ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2019Pflege: Votum für Verkammerung in Nordrhein-Westfalen

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Pflege: Votum für Verkammerung in Nordrhein-Westfalen

Dtsch Arztebl 2019; 116(3): A-58 / B-50 / C-50

dpa

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Knapp 197 000 Pflegefachkräfte gibt es in Nordrhein- Westfalen. Etwa 122 000 arbeiten in der Gesundheitsund Krankenpflege, knapp 75 000 in der Altenpflege. Foto: Your Photo Today
Knapp 197 000 Pflegefachkräfte gibt es in Nordrhein- Westfalen. Etwa 122 000 arbeiten in der Gesundheitsund Krankenpflege, knapp 75 000 in der Altenpflege. Foto: Your Photo Today

Die Pflegefachkräfte in Nordrhein-Westfalen (NRW) wollen laut einer Umfrage ihre Interessen mehrheitlich in einer Pflegekammer vertreten sehen. 79 Prozent von 1 503 Befragten hätten sich dafür ausgesprochen, teilte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU) kürzlich mit. Die Pflegekammer müsse nun zügig errichtet werden, sagte er. Ein entsprechender Gesetzentwurf solle noch vor der Sommerpause im Landtag eingebracht werden. „Ich möchte die Kammer zu einer starken Stimme für die Pflege machen“, so Laumann. Dafür müssten ihr wichtige Aufgaben nach dem Vorbild der Ärztekammern übertragen werden. Die neue NRW-Pflegekammer soll die Qualität der Pflege sichern, Standards für eine gute Berufsausübung festlegen und überwachen sowie Fort- und Weiterbildungsangebote entwickeln. Das Land Nordrhein-Westfalen will den Aufbau der Kammer mit fünf Millionen Euro unterstützen. Langfristig soll sich die Kammer aus Gebühren und Beiträgen ihrer Mitglieder finanzieren. dpa

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