ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2018Arzneimittel: Sorge wegen Lieferengpässen

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Arzneimittel: Sorge wegen Lieferengpässen

Dtsch Arztebl 2018; 115(49): A-2270 / B-1862 / C-1836

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Gesundheitsexperten sind besorgt über wiederkehrende Lieferengpässe für wichtige Medikamente in Deutschland. Betroffen sind unter anderem Antibiotika und Krebsmedikamente, wie eine Expertenanhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages ergab. Der Vorsitzende der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig, betonte, es hätten auch große Krankenhausapotheker bestätigt, dass es pro Jahr zu rund 150 Lieferengpässen bei relevanten Arzneimitteln komme. Als wichtige Ursachen für das Problem sehen Fachleute die zunehmende Konzentration des Marktes und die Verlagerung der Herstellung von Medikamenten nach China und Indien. Ludwig ergänzte, die Transparenz über Wirkstoffhersteller in diesen Ländern sei völlig unzureichend. Er sprach sich außerdem dafür aus, die Bevorratungsfristen für wichtige Arzneimittel zu verlängern. Zwei Wochen reichten nicht aus. kna

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