ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2019Bedarf für eine perioperative Altersmedizin

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Bedarf für eine perioperative Altersmedizin

Eine interdisziplinäre Aufgabe

The perioperative care of older patients—time for a new, interdisciplinary approach

Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 63-9; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0063

Olotu, Cynthia; Weimann, Arved; Bahrs, Christian; Schwenk, Wolfgang; Scherer, Martin; Kiefmann, Rainer

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Hintergrund: Ältere Menschen stellen eine wachsende und vulnerable Patientengruppe dar, für die ein erhöhtes perioperatives Risiko besteht. Perioperative Behandlungspfade, die die besonderen Risiken und Anforderungen dieser Patientenklientel berücksichtigen, werden im klinischen Alltag oftmals noch nicht umgesetzt.

Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche in PubMed, der AWMF-Leitliniendatenbank und der Cochrane Database nach nationalen und internationalen Leitlinien, Metaanalysen sowie Cochrane-Reviews.

Ergebnisse: Die Versorgung älterer Patienten, die sich einer Operation unterziehen müssen, bedarf eines interdisziplinären und -professionellen Behandlungskonzeptes. Dieses Konzept beinhaltet die präoperative Vorbereitung (Prähabilitation), die im besten Fall bereits präklinisch begonnen wird (zum Beispiel Ausgleich von Mangelzuständen, Optimierung der Dauermedikation, Atemtraining). Ein wichtiger Bestandteil sind prä-, intra- und postoperative Maßnahmen der Delirprävention, die das Risiko dieser Komplikation um 30–50 % senken können. Diese Maßnahmen umfassen neben Orientierungshilfen, der Vermeidung von im Alter nichtadäquater Medikation, guter Analgesie und früher Mobilisation auch kurze Nüchternheitszeiten und ein perioperatives Ernährungskonzept. Vorbestehende kognitive Einschränkungen prädisponieren für ein postoperatives Delir (Odds Ratios [OR]: 2,5–4,5), Altersgebrechlichkeit (Frailty) ist der wichtigste Prädiktor für den postoperativen Verlauf (OR: 2,6–11). Die präoperative Erfassung des funktionellen Status und der kognitiven Leistungsfähigkeit ist daher essenziell.

Schlussfolgerung: Die evidenzbasierte, leitliniengerechte perioperative Versorgung des älteren Patienten erfordert nicht nur eine enge interdisziplinäre, interprofessionelle und sektorenübergreifende Zusammenarbeit, sondern auch die Umstrukturierung und Optimierung von gewohnten Abläufen im Krankenhaus. Nur Konzepte, die die gesamte perioperative Phase als einen zusammenhängenden Ablauf begreifen, werden den besonderen Anforderungen des älteren Patienten gerecht.

LNSLNS

Die demografische Entwicklung in Deutschland hat zur Folge, dass sich zunehmend ältere Patienten operativen Eingriffen unterziehen werden. Im jahr 2017 wurden mehr als sieben Millionen vollstationäre Patienten über 65 Jahre operiert (e1). Eine einheitliche Definition, ab wann ein Mensch „alt“ ist, gibt es nicht. In der Medizin wird häufig von 65- bis 75-Jährigen als „jungen Alten“ und 75- bis 85-Jährigen als „alten Alten“ gesprochen. Über-85-Jährige werden gelegentlich als „hochbetagt“ bezeichnet.

Mit fortschreitendem Alter kumulieren Risiken, die sich ungünstig auf das postoperative Ergebnis dieser Patientengruppe auswirken können. Ein gutes postoperatives Ergebnis wird dabei nicht nur durch den Operationserfolg definiert, es geht vielmehr auch darum, die kognitive Leistungsfähigkeit, Funktionalität und Selbstständigkeit sowie Lebensqualität zu erhalten. Ein wichtiges Therapieziel ist die Vermeidung des postoperativen Delirs (POD). Ein POD hat gravierende Folgen für das weitere Leben des Patienten. Dazu zählen ein Verlust an Lebensqualität und an Selbstständigkeit sowie eine erhöhte Morbidität und Letalität. Aus diesem Grund hat diese häufige Komplikation (Inzidenz bei Patienten ≥ 70 Jahren: 30–50 %) dramatische gesellschaftliche, gesundheitliche und sozio-ökonomische Konsequenzen (1, e2e4).

