ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2019Claudia Sommer: Kämpferin für eine angemessene Schmerzbehandlung

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Claudia Sommer: Kämpferin für eine angemessene Schmerzbehandlung

Dtsch Arztebl 2019; 116(5): A-221 / B-185 / C-185

Spielberg, Petra

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Claudia Sommer, Foto: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
Claudia Sommer, Foto: Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Neue Präsidentin der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. ist seit Anfang des Jahres Prof. Dr. med. Claudia Sommer, Leitende Oberärztin und Schmerzforscherin am Universitätsklinikum Würzburg. „Als Präsidentin Europas größter wissenschaftlich-medizinischer Schmerzfachgesellschaft ist es mein Ziel, die Probleme einer bedarfsgerechten Schmerzversorgung in Deutschland sowohl im Gesundheitswesen als auch in der Forschung deutlich zu benennen und einen Beitrag zur Verbesserungen zu leisten“, so die 60-Jährige.

Sommer strebt dabei an, auch die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen und die Serviceangebote der Schmerzgesellschaft zu stärken. Ein weiterer Schwerpunkt soll der Ausbau der in den letzten Jahren aufgebauten Partnernetzwerke sein, wie das vor rund neun Monaten angelaufene Innovationsfondsprojekt des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses „PAIN2020“. Gleiches gelte für die fachlichen Beratungen des Disease Management Programms Rückenschmerz oder die Diskussion um Qualitätsindikatoren im Gesundheitswesen.

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Sommer studierte Humanmedizin in Mainz und London und ist sowohl Fachärztin für Neurologie als auch Psychiatrie. Nach Stationen in Köln, Aachen und San Diego wechselte sie 1995 als Oberärztin an die Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Würzburg. 1997 habilitierte sie sich im Fach Neurologie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Pathophysiologie neuropathischer Schmerzen, die Diagnostik und Pathophysiologie von Polyneuropathien sowie antikörpervermittelte Erkrankungen. Petra Spielberg

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