ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2019Nationale Dekade gegen Krebs: Mindestens vier neue Tumorzentren geplant

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Nationale Dekade gegen Krebs: Mindestens vier neue Tumorzentren geplant

Gießelmann, Kathrin

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Wie schnell die neuen Tumorzentren installiert werden und welche Kosten dabei anfallen, ist noch unklar. Foto: Your Photo Today
Wie schnell die neuen Tumorzentren installiert werden und welche Kosten dabei anfallen, ist noch unklar. Foto: Your Photo Today

Oftmals dauert es mehrere Jahre, bis vielversprechende Therapien aus der Forschung bei Patienten ankommen. Die von Bundesgesundheitsministerium und Bundesforschungsministerium gestartete „Nationale Dekade gegen Krebs“ soll diesen Prozess nun beschleunigen. Ein wesentlicher Baustein der Initiative: Neben Heidelberg und Dresden sind in den kommenden zehn Jahren zunächst vier weitere Tumorzentren geplant, später bis zu acht, wie Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) kürzlich ankündigte. Unklar ist derzeit noch, an welchen Standorten die neuen Zentren entstehen werden. Das muss sich erst noch in einem Wettbewerb herausstellen. Karliczek gab zudem bekannt, dass ihr Ministerium praxisverändernde klinische Studien zu Krebserkrankungen mit bis zu 62 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren fördern will. Es geht dabei darum, gängige Therapien zu vergleichen, damit sich die wirksamsten Behandlungen durchsetzen. „Es ist das erste Mal, dass wir solche Studien in diesem Maßstab in der Behandlung von Krebs fördern“, sagte Karliczek. gie

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