Methode

Die Evidenz der folgenden Empfehlungen für die perioperative Versorgung älterer Patienten stützt sich vor allem auf aktuelle Leitlinien, aber auch auf randomisierte kontrollierte Studien, Metaanalysen und systematische Übersichtsarbeiten (eTabelle). Gesucht wurde in PubMed, der Leitliniendatenbank der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und der Cochrane Database.

Präoperative Phase

Bedeutung der Allgemein- und Hausärzte

Ältere Patienten profitieren von einer guten präklinischen Vorbereitung auf die anstehende Operation. Diese kann im Optimalfall in der Hausarztpraxis begonnen werden und beinhaltet unter anderem den Ausgleich von Ernährungsdefiziten, die Therapie einer bestehenden Anämie oder die Optimierung der Dauermedikation (Kasten). Durch die Verwendung des bundeseinheitlichen Medikationsplans können Informationsverluste bei der Umstellung der Medikation von dem ambulanten in den stationären Sektor vermieden werden. Die Kenntnis des Hausarztes über die oft vorhandene Multimorbidität erlaubt schon im Vorfeld zusammen mit dem Patienten den potenziellen individuellen Nutzen gegenüber dem Schaden einer operativen Behandlung abzuwägen. Darüber hinaus ist die hausärztliche Einschätzung wichtig, welche Medikamente gegebenenfalls perioperativ pausiert oder in Dosis beziehungsweise Einnahmezeitpunkt variiert werden sollten.

Ambulante Maßnahmen zur präoperativen Vorbereitung des älteren Patienten
Ambulante Maßnahmen zur präoperativen Vorbereitung des älteren Patienten
Kasten
Ambulante Maßnahmen zur präoperativen Vorbereitung des älteren Patienten

Präoperatives Assessment

Ziel der präoperativen Vorbereitung bei älteren Patienten ist es, im Alter häufige Risikokonstellationen sicher zu identifizieren (Tabelle 1) und durch Präventionsmaßnahmen die Wahrscheinlichkeit von postoperativen Komplikationen zu senken.

Verfügbarkeit von deutschsprachigen Instrumenten zum präoperativen Assessment des älteren Patienten
Verfügbarkeit von deutschsprachigen Instrumenten zum präoperativen Assessment des älteren Patienten
Tabelle 1
Verfügbarkeit von deutschsprachigen Instrumenten zum präoperativen Assessment des älteren Patienten

Risiko: Frailty und schlechter funktioneller Status

Frailty, die sogenannte Altersgebrechlichkeit, stellt bei älteren Patienten den wichtigsten Prädiktor für den postoperativen Verlauf dar (Odds Ratios [OR]: 2,6–11) (2, 3, e5e11). Frailty geht mit dem gleichzeitigen Auftreten verschiedener altersassoziierter Funktionseinschränkungen einher, die dazu führen, dass ältere Menschen anfälliger für postoperative Komplikationen sind (e12). Die Erhebung des funktionellen Status sollte durch ein präoperatives Assessment erfolgen (4, 5). Bei Risikopatienten sollte eine multimodale Prähabilitation mit körperlichem Training und Trinknahrungsupplementierung erwogen werden (68). Prähabilitationsprogramme werden derzeit evaluiert (e13). Das Hinzuziehen eines Geriaters ermöglicht neben einem erweiterten Assessment auch, Prähabilitationsmaßnahmen in einer geriatrischen Behandlungseinheit durchzuführen.

Risiko: chronische Erkrankungen und Komorbidität

Die Prävalenz insbesondere von kardialen, vaskulären, pulmonalen aber auch metabolischen und zerebralen Erkrankungen ist im Alter erhöht (9, e14e16). Durch eine leitliniengerechte präoperative Evaluation werden diese Krankheiten erkannt und können gegebenenfalls durch eine weitere Zusatzdiagnostik abgeklärt werden (10).

