ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2018Ständige Impfkommission: Empfehlung für Impfung gegen Gürtelrose

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Ständige Impfkommission: Empfehlung für Impfung gegen Gürtelrose

Dtsch Arztebl 2018; 115(51-52): A-2386 / B-1952 / C-1922

Maybaum, Thorsten; EB

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Ein erhöhtes Risiko, an Herpes Zoster zu erkranken, haben Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Foto: picture alliance
Ein erhöhtes Risiko, an Herpes Zoster zu erkranken, haben Patienten mit einem geschwächten Immunsystem. Foto: picture alliance

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) hat Impfempfehlungen für Herpes Zoster beschlossen. Der STIKO zufolge sollten künftig allen Personen ab 60 Jahre die Gürtelrose-Schutzimpfung mit einem Totimpfstoff als Standardimpfung erhalten. Menschen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche wird die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren empfohlen. Automatisch Leistung der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung wird die Impfung damit nicht. Über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie muss erst der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) entscheiden. In der Regel folgt der G-BA den STIKO-Empfehlungen. Die neue Empfehlung der STIKO und die wissenschaftliche Begründung sind im Epidemiologischen Bulletin 50/2018 veröffentlicht. In Deutschland erkranken nach Angaben des RKI auf Basis von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen jährlich mehr als 300 000 Personen an Herpes Zoster, etwa fünf Prozent von ihnen entwickeln eine Komplikation in Form einer Postherpetischen Neuralgie. may/EB

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