ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2018E-Health: Telemedizin und Videosprechstunden kaum genutzt

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E-Health: Telemedizin und Videosprechstunden kaum genutzt

Dtsch Arztebl 2018; 115(50): A-2326

Maybaum, Thorsten

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Die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgen- und CTAufnahmen und die Videosprechstunde zur Verlaufskontrolle werden im Einheitlichen Bewertungsmaßstab vergütet. Foto: M.Dörr & M.Frommherz/stock.adobe.com
Die telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgen- und CTAufnahmen und die Videosprechstunde zur Verlaufskontrolle werden im Einheitlichen Bewertungsmaßstab vergütet. Foto: M.Dörr & M.Frommherz/stock.adobe.com

Telemedizinische Anwendungen sind im vergangenen Jahr noch kaum genutzt worden. Das zeigt ein Bericht des Bewertungsausschusses zur ambulanten telemedizinischen Leistungserbringung an die Bundesregierung. Demnach wurden etwa telekonsiliarische Befundbeurteilungen von Röntgenaufnahmen und telemedizinische Videosprechstunden im Zeitraum zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2017 „noch nicht in nennenswertem Umfang erbracht“.

Beispielsweise wurde die Beauftragung der telekonsiliarischen Befundbeurteilungen von Röntgenaufnahmen im dritten Quartal des vergangenen Jahres bundesweit 137-mal, im vierten Quartal 142-mal abgerechnet. 30 Patienten wurden bundesweit im Rahmen einer telemedizinischen Videosprechstunde im dritten Quartal 2017, 68 im vierten Quartal 2017 betreut. Der Bewertungsausschuss schränkt aber zugleich ein, dass die technischen Voraussetzungen für eine telemedizinische Leistungserbringung zum 1. April 2017 nur in geringem Umfang vorhanden gewesen seien. So seien beispielsweise erst im dritten Quartal des vergangenen Jahres die ersten der derzeit neun Anbieter für Videosprechstunden-Software zertifiziert gewesen. Die weitere Entwicklung bleibe abzuwarten, heißt es in dem Report. Für das laufende Jahr macht der Bericht keine Angaben. may

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