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Gesetzliche Krankenversicherung: Überschüsse der Krankenkassen steigen weiter
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Die Krankenkassen haben nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) seit Jahresbeginn einen Überschuss von 1,86 Milliarden Euro erzielt. Damit können sie auf Rücklagen von rund 21 Milliarden Euro zurückgreifen. Im Durchschnitt entspricht dies etwa 1,1 Monatsausgaben und damit mehr als dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und Ärzteverbände kritisierten die hohen Rücklagen bei den Kassen. Sie forderten eine Abschaffung der Budgetierung und mehr Geld für die Patientenversorgung. 2017 verzeichneten die Kassen laut BMG Einnahmen in Höhe von rund 180,6 Milliarden Euro; dem standen Ausgaben von rund 178,7 Milliarden Euro gegenüber. Insgesamt ergab sich in den ersten drei Quartalen 2018 ein Ausgabenzuwachs von 3,8 Prozent bei steigenden Versichertenzahlen von 0,8 Prozent. Im Einzelnen erhöhten sich die Ausgaben für Krankenhausbehandlung um 2,9 Prozent, die Arzneimittelkosten wuchsen um 3,5 Prozent und die Ausgaben für vertragsärztliche Vergütung um 2,7 Prozent. Die Verwaltungskosten der Kassen erhöhten sich laut Ministerium um 5,2 Prozent. kna/afp
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