ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2019Patientenversorgung: Keine Rendite für Dritte
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Ich konnte noch nie nachvollziehen, dass es überhaupt vom Gesetzgeber erlaubt ist, dass „Investoren“, gleichgültig ob sie „seriös“ scheinen oder eher als „Heuschrecken“ zu bezeichnen sind, aus reinen Renditeinteressen Geld in das deutsche Gesundheitswesen stecken dürfen.

Wenn ein Krankenhaus einen Gewinn erwirtschaftet, wie und warum auch immer, so hat das Geld zurück an die Kostenträger zu gehen, deren Mitglieder schließlich zwangsweise ihre Beiträge zahlen müssen.

Denn wenn es sich zeigt, dass die Kosten geringer sind als ursprünglich berechnet, dann muss der Überschuss wieder den Kassen zufließen, um damit Beitragssenkungen finanzieren zu können und sicher nicht auf die Nummernkonten irgendwelcher dubioser „Investoren“ mit ihren Dollarzeichen in den Pupillen fließen.

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Dr. med. Ralf Burgdörfer, 51061 Köln

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