ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2019Schwangerschaft: Hilfe bei auffälligem pränataldiagnostischen Befund

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Schwangerschaft: Hilfe bei auffälligem pränataldiagnostischen Befund

Kahl, Kristin

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Die Broschüre soll ermutigen, Beratung in Anspruch zu nehmen.
Die Broschüre soll ermutigen, Beratung in Anspruch zu nehmen.

Mit ihrer neu aufgelegten Broschüre „Besondere Umstände – Informationen nach einem auffälligen pränataldiagnostischen Befund“ bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gynäkologischen und anderen fachärztlichen Praxen eine Unterstützung bei der Beratung von Schwangeren.

Insgesamt 18 Fachgesellschaften aus den Bereichen Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Wohlfahrts- und Behindertenverbände waren an der Erstellung des Informationsheftes beratend beteiligt. Die Broschüre soll Orientierung bieten und konkrete Hilfe dabei leisten, wie Betroffene mit einem auffälligen pränatalen Befund umgehen und welche Entscheidungen sie treffen. Sie zeigt mögliche Perspektiven für ein Leben mit einem behinderten Kind, informiert über Unterstützungsansprüche und -möglichkeiten und klärt über den Anspruch auf psychosoziale Beratung auf. Auch Kontaktadressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Behindertenverbänden und Verbänden von Eltern behinderter Kinder sind enthalten. Gynäkologinnen und Gynäkologen finden zudem drei Formblätter zur Gesprächsdokumentation, die in der Beratung unterstützen und Rechtssicherheit bieten sollen.

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Die Broschüre steht kostenfrei auf der Webseite der BZgA zum Download bereit. kk

http://daebl.de/BC72

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