ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2018Bürokratie: Für Ärzte und Psychotherapeuten steigt die Last

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Bürokratie: Für Ärzte und Psychotherapeuten steigt die Last

PP 17, Ausgabe Dezember 2018, Seite 533

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Für den Bürokratieabbau fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung ein verbindliches Abbauziel von 25 Prozent. Foto: stokkete/stock.adobe.com
Für den Bürokratieabbau fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung ein verbindliches Abbauziel von 25 Prozent. Foto: stokkete/stock.adobe.com

Niedergelassene Vertragsärzte und Psychotherapeuten haben im laufenden Jahr rund 323 000 Stunden mehr mit bürokratischen Aufgaben verbracht als noch 2017. Das ist ein Anstieg der Bürokratielast um 0,6 Prozent. Das zeigt der zum dritten Mal von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) erstellte Bürokratieindex für Ärzte und Psychotherapeuten. Er stellt dar, wie viel Zeit benötigt wird, um bürokratische Pflichten zu erfüllen. Als Hauptfaktor macht die Studie der FHM die Folgen des demografischen Wandels aus. Die steigende Nachfrage nach medizinischen Leistungen führte demnach zu mehr Dokumentationen und Bescheinigungen. Zu Buche schlugen dabei unter anderem gestiegene Verordnungszahlen für die häusliche Krankenpflege, Heilmittel, zur Krankenbeförderung und für Arbeits­unfähigkeits­bescheinigungen. Eine Entlastung war beispielsweise durch bessere elektronische Gesundheitskarten und Lesegeräte zu verzeichnen. Angesichts der Zahlen forderte die Kassenärztliche Bundesvereinigung einen nachhaltigen Bürokratieabbau. EB

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