Risiko: vorbestehende kognitive Einschränkungen

Vorbestehende kognitive Einschränkungen sind ein bedeutender prädiktiver Faktor für die Entstehung eines POD (OR: 2,5; 95-%-Konfidenzintervall: [1,5; 4,2], OR: 4,5 [1,9; 13], OR: 4,3 [2,2; 8,5]) (11, e17, e18). Besonders bedeutsam ist daher die präoperative kognitive Ausgangssituation des älteren Patienten. Da bei nur etwa der Hälfte der Patienten mit Demenz diese Diagnose jemals ärztlich gesichert wird (e19), ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Eine präoperative Evaluation der kognitiven Funktion ist daher unerlässlich (5, 12, e20). Als geeignete Instrumente seien hier DemTect (Demenz Detection) und Mini-Cog (kognitiver Kurztest) genannt (13, e21). Außerdem liegt mit dem IQ-CODE (Informant Questionnaire on Cognitive Decline in the Elderly) ein Fragebogen zur Fremdbeurteilung durch Angehörige oder Betreuungspersonen vor.

Risiko: Osteoporose und Sturzgefahr

Stürze sind eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit im Alter. In der Gruppe der 65- bis 90-Jährigen stürzen circa 35 % einmal und 10 % mehr als einmal im Jahr (e22). Die Folgen sind Frakturen, Sturzangst sowie der Verlust an Lebensqualität und Selbstständigkeit. Nach einer Operation erhöht sich bei gefährdeten Patienten – zum Beispiel durch Frailty, reduzierte Muskelkraft und eingeschränkte Mobilität – das Sturzrisiko. Eine Risikoeinschätzung sollte bereits präoperativ erfolgen. Präventive Einzel- oder Gruppenübungsprogramme zur funktionellen Verbesserung können auch im Rahmen einer Prähabilitation das Sturzrisiko effektiv senken (14, e23). Flankierend hierzu muss perioperativ eine leitliniengerechte Diagnostik und Therapie einer begleitenden Osteoporose insbesondere nach stattgehabter Fraktur eingeleitet werden (15).

Risiko: Mangelernährung

Mangelernährung ist ein häufiges und im operativen Bereich oftmals übersehenes Problem. Die Prävalenz bei älteren Patienten liegt zwischen 45  und 55 % (e24, e25). Mangelernährung ist ein ungünstiger prognostischer Faktor für den perioperativen Verlauf und mit einer erhöhten Komplikations- und Delirrate assoziiert (e26). Präoperativ sollten deshalb ältere Patienten auf Mangelernährung untersucht werden (5). Als Instrumente eigenen sich das MNA-SF (Mini Nutritional Assessment) oder das NRS2000 (Nutritional Risk Screening) (16, e27). Entsprechend den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) sollten vor allem Patienten mit Mangelernährung präoperativ zur zusätzlichen Einnahme oraler Trinknahrung motiviert werden (17, 18).

Risiko: Multimedikation

Multimedikation ist ein relevanter Risikofaktor bei älteren Patienten und mit einem schlechten postoperativen Ergebnis assoziiert (e28, e29). Nichtessenzielle Medikamente sollten in der perioperativen Phase abgesetzt werden, dies gilt auch für nichtverschreibungspflichtige Präparate. Besonders in der perioperativen Phase ist eine kritische Analyse hinsichtlich im Alter potenziell inadäquater Medikation (PIM) zu empfehlen, zum Beispiel anhand der PRISCUS-Liste (5, 19, 2022). Die kardiale Dauermedikation sollte in der Regel weiterhin gegeben werden, um Rebound-Phänomene (beispielsweise eine Tachykardie beim Absetzen von β-Rezeptoren-Blockern) zu vermeiden (e30). Ähnliches gilt für die Schmerzmedikation: Präoperativ verabreichte Opioide sollten ebenfalls perioperativ weiter verabreicht werden.

Risiko: Antikoagulation

Zwischen 33 und 43 % aller älteren Patienten nehmen dauerhaft orale Antikoagulanzien ein (e31). Der Umgang mit Antikoagulanzien unterscheidet sich bei älteren nicht grundsätzlich von dem bei jüngeren Patienten, es muss jedoch die im Alter häufig reduzierte Nierenfunktion beachtet werden. Wichtige Parameter für den perioperativen Umgang mit den neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK, nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien) sind die Nieren- und Leberfunktion, die Co-Medikation, der Zeitpunkt der letzten Einnahme des Medikamentes, die Größe und Dringlichkeit des Eingriffs sowie das Risiko der intraoperativen Blutung (zum Beispiel HAS-BLED-Score > 3) (23, e32, e33). In den meisten Fällen wird eine perioperative überbrückende antikoagulative Therapie („Bridging“) bei NOAK und Vitamin-K-Antagonisten nicht mehr empfohlen (24, e34). Diese Empfehlung gilt nicht für Patienten mit hohem thromboembolischen Risiko (beispielsweise durch mechanische Herzklappen, Gerinnungsstörungen, CHA2DS2-VASC -Score > 5) (25).

