ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2019Thomas Schang: Mehr Rechte für professionelle Ärztenetze

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Thomas Schang: Mehr Rechte für professionelle Ärztenetze

Dtsch Arztebl 2019; 116(6): A-281 / B-229 / C-229

Osterloh, Falk

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Thomas Schang, Foto: Agentur deutscher Arztnetze e.V.
Thomas Schang, Foto: Agentur deutscher Arztnetze e.V.

Dr. med. Thomas Schang (64) ist der neue Vorstandsvorsitzende der Agentur deutscher Arztnetze (AdA). Deren Mitglieder wählten ihn im vergangenen Dezember zum Nachfolger von Dr. med. Veit Wambach, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Schang wird der AdA für die nächsten vier Jahre vorsitzen. Er hat zwischen 1974 und 1981 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Medizin studiert, 1992 schloss er seine Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie ab. 2001 lies er sich in Eutin in Schleswig-Holstein nieder und gründete 2003 das Ärztenetz Eutin-Malente, dessen 1. Vorsitzender er seither ist. Seit 2008 ist Schang zudem Mitglied der Kammerversammlung der Lan­des­ärz­te­kam­mer.

Als Vorsitzender der AdA will Schang den von seinem Vorgänger eingeschlagenen Weg fortsetzen. Es bleibe weiterhin das politische Ziel, dass Ärztenetze, die von den Kassenärztlichen Vereinigungen anerkannt sind, Medizinische Versorgungszentren gründen können. „Professionell strukturierte und organisierte Ärztenetze müssen im Sinne einer regionalen effizienzorientierten Versorgung Arztsitze erwerben und Ärztinnen und Ärzte anstellen können“, forderte Schang.

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Dies solle auch dem Erhalt von Arztsitzen in gemeinsam verantworteten Strukturen dienen, die sich der regionalen Versorgung verpflichtet fühlen. Zudem fordere die AdA weiterhin, dass es professionellen Netzen ermöglicht wird, einen regionalen Versorgungsauftrag oder ein eigenes Honorarbudget zu erhalten. Falk Osterloh

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