ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2018Hanns Hatt: Präsident der deutschen Wissenschaftsakademien

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Hanns Hatt: Präsident der deutschen Wissenschaftsakademien

Dtsch Arztebl 2018; 115(49): A-2307 / B-1889 / C-1863

Spielberg, Petra

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Hanns Hatt, Foto: RUB
Hanns Hatt, Foto: RUB

Prof. Dr. Dr. med. Hanns Hatt wurde erneut an die Spitze der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, des Dachverbandes der deutschen Wissenschaftsakademien, gewählt. Der Mediziner gehört zu den weltweit anerkanntesten Forschern auf dem Gebiet der Geruchswahrnehmung. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeiten liegt in der Erforschung der molekularen und zellulären Sinnesphysiologie, vor allem der menschlichen Duftwahrnehmung.

Für die neue dreijährige Amtszeit hat er sich vor allem eine Intensivierung der Zusammenarbeit der Akademien unter Nutzung der Digitalisierung vorgenommen. Neben der stärkeren Vernetzung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung erhofft sich Hatt dadurch den Ausbau internationaler Kooperationen.

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Ein weiteres zentrales Anliegen ist dem 71-Jährigen eine verstärkte Clusterbildung der Forschungsprojekte. Dadurch will er Synergien besser nutzen und den wissenschaftlichen Nachwuchs stärker fördern. Darüber hinaus will der Mediziner die Rolle der Akademien in der wissenschaftsbasierten Gesellschafts- und Politikberatung stärken. Besonderes Augenmerk soll dabei auf einer allgemein verständlichen Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte liegen.

Hatt studierte Biologie, Chemie und Humanmedizin in München und erhielt 1981 die Approbation als Arzt. Seit 1992 ist er Professor für Zellphysiologie in Bochum, seit 2015 Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. Petra Spielberg

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