Perioperatives Schmerzkonzept

Präoperativ sollte eine ausführliche Schmerzanamnese erhoben werden. Es empfiehlt sich, dem Patienten die postoperativ verwendeten Schmerzskalen (zum Beispiel numerische Rating-Skala [NRS]) bereits präoperativ vorzustellen und mit ihm das voraussichtliche postoperative analgetische Konzept wie auch den Umgang mit den präoperativ eingenommenen Analgetika ausführlich zu besprechen.

Opioide sollten, wenn nicht vermeidbar, nach WHO-Stufenschema mit reduzierter Initialdosierung verabreicht werden. Sie wirken zwar weitestgehend nicht toxisch auf Organe und zeigen auch im Alter eine gute Wirksamkeit, Nachteile sind jedoch die beim älteren Patienten verstärkten und gefährlichen Nebenwirkungen (zum Beispiel Delirentwicklung, erhöhte Sturzgefahr) sowie Interaktionen mit anderen über das Cytochrom P450 metabolisierten Arzneimitteln. Wenn möglich sollte ein Nicht-Opioid zusätzlich verabreicht werden, um die Gabe von Opioiden zu vermeiden beziehungsweise zu verringern. Die Auswahl sollte in Abhängigkeit von Vorerkrankungen erfolgen, wobei Paracetamol und Metamizol die im Alter günstigeren Nutzen-Risiko-Profile aufweisen (e35).

Intraoperative Phase

Die Zeit unmittelbar vor der Operation, die Narkoseeinleitung und -führung, die Operation und die frühe postoperative Phase sind wichtige Determinanten des postoperativen Verlaufs. Die Gestaltung eines Ablaufes, der dem Patienten im Operationssaal Wohlbefinden und Orientierung bietet, ist eine evidenzbasierte, medizinisch indizierte Maßnahme zur Delirprävention (12, 26, 27).

Präoperative Nüchternheit

Dehydratation wird mit zunehmenden Alter schlechter toleriert. Übermäßiges präoperatives Fasten erhöht Unbehagen und Unruhe und begünstigt die Entstehung von POD (28). Eine Nahrungskarenz von sechs Stunden reicht im Sinne der Aspirationsprophylaxe aus (29). Auf klare Flüssigkeiten sollte präoperativ nicht länger als zwei Stunden verzichtet werden, da dies nicht mit einem erhöhten Risiko für Aspiration oder sonstige Komplikationen einhergeht (30). Die präoperative Einnahme von kohlenhydrathaltigen Getränken bis zu zwei Stunden vor Operationsbeginn ist vorteilhaft und wirkt sich im Sinne der nichtmedikamentösen Anxiolyse positiv auf das Wohlbefinden des Patienten aus (31).

Intraoperative Medikation

Die veränderte Pharmakokinetik und -dynamik im Alter beeinflusst auch die Narkoseführung. Bei sedierten älteren Patienten sollte stets ein Neuromonitoring durchgeführt werden, da eine zu tiefe Narkose das Risiko für postoperative kognitive Defizite und Delir erhöht (12). Werden Muskelrelaxanzien angewendet, sollte nach Möglichkeit auf kurzwirksame Substanzen zurückgegriffen werden; eine von Leber- und Nierenfunktion unabhängige Metabolisierung ist vorteilhaft (zum Beispiel Cis-Atracurium). Begleitend dazu sollte eine Relaxometrie durchgeführt werden.

Die Wirkdauer von Benzodiazepinen verlängert sich stark altersabhängig, weiterhin sind diese Substanzen mit dem Auftreten eines POD assoziiert (32). Benzodiazepine sollten daher beim älteren Patienten nur mit äußerster Zurückhaltung verwendet werden. Bei aktivem Benzodiazepinabusus, der nicht wenige ältere Patienten betrifft (Prävalenz circa 1,2 Millionen) (e36), ist das abrupte Absetzen in der perioperativen Phase selbstverständlich nicht anzuraten.

