ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2019Patientenversorgung: Es fehlt Druck auf die Politik
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Ihnen – und den Initiatoren der BÄK-Tagung vom 16. November – sei Dank ausgesprochen, dass Sie das meines Erachtens brandheiße Thema „Folgen der Durch-Öko­nomi­sierung“ nicht achselzuckend ad acta legen, sondern an prominenter Stelle weiterverfolgen. Ich beobachte in meinem Umfeld, seit Veröffentlichung meines Leserbriefes zu der Wehkamp/Nägler-Studie im Dtsch. Ärzteblatt April 2018 sehr viel Unterstützung innerhalb der Ärzteschaft. ... Was offensichtlich fehlt, ist der Druck auf die Politik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu ändern – und sei es gegen die Lobby der Pharmaindustrie und der Medizinproduktehersteller. Ich darf Prof. Eckhard Nagel zitieren, Gesundheitsökonom an der Uni Bayreuth und Berater im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, anlässlich eines Vortrags in Lichtenfels/Oberfranken vor einem Monat: „Die Politiker negieren das Problem. Sie ziehen sich auf den Wortlaut des SGB V, Abs. 4 zurück und argumentieren: das System funktioniert.“ In dieser Frage sind meines Erachtens unsere ärztlichen Vertreter im Deutschen Bundestag gefordert, insbesondere die Ärzte und Ärztinnen im Gesundheitsausschusses. ...

Prof. Dr. med. Ulrich Krause, 96472 Rödental

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