ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2018Keimbahntherapie: Die ersten CRISPR-Babies

POLITIK

Keimbahntherapie: Die ersten CRISPR-Babies

Dtsch Arztebl 2018; 115(49): A-2278 / B-1869 / C-1843

Gießelmann, Kathrin

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Die Nachricht aus China über die angeblich ersten genetisch veränderten Zwillinge hat weltweit für Protest gesorgt. Chinas Wissenschaftsministerium verlangt, weitere Forschung auszusetzen. Einige Forscher und Politiker fordern hingegen, die Gentherapie nicht aufzuhalten.

In Hongkong präsentierte He die genomischen Daten seiner Forschungsergebnisse auf einer Fachtagung zu humanem Genomediting. Foto: dpa
In Hongkong präsentierte He die genomischen Daten seiner Forschungsergebnisse auf einer Fachtagung zu humanem Genomediting. Foto: dpa

Entgegen international vereinbarter Standards sollen in China die ersten genmanipulierten Kinder zur Welt gekommen sein: Lulu und Nana. Mithilfe der Genschere CRISPR/Cas9 will der Biophysiker Dr. Jiankui He von der South University of Science and Technology of China in Shenzen das CCR5-Gen in künstlich befruchteten Embryonen deaktiviert haben – ohne dass seine Universität darüber informiert war. Die Zwillinge seien somit resistent gegen das HI-Virus. Ihr Vater war HIV-positiv, die Mutter HIV-negativ. „Wir haben eine ganze Familie geheilt“, verkündete der Forscher am 25. November stolz auf Youtube (1). Es folgte ein Bericht der Nachrichtenagentur AP. Wenige Tage später präsentierte He seine Daten beim „Second International Summit on Human Genome Editing“ in Hongkong (24).

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Eine Sequenzierung des gesamten Genoms vor der Einpflanzung des Embryos in die Gebärmutter und erneut nach der Geburt habe bestätigt, dass nur das gewünschte CCR5-Gen verändert wurde. Um die Effizienz zu steigern, nutzte er eine besondere Injektionsstrategie für CRISPR/Cas9, über die er schon 2017 bei einer Veranstaltung des Cold Spring Harbor Laboratory berichtet hatte (5). Diese Sequenzierung reiche nicht aus, um auszuschließen, dass die gewünschte Gen-editierung auf alle Zellen übertragen wurde, warnt der Genetiker Dr. Gaetan Burgio von der Australian National University (6). Von ähnlichen Experimenten mit Affen weiß man, dass Mosaikformen auftreten (7, 8). Die Fachwelt scheint sich einig zu sein: Wegen bisher noch unbekannter Nebenwirkungen und Off-Target-Effekte sind Keimbahnveränderung zum jetzigen Zeitpunkt unverantwortlich.

Bei der Fachtagung in Hongkong stellte sich He der Kritik des Publikums. Sie hinterfragten sowohl die Intransparenz der Versuche als auch die medizinische Notwendigkeit. Denn in der Praxis gibt es bereits Alternativen zur Genomeditierung für HIV-positive Väter, um die Übertragung des Virus zu vermeiden. „Es könnte viel bessere Fälle geben, mit denen man beginnen kann, wie Mukoviszidose oder Duchenne-Muskeldystrophie“, sagt daher der Ethiker Prof. Dr. Guido de Wert von der Maastricht University. Andere Forscher weisen darauf hin, dass selbst CCR5-negative Menschen nicht vollständig gegen HIV resistent sind, da sie sich mit CXCR4-Stämmen infizieren können (9). Hingegen argumentiert He: Ihm gehe es nicht um die Schaffung von Designerbabys, sondern um Heilung von Krankheiten. Mit seinem Keimbahneingriff habe er den von HIV betroffenen Paaren die Chance gegeben, ein Kind zu bekommen, das vor einem ähnlichen Schicksal geschützt wäre.

Ethik nach Hes Regeln

Seine eigenen ethischen Regeln publizierte He zeitgleich zum Kongress im CRISPR-Journal zusammen mit vier Co-Autoren (10). Fünf Prinzipien sollen die Genomchirurgie in der Praxis vorantreiben. An erster Stelle steht hierbei „die Barmherzigkeit für Familien“.

Nach seinem Auftritt in Hongkong scheinen zunehmend mehr Forscher und Journalisten von der Geburt der genetisch veränderten Zwillinge überzeugt zu sein. He erklärte auf Nachfrage sogar, dass eine weitere Frau in einem frühen Stadium schwanger sei mit einem genetisch veränderten Kind. Von unabhängigen Wissenschaftlern geprüft und publiziert wurden die Versuche mit sieben freiwilligen Eltern jedoch noch nicht. He gibt an, er habe seine Forschungsergebnisse bereits bei einem Journal eingereicht, welches verrät er nicht. Um die Transparenz zu verbessern, wurde er beim Kongress aufgefordert, sein Manuskript auf dem Preprint-Server biorxiv vorab einzustellen. Dieser Aufforderung ist He bisher nicht nachgekommen (Stand: 3. Dezember 2018).

