ArchivDeutsches Ärzteblatt6/2019Regina Klakow-Franck: Qualitätssicherung mit langem Atem und Kreativität

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Regina Klakow-Franck: Qualitätssicherung mit langem Atem und Kreativität

Dtsch Arztebl 2019; 116(6): A-281 / B-229 / C-229

Beerheide, Rebecca

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Regina Klakow-Franck, Foto: G-BA
Regina Klakow-Franck, Foto: G-BA

Sie ist zurück im Gesundheitswesen und gestaltet künftig die Entwicklungen in der Selbstverwaltung mit: Dr. med. Regina Klakow-Franck ist seit dem 1. Januar 2019 stellvertretende Leiterin des Institutes für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG). Bislang war die Stellvertretung von Institutsleiter Dr. med. Christof Veit nicht besetzt. Klakow-Franck ist ausgewiesene Expertin im Forschungsfeld des IQTiG: Die Gynäkologin war von 2012 bis Juni 2018 unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) und hat als Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung vor allem die sektorübergreifende Qualitätssicherung vorangebracht. Außerdem gehörten zu ihren Arbeitsschwerpunkten die Disease-Management-Programme sowie die spezialfachärztliche Versorgung. Über ihre Zeit im G-BA sagte sie dem Deutschen Ärzteblatt im Juni 2018: „Auf der Umsetzungsebene braucht man einen unglaublich langen Atem, weil das Beharrungsvermögen und das gegenseitige Misstrauen manchmal doch sehr groß sind.“ Mit der „gebotenen Gelassenheit und mit Kreativität“ habe sie das hohe Arbeitspensum sowie die vielen Sitzungen im G-BA durchgestanden.

Qualitätssicherung in der Medizin war bereits ihr Schwerpunkt bei der Bundes­ärzte­kammer, für die sie zwischen 2001 und 2012 arbeitete. Dort leitete sie von 2004 an die zuständige Abteilung 3.

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Die heute 59-Jährige hat in ihrer Studienzeit an der Universität zu Köln auch Philosophie, Germanistik und Anglistik mit Magister-abschluss studiert. Sie hat zwei Kinder. Rebecca Beerheide

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