Sowohl Opioide als auch postoperative Schmerzen erhöhen das Risiko des POD (Opioide: OR: 2,5 [1,2; 5,2], Schmerzen: OR: 3,7 [1,5; 8,9]) (32, e37). Einer suffizienten, opioidreduzierten Analgesie kommt daher ein hoher Stellenwert zu. Regionalanästhesiologische Verfahren sind, wenn es der Eingriff und die Verfassung des Patienten zulassen, empfehlenswert. Die sensorische Orientierung des Patienten (Hör- und Sehhilfen), die direkte Ansprache und nichtmedikamentöse Beruhigung leisten auch im Operationssaal einen wichtigen Beitrag zur Delirprophylaxe.

Perioperative Antibiotikaprophylaxe

Die perioperative Antibiotikaprophylaxe (PAP) beim älteren Patienten unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der beim jüngeren Patienten, weder in der Indikationsstellung noch in der Durchführung. Insbesondere wegen der häufigen Multimedikation sind Antibiotika zu bevorzugen, die ein geringes Interaktionspotenzial haben und gut verträglich sind. Dies sind bevorzugt Betalactam-Antibiotika, vor allem Cephalosporine der Gruppen eins und zwei. Ältere Patienten haben mehr und häufiger Risikofaktoren für multiresistente Erreger (MRE), wie wiederholte Kranken­haus­auf­enthalte oder Antibiotikatherapien in den vorausgegangenen drei Monaten. Bei nachgewiesener Besiedelung mit MRE ist eine Anpassung der PAP im Einzelfall zu erwägen, sie ist aber nicht generell erforderlich. Sie kann sinnvoll sein, wenn sich der resistente Erreger im Operationsbereich befindet, zum Beispiel Methicillin-resistente Staphylococcus-aureus(MRSA)-Besiedlung auf der Haut. In diesen Fällen ist ein präoperativer Dekolonisierungsversuch sinnvoll. Dies gilt umso mehr, wenn herz-, neuro-, gefäßchirurgische oder orthopädische Eingriffe vorgenommen werden sollen (e38).

Chirurgisches Prozedere

Die Indikation zur Operation sollte man besonders bei hochbetagten Patienten nicht allein an der Frage „Was ist operativ-technisch machbar?“, sondern vielmehr an der Entscheidung „Was ist sinnvoll?“ festmachen (33). Dabei sollte beachtet werden, dass bei Patienten jenseits des 80. Lebensjahres die unmittelbaren Komplikations- und Sterblichkeitsraten im frühen postoperativen Verlauf sowie die 1-Jahres-Mortalität nach viszeralchirurgischen Operationen im Vergleich zu jüngeren Patienten erhöht ist (1-Jahres-Mortalität: zwischen 4,8 % und 32 %, abhängig von der Art des operativen Eingriffs) (34, 35, e39). Insbesondere bei hochbetagten Patienten stellt sich daher die Frage, ob ein operatives Vorgehen im Vergleich zur konservativen Behandlung für den Patienten tatsächlich mit einem besseren Ergebnis einhergeht.

In der Unfallchirurgie sollte die Adhärenz zur Umsetzung einer postoperativ gewünschten Teilbelastung präoperativ kritisch eingeschätzt werden. Der Wiedererlangung der sofortigen Vollbelastung ist bei eingeschränkter Adhärenz ein größerer Stellenwert einzuräumen als einer im Verlauf uneingeschränkten Beweglichkeit der Extremität. Ziel ist es, mit einer Operation eine definitive Versorgung zu erreichen (e40).

Nicht zuletzt stellt auch der Umgang mit Weichteilgewebe eine Herausforderung dar, so dass minimalinvasive Verfahren in Betracht gezogen werden sollten. Einzelne Parameter werden idealerweise interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend bewertet, was eine komplikationsbehaftete eindimensionale Entscheidungsfindung anhand der chirurgischen Diagnose verhindert.

Postoperative Phase

Delirscreening und pflegerische Aspekte

Bei der Delirerkennung kommt es darauf an, bereits erste Veränderungen in der Aufmerksamkeit der Patienten zu erkennen, um weitere Maßnahmen einleiten zu können. Hier kommt dem Pflegepersonal eine entscheidende Bedeutung zu. Es ist daher essenziell, dass Pflegende Risikofaktoren eines POD kennen und in der Anwendung präventiver Maßnahmen geschult sind.