Unscharfe Verbote

Während weltweit immer neue Stellungnahmen Hes Keimbahnversuche verurteilen und ethische Regeln einfordern, wird in China ermittelt, um den Anschuldigungen auf den Grund zu gehen (1114). Die Nationale Gesundheitsbehörde ordnete eine „minutiöse Untersuchung“ an. „Die aktuelle Situation, wie sie von den Medien berichtet wird, ist ein schwerwiegender Verstoß gegen nationale Gesetze, Vorschriften und ethische Richtlinien“, sagte der Vizechef der Nationalen Gesundheitsbehörde, Zeng Yixin, in einem Interview mit dem Staatssender CCTV. Das chinesische Wissenschaftsministerium „verlangt, dass die betroffene Organisation die wissenschaftlichen Aktivitäten des betreffenden Personals aussetzt“, sagte ein Vertreter dem Staatssender Medienberichten zufolge. Der stellvertretende Wissenschaftsminister Xu Nanping sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua, die Erzeugung genmanipulierter Babys sei „äußerst abscheulicher Natur“ und verletze chinesische Gesetze und die wissenschaftliche Ethik. Ob der Herstellung genmanipulierter Babys eine Strafe folgt, bleibt unklar.

Ein einheitlich rechtliches Verbot von Keimbahninterventionen beim Menschen existiert nicht. „In vielen Ländern gibt es keine expliziten gesetzlichen Regelungen – wie etwa in Russland und Singapur, in anderen Ländern gibt es zwar Verbote, deren Übertretung aber offenbar nicht sanktioniert wird – wie in China, Frankreich, Portugal, Taiwan und dem Vereinigten Königreich“, erklärt Prof. Dr. iur. Jochen Taupitz, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Medizinrecht, Gesundheitsrecht und Biomedizin der Universitäten Heidelberg und Mannheim. In den USA etwa bestünde die „schärfste“ Grenze darin, dass keine bundesstaatlichen Mittel dafür eingesetzt werden dürfen. In Belgien ist eine Keimbahnintervention zu therapeutischen Zwecken sogar ausdrücklich erlaubt, sofern sie von einer Ethikkommission genehmigt wird – was sie beim derzeitigen Stand der Erkenntnisse wohl nicht tun würde, schätzt Taupitz.

„Uneinigkeit besteht weltweit auch in der Frage, ob eine Keimbahnintervention aus kategorischen Gründen illegitim ist – etwa wegen eines Verstoßes gegen die Menschenwürde – oder ob nur pragmatische Gründe, etwa das damit einhergehende Risiko für die geborenen Individuen, dagegensprechen“, erläutert Taupitz. Selbst der oft so kategorisch argumentierende deutsche Gesetzgeber hätte das entsprechende Verbot 1990 nur damit begründet, dass die Folgen einer Keimbahnintervention für die betroffenen Individuen nicht absehbar seien. Das könnte sich nach Taupitz Einschätzung aber schnell durch die Versuche in China ändern. Er fragt sich, ob entsprechende Versuche im Ausland uns die Begründung für das deutsche Verbot unter den Füßen wegziehen?

Die FDP reichte bereits am 23. November einen Antrag zu neuen Verfahren in der Gentherapie ein. Darin fordern sie unter anderem, die Leitlinien der Zentralen Ethikkommission der Stammzellforschung an aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anzupassen und das Embryonenschutzgesetz zu überarbeiten (15). Keimbahntherapien seien zwar noch tabu, sollten aber spätestens nach dem Vorfall in China diskutiert werden, twitterte dazu Mario Brandenburg (FDP) einen Tag nach Hes Vortrag (16). „Gentechnologien wie CRISPR/Cas9 sollten nicht pauschal verurteilt werden“, so der Abgeordnete des Deutschen Bundestags.

Zulässige Indikationen

Auch beim Genomediting-Kongress in Hongkong gab es nicht ausschließlich kritische Stimmen. So erklärte der Mediziner und Stammzellforscher Prof. Georg Daley von der Harvard University, es sei zunehmend Konsens, dass Off-Target-Effekte handhabbar wären (17). Man müsste über erste zulässige Indikationen beim Menschen reden. Die CCR5-Manipulation ordnet er – anders als einige deutsche Ethiker – als legitime Risikoreduktion ein (18). Zu dieser Kategorie zählt laut Daley auch die Minimierung des Alzheimerrisikos. An der Harvard University will der österreichische Endokrinologe Dr. Werner Neuhausser (MD) in den nächsten Wochen Versuche dazu an menschlichen Spermien beginnen, berichtet das MIT Technology Review (19). Das Ziel: Er will zeigen, ob es möglich ist, geneditierte Babys mit einem reduzierten Alzheimerrisiko in vitro zu zeugen.

