ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2019Geburtshilfe: Eckpunktepapier sieht Sofortmaßnahmen vor

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Geburtshilfe: Eckpunktepapier sieht Sofortmaßnahmen vor

Dtsch Arztebl 2019; 116(3): A-60 / B-52 / C-52

Beerheide, Rebecca

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Hebammen werden in Deutschland derzeit händeringend gesucht. Foto: picture alliance
Hebammen werden in Deutschland derzeit händeringend gesucht. Foto: picture alliance

Das Bundesministerium für Gesundheit will die Situation in der Geburtshilfe mit einigen Sofortmaßnahmen verbessern. Einem Eckpunktepapier zufolge soll der GKV-Spitzenverband die Vertragspartnerliste der Kassen mit Hebammen digital verfügbar machen und so Schwangere und Familien bei der Suche nach Hebammen unterstützen. Damit entstehen auch Meldepflichten seitens der freiberuflichen Hebammen an den GKV-Spitzenverband. Um mehr Fachkräfte zu finden, sollen dem Papier zufolge Rückkehrerinnen in den Hebammenberuf stärker umworben werden. Da die Hebammenausbildung bis zum Januar 2020 nach einer EU-Richtlinie in allen Mitgliedsstaaten novelliert sein muss, sei zudem „beabsichtigt, die Hebammenausbildung vollständig zu akademisieren“, heißt es weiter. In dem Eckpunktepapier kündigt das Ministerium zudem an, in einem Gutachten den aktuellen Personalbedarf in der stationären Hebammenversorgung zu untersuchen, Ursachen zu klären und Lösungen aufzeigen. Um für Hebammen und Entbindungspfleger eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu organisieren, sollen sie in ein im Personal-Stärkungsgesetz vorgesehenes spezielles Programm einbezogen werden. bee

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