Für das Delirscreening stehen verschiedene validierte und im klinischen Alltag bereits erprobte Assessmentinstrumente für Intensivstationen und Aufwachraum zur Verfügung wie zum Beispiel:

  • CAM-ICU (Confusion Assessment Method for the Intensive Care Unit)
  • ICDSC (Intensive Care Screening Checklist).

Darüber hinaus gibt es Beobachtungsskalen für Bettenstationen wie beispielsweise (e41e45):

  • DOS (Delirium Observation Screening Scale)
  • Nu-Desc (Nursing Delirium Screening Scale)
  • 4-item-Assessment-Test (4AT).

Ein Delirscreening sollte in der frühen postoperativen Phase beginnen und bis zum fünften postoperativen Tag weitergeführt werden (12).

Altersgerechte Versorgung im stationären Alltag

Die Delirprävention ist von herausragender Bedeutung in der pflegerischen Versorgung des älteren Patienten im Krankenhaus. Es konnte gezeigt werden, dass alleine durch präventive Maßnahmen das Delirrisiko um 30–50 % gesenkt werden kann (1, 36, e41, e46e48). Nichtpharmakologische Interventionen konzentrieren sich unter anderem auf die Bereiche (37):

  • Orientierung
  • Stimulation und Ansprache
  • Mobilisation
  • Regelung des Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Einbindung von Angehörigen und Vertrauenspersonen.

Präventive Maßnahmen zur Sturzprophylaxe, Überwachung und Kontrolle der tatsächlichen Nahrungszufuhr durch Ernährungs- und Trinkprotokolle sind bei älteren Patienten ebenso wichtig wie ein adäquates Schmerzmanagement (e37).

Postoperativer Kostaufbau

Im Allgemeinen ist postoperativ eine Unterbrechung der Nahrungszufuhr nicht erforderlich (38). Ein frühzeitiger oraler beziehungsweise enteraler Kostaufbau vermindert das Risiko einer Infektion und wirkt sich günstig auf die Krankenhausverweildauer aus. Gerade ältere Patienten mit häufig eingeschränktem Durst- und Hungergefühl sollten dazu angehalten werden, ausreichend zu trinken. Die tägliche Trinkmenge jedes betagten Patienten sollte bekannt und dokumentiert sein, um einer Dehydratation frühzeitig entgegenzuwirken (17, 38). Ernährungsmedizinische Risikopatienten (Body-Mass-Index < 22 kg/m2), bei denen eine ausreichende orale Nahrungszufuhr auch durch pflegerische Unterstützung nicht erreicht werden kann, sollten frühzeitig enteral oder bei Bedarf kombiniert parenteral supplementiert werden (17, 18 38, 39).

Entlassung

Im Entlassmanagement sollte den genannten Aspekten mehr Aufmerksamkeit zuteil werden, um mit dem Hausarzt die für den Patienten optimale poststationäre Betreuung planen zu können. Eine frührehabilitative Maßnahme, die fachgeriatrisch betreut wird und darauf zielt, die Fähigkeit zur Selbsthilfe und die funktionelle Autonomie im Alltag wiederzuerlangen, sollte bei Bedarf frühzeitig geplant werden.

Resümee

Eine gute perioperative Versorgung von älteren Patienten kann nur erreicht werden, wenn interdisziplinärer Konsens über Therapieplanung und -ziel besteht. Neben der Behandlung der Grunderkrankung sollte der Erhalt des funktionellen Status des Patienten ein gleichberechtigtes Therapieziel sein. Wesentliche Bausteine dazu sind die Identifikation individueller altersspezifischer Risikofaktoren und die rechtzeitige Einleitung entsprechender Prophylaxemaßnahmen. Die präoperative Vorbereitung – ambulant oder stationär –, Operations- und Anästhesieplanung, postoperative stationäre Phase und Überantwortung in die ambulante Weiterversorgung sollten unter diesen Gesichtspunkten gestaltet werden (Tabelle 2, Grafik). Dazu ist die Entwicklung eines interdisziplinären und berufsübergreifenden Konzepts zur perioperativen Versorgung des älteren Patienten notwendig. Die verbesserte Zusammenarbeit zwischen den Schnittstellen des ambulanten und stationären Sektors ist dabei essenziell, denn nur wenn alle behandelnden Ärzte und Therapeuten dieses Konzept kennen und umsetzen, kann der Patient optimal davon profitieren.

