rund 20 Jahren das Psychotherapeutengesetz verabschiedet werden konnte, mit dem Diotima-Ehrenpreis der deutschen Psychotherapeutenschaft ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Bundes­psycho­therapeuten­kammer alle zwei Jahre verliehen. „Beide hatten in der entscheidenden parlamentarischen Phase das politische Augenmaß, den Kompromiss in der Profession zu suchen und zu finden, der in diesem Moment politisch umsetzbar war“, betonte der Präsident der Bundes­psycho­therapeuten­kammer, Dr. rer. nat. Dietrich Munz, in seiner Laudatio.

Den meisten Ärzten ist Weidhaas bekannt durch seine Tätigkeit als Vorsitzender der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von 2011 bis 2017 beziehungsweise als stellvertretender Vorsitzender ab 2005. Gleichzeitig war er als Verhaltenspsychotherapeut in eigener Praxis in Bad Dürkheim tätig und Mitglied im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss. Seine berufspolitischen Aktivitäten unter anderem in der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung hat er für die integrierende Arbeit in den Gremien der Selbstverwaltung aufgegeben. Hans-Jochen Weidhaas versteht es wie nur wenige, auf Menschen zuzugehen, und macht damit dem Beruf des Psychotherapeuten alle Ehre. Petra Bühring

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