Dass die Ablehnung der Keimbahntherapie nicht uneingeschränkt Konsens ist, zeigt auch eine Analyse von 61 Ethikaussagen, die von der internationalen Gemeinschaft in den letzten drei Jahren zu diesem Thema veröffentlicht wurden (20). Demnach halten elf Prozent Keimbahn-editierung zwar derzeit für unzulässig, sind aber ausdrücklich offen, sie unter bestimmten Bedingungen zuzulassen. Kathrin Gießelmann

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit4918
oder über QR-Code.

aerzteblatt.de

Gentherapie

Foto: Kirsty Pargeter-stock.adobe.com
Foto: Kirsty Pargeter-stock.adobe.com

Eine Themensammlung des Deutschen Ärzteblatts zum Thema Gentherapie im Internet.

▶ http://daebl.de/EY65

1.
The He Lab: About Lulu and Nana: Twin Girls Born Healthy After Gene Surgery As Single-Cell Embryos. Youtube 2018 https://www.youtube.com/watch?v=th0vnOmFltc (last accessed on 3 december 2018).
2.
Präsentation von Jiankui He. Second International Summit on Human Genome Editing in Hongkong 2018. https://drive.google.com/drive/folders/1T1zLTtHS2z_cgl29fN_7qJg7fLA4qlrd (last accessed on 3 december 2018).
3.
Transkript des Vortrags von Jiankui He. Second International Summit on Human Genome Editing in Hongkong 2018. http://diyhpl.us/wiki/transcripts/human-genome-editing-summit/2018-hong-kong/jiankui-he-human-genome-editing/ (last accessed on 3 december 2018).
4.
Video des Vortrags von Jiankui He: Geneticist He Jiankui on claim he altered twin‘s genes. Second International Summit on Human Genome Editing in Hongkong. Youtube 2018. https://www.youtube.com/watch?v=cH57-YO9Eso (last accessed on 3 december 2018).
5.
JK He: Jiankui He talking about human genome editing. Youtube 2017. https://www.youtube.com/watch?v=llxNRGMxyCc (last accessed on 3 december 2018).
6.
Burgio G: Erläuterung zur Präsentation.Twitter 2018. https://twitter.com/GaetanBurgio/status/1067657557114679296 (last accessed on 3 december 2018).
7.
Tu Z, Yang W, Yan S et al.: Promoting Cas9 degradation reduces mosaic mutations in non-human primate embryos. Scientific Reports 2017; 7: 42081 CrossRef MEDLINE PubMed Central
8.
Guo X, Li XJ: Targeted genome editing in primate embryos. Cell Research 2015; 25 (7): 767–768 CrossRef MEDLINE PubMed Central
9.
Cyranoski D, Ledford H: Genome-edited baby claim provokes international outcry. Nature News 2018 CrossRef
10.
He j, Ferrell R, Yuanlin J et al.: Draft Ethical Principles for Therapeutic Assisted Reproductive Technologies. The CRISPR Journal 2018, Ahead of Print.
11.
Statement by the Organizing Committee of the Second International Summit on Human Genome Editing. http://www8.nationalacademies.org/onpinews/newsitem.aspx?RecordID=11282018b (last accessed on 3 december 2018).
12.
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13.
Southern University of Science and Technology Statement On the Genetic Editing of Human Embryos Conducted by Dr. Jiankui He. http://sustc.edu.cn/en/info_focus/2871 (last accessed on 3 december 2018).
14.
Diverse Statements von deutschen Ethikern und Forschern, Science Media Center 2018. https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/rapid-reaction/details/news/erstmals-geneditierte-babys-in-china-geboren/ (last accessed on 3 december 2018).
15.
Drucksache 19/5996: Technologischen Fortschritt nicht aufhalten - Neue Verfahren in der Gentherapie einsetzen. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw48-de-gentherapie/580104 (last accessed on 3 december 2018).
16.
Brandenburg M, Twitter 2018. https://twitter.com/BraFDP/status/1068115607969767424 (last accessed on 3 december 2018).
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Daley G: Genome Editing: Pathway to translation. Vortrag beim Second International Summit on Human Genome Editing in Hongkong 2018. http://daebl.de/NZ76 (last accessed on 3 december 2018).
18.
Gießelmann K, Richter-Kuhlmann E: Genome Editing: Die Zukunft der Gentechnik. Dtsch Arztebl 2018; 115(37) VOLLTEXT
19.
Regalado A.: Despite CRISPR baby controversy, Harvard University will begin gene-editing sperm. MIT Technology Review 2018. http://daebl.de/TK48 (last accessed on 3 december 2018).
20.
Brokowski C: Do CRISPR Germline Ethics Statements Cut It? The CRISPR-Journal 2018, 1(2).
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18.Gießelmann K, Richter-Kuhlmann E: Genome Editing: Die Zukunft der Gentechnik. Dtsch Arztebl 2018; 115(37) VOLLTEXT
19.Regalado A.: Despite CRISPR baby controversy, Harvard University will begin gene-editing sperm. MIT Technology Review 2018. http://daebl.de/TK48 (last accessed on 3 december 2018).
20.Brokowski C: Do CRISPR Germline Ethics Statements Cut It? The CRISPR-Journal 2018, 1(2).

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