Pragmatischer Ansatz zur perioperativen Versorgung älterer Patienten
Pragmatischer Ansatz zur perioperativen Versorgung älterer Patienten
Grafik
Pragmatischer Ansatz zur perioperativen Versorgung älterer Patienten
Perioperative Maßnahmen in der Versorgung älterer Patienten
Perioperative Maßnahmen in der Versorgung älterer Patienten
Tabelle 2
Perioperative Maßnahmen in der Versorgung älterer Patienten

Interessenkonflikt

Prof. Weimann erhielt Vortragshonorare und Reisekostenerstattung von den Firmen Baxter, Berlin Chemie, B. Braun/Melsungen, Ethicon, Fresenius, Kabi, Lilly, Medtronic, Nestlé und Nutricia. Studienunterstützung (Drittmittel) wurde ihm zuteil von der Firma Baxter.

Die übrigen Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 21. 8. 2018, revidierte Fassung angenommen: 18. 12. 2018

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Cynthia Olotu
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52, 20246 Hamburg
c.olotu@uke.de

Zitierweise
Olotu C, Weimann A, Bahrs C, Schwenk W, Scherer M, Kiefmann R: The perioperative care of older patients—time for a new, interdisciplinary approach. Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 63–9. DOI: 10.3238/arztebl.2019.0063

►Die englische Version des Artikels ist online abrufbar unter:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit0563 oder über QR-Code

eTabelle:
www.aerzteblatt.de/19m0063 oder über QR-Code

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Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen: Prof. Dr. med. Christian Bahrs
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Städtisches Klinikum Solingen gGmbH,
Prof. Dr. med. Wolfgang Schwenk
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin,
Zentrum für Psychosoziale Medizin, Hamburg: Prof. Dr. med. Martin Scherer
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Rotkreuzklinikum München:
Prof. Dr. med. Rainer Kiefmann
Danksagung
Auf Initiative der Kommission für Gerontoanästhesie der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) kam es zu einem interdisziplinären und -professionellen Zusammenschluss. Gemeinsam mit benannten Vertretern der Deutschen Gesellschaften für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Ernährungsmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie sowie Fachkrankenpflege und Funktionsdienste wurde ein Expertenkonsens über die wesentlichen Grundsätze der perioperativen Versorgung des älteren Patienten getroffen. Folgende Kolleginnen und Kollegen haben einen maßgeblichen Beitrag zum Manuskript geleistet: Prof. Dr. Berthold Bein (DGAI), Dr. Simone Gurlit (DGAI), Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner (DGG), Dr. Stephanie Schibur (GDU), Inke Zastrow, Prof. Dr. Ulrich Liener (DGU), Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn (DGAI), Prof. Dr. Wolfgang Koppert (DGAI), Dr. Beatrice Grabein und Henning Bolle (DGF). Einen herzlichen Dank auch an Prof. Dr. A. E. Goetz und Dr. A.-K. Riegel für die Supervision und kritische Durchsicht des Manuskriptes sowie an die Johanna und Fritz Buch Gedächtnis-Stiftung.
Pragmatischer Ansatz zur perioperativen Versorgung älterer Patienten
Pragmatischer Ansatz zur perioperativen Versorgung älterer Patienten
Grafik
Pragmatischer Ansatz zur perioperativen Versorgung älterer Patienten
Ambulante Maßnahmen zur präoperativen Vorbereitung des älteren Patienten
Ambulante Maßnahmen zur präoperativen Vorbereitung des älteren Patienten
Kasten
Ambulante Maßnahmen zur präoperativen Vorbereitung des älteren Patienten
Verfügbarkeit von deutschsprachigen Instrumenten zum präoperativen Assessment des älteren Patienten
Verfügbarkeit von deutschsprachigen Instrumenten zum präoperativen Assessment des älteren Patienten
Tabelle 1
Verfügbarkeit von deutschsprachigen Instrumenten zum präoperativen Assessment des älteren Patienten
Perioperative Maßnahmen in der Versorgung älterer Patienten
Perioperative Maßnahmen in der Versorgung älterer Patienten
Tabelle 2
Perioperative Maßnahmen in der Versorgung älterer Patienten
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    Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 373-4; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0373b
    Burkhardt, H.
  • Präoperatives Screening nötig
    Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 374; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0374a
    Kratz, Torsten; Diefenbacher, Albert
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 374-5; DOI: 10.3238/arztebl.2019.0374b
    Olotu, Cynthia

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