ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2019Randnotiz: Gesundes neues (Reise-)Jahr

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Randnotiz: Gesundes neues (Reise-)Jahr

PP 18, Ausgabe Januar 2019, Seite 5

Maybaum, Thorsten

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Nach Weihnachten und Silvester sind wieder Tausende von Menschen mit der Deutschen Bahn unterwegs gewesen. Die meisten sind (hoffentlich) gut und ohne körperliche oder psychische Belastungen ans Ziel gekommen. Nerven lassen kann man beim Bahnfahren – auch als Bahn-Fan – ja bekanntlich nicht nur durch verspätete oder ausgefallene Verbindungen – etwa wegen unüberwindbarer Wetterhindernisse. Atemnot oder Kreislaufprobleme können Passagiere durch ausgefallene Klimaanlagen ereilen. Und wer wegen Überfüllung länger stehen muss, den kann schon mal der Rücken zwicken. Aber selbst Reisende, die vorausschauend reserviert haben und sitzen können, drohen offenbar Gesundheitsgefahren, zumindest in manchen Modellen wie dem ICE 4: Wie die Linken im Bundestag kürzlich in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung schreiben, gibt es bei der Deutschen Bahn AG nämlich vermehrt – seit Einführung des ICE 4 im Regelbetrieb im Dezember 2017 – Beschwerden über gesundheitliche Probleme durch neu verbaute Sitze. Vor allem lange Strecken würden Fahrgästen zufolge für Schmerzen im Rücken-, Nacken-, Schulter und Halsbereich sorgen, schreiben die Abgeordneten. Die Linksfraktion will von der Regierung nun unter anderem wissen, wie viele Beschwerden über die Sitze im ICE 4 eingegangen sind. Gefragt wird auch, ob in der 1. Klasse der ICE-4-Züge andere Sitze eingesetzt werden als in der 2. Klasse. Die Antwort steht noch aus. Sollte es unterschiedliche Sitze geben, wäre das mal eine ganz neue Form der Zwei-Klassen-Medizin. Allzeit gute Fahrt und ein gesundes neues (Reise-)Jahr.

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