ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2018Pedram Emami: Neuer Kammerpräsident in Hamburg

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Pedram Emami: Neuer Kammerpräsident in Hamburg

Dtsch Arztebl 2018; 115(51-52): A-2429 / B-1983 / C-1953

Richter-Kuhlmann, Eva

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Pedram Emami, Foto: Ilan Hamra/MB
Pedram Emami, Foto: Ilan Hamra/MB

Die Ärztekammer Hamburg hat einen neuen Präsidenten: Dr. med. Pedram Emami (48). Die Delegiertenversammlung wählte den Neurochirurgen und Ersten Vorsitzenden des Marburger Bundes Hamburg am 10. Dezember mit absoluter Mehrheit an ihre Spitze. Seine Liste, der Marburger Bund, war bei der Kammerwahl als stärkste Fraktion hervorgegangen.

Emami (48) ist ebenso wie sein langjähriger Vorgänger im Amt – Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, der amtierende Präsident der Bundes­ärzte­kammer – am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. Seit 2010 ist Emami Mitglied der Delegiertenversammlung der Kammer und seit 2014 im Vorstand.

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Zur Berufspolitik kam er eigentlich aus Unzufriedenheit, räumte der Neurochirurg ein. Er wolle an der Situation der Ärzte etwas ändern. Wichtige Ziele seien die zügige Umsetzung der neuen Weiter­bildungs­ordnung, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine Attraktivitätssteigerung der Niederlassung. „Die ärztliche Weiterbildung halte ich für das zentrale Element, das für die Zufriedenheit der jüngeren Generation und damit auch für das Fortbestehen der Attraktivität des Arztberufes sorgt“, sagte er dem Deutschen Ärzteblatt. Zudem sei sie einer der wichtigsten Bausteine bei der Sicherstellung einer hochwertigen Patientenversorgung. Der gebürtige Iraner, der als Jugendlicher nach Deutschland kam, fordert „einen Kulturwandel, der das Bewusstsein dafür schärft, dass Lehre und Weiterbildung hoch ehrbare Aufgaben sind“. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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