ArchivDeutsches Ärzteblatt PP2/2019Smartphoneabhängigkeit: Hohe Relevanz in der Praxis

WISSENSCHAFT

Smartphoneabhängigkeit: Hohe Relevanz in der Praxis

PP 18, Ausgabe Februar 2019, Seite 79

Eichenberg, Christiane; Schroiff, Athina

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Eine Studie der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien untersuchte erstmals die Prävalenz der Smartphonesucht unter Studierenden im deutschsprachigen Raum und gibt damit Aufschlüsse über Persönlichkeit, psychische Belastung und Bindungsverhalten.

Junge Menschen verwenden ihr Smartphone täglich im Durchschnitt 100-Mal. Foto: pict rider/stock.adobe.com
Junge Menschen verwenden ihr Smartphone täglich im Durchschnitt 100-Mal. Foto: pict rider/stock.adobe.com

Das Smartphone ist mittlerweile zum unersetzbaren Begleiter vieler Menschen geworden. Vor allem junge Menschen finden großen Gefallen daran und verwenden es täglich im Durchschnitt über 100-Mal (1). Dies ist auch bevölkerungsrepräsentativen Daten zu entnehmen, die belegen, dass 2018 rund 57 Millionen Personen in Deutschland ein Smartphone besitzen (2). Dabei wird das Gerät durchschnittlich 3,25 Stunden am Tag genutzt, wobei jüngere Menschen im Durchschnitt mehr Zeit damit verbringen als ältere (3). Bei intensivem Smartphonegebrauch stellt sich – äquivalent zum Internet – die Frage nach suchtartigen Nutzungsweisen. Wann kann man von einer Smartphoneabhängigkeit sprechen, wie viele sind davon betroffen und wie gestaltet sich die psychische Konstitution und Situation von Betroffenen?

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Insgesamt liegen bisher nur sehr wenige Forschungsergebnisse zur Smartphonesucht vor. Die einzige Verhaltenssucht, die bisher in das DSM 5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders [APA]) aufgenommen wurde, ist das Pathologische Glückspiel. Für andere Verhaltenssüchte, wie die Internetsucht oder eben auch die Smartphonesucht, ist die Forschungslage noch zu dünn, um als eigenständige Störung klassifiziert werden zu können. Allerdings wird die Internetsucht immerhin bereits im Anhang des DSM 5 aufgeführt, was impliziert, dass – bei weiteren Forschungsbemühungen – die Internetsucht in der nächsten Auflage als eigenständige Störung mit aufgenommen würde. Im Diagnosemanual ICD 11 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) werden Pathologisches Glücksspiel sowie die Computerspielsucht den Verhaltenssüchten („Disorders due to addictive behaviours“) zugeordnet. Die Smartphonesucht wird in den Diagnosemanualen bisher noch gar nicht erwähnt, eben aufgrund der bisher kaum vorliegenden Befunde zu diesem Problembereich. Dennoch sind gerade Mediensüchte von hoher Relevanz, suchen doch zunehmend mehr Patienten deswegen die psychotherapeutische Praxis auf.

Das Ziel der vorliegenden Studie war es daher, das Phänomen der Smartphonesucht an einer repräsentativen Stichprobe von Studierenden zu untersuchen mit dem Fokus auf persönlichkeitsspezifische und klinisch relevante Unterschiede zwischen smartphoneabhängigen und nichtabhängigen Studierenden. Konkret wurden Aspekte der Persönlichkeit, das Bindungsverhalten, die psychische Belastung und die wahrgenommene soziale Unterstützung untersucht. Ziel war ebenso zu überprüfen, ob die gängigen Modelle zur Erklärung der Internetsucht ebenso auf die Smartphonesucht anwendbar sind.

Eskapismusphänomen und Mood-Management

Das Konzept des Eskapismus kann als Form der Realitätsflucht verstanden werden, der eine Unzufriedenheit über den wahrgenommenen Alltag zugrunde liegt. Die Verwendung digitaler Medien bietet insofern einen besonderen Anreiz, da das Individuum in eine imaginäre Welt eintauchen und gleichzeitig den realen Problemen des Alltags entfliehen kann. Der Nutzer kann sich hierbei nicht nur in eine angenehme, friedvolle Wirklichkeit hineinprojizieren, sondern kann sich auch den riskantesten und gefährlichsten Situationen aussetzen, ohne tatsächlich Schaden nehmen zu können (4). Durch eskapistische Mediennutzung wird ein subjektives Wohlbefinden hervorgerufen, das mit dem Ziel verbunden ist, einen Raum zu kreieren, in dem Träume und Wünsche des Nutzers bedient werden (5).

Der Theorie des Mood-Managements liegt die Annahme zugrunde, dass Menschen ihre Stimmungslage durch die Nutzung von Medien regulieren (6). Es hat sich gezeigt, dass Menschen mit hohem Aktivierungsniveau beziehungsweise Erregbarkeit Inhalte mit entspannender Wirkung wählen und diejenigen mit geringem Aktivierungsniveau eher aufregende und spannende Unterhaltung präferieren mit dem Ziel, durch die Mediennutzung einen Stimmungsausgleich zu bewirken. Als es noch keine Fernseher, geschweige denn Smartphones gab, musste man sich selbst in eine andere Umgebung begeben, um seine Umwelt verändern zu können. Seitdem es Fernseher gibt, ist dies mit einem Knopfdruck möglich. Mit dem Smartphone sogar uneingeschränkt, jederzeit an jedem Ort. Aufbauend auf diesen und weiteren Theorien entwickelte Davis 2001 das kognitiv-behaviorale Modell der Internetsucht (7).

Das kognitiv-behaviorale Modell der Internetsucht

In diesem Modell werden viele verschiedene Aspekte und Faktoren berücksichtigt, um die Entstehung suchtartiger Internetnutzung erklären zu können. Zum einen beinhaltet das Modell eine psychopathologische Komponente, die bereits bestehende psychische Krankheitsbilder wie beispielsweise eine Depression oder Angststörung einschließt. Somit wurden auch in der hier vorgestellten Studie Komorbiditäten der Smartphonesucht erfasst, ohne damit jedoch kausale Zusammenhänge zu prüfen. Belegt ist inzwischen in einer Vielzahl von Studien, dass eine positive Assoziation zwischen suchtartiger Internetnutzung und sowohl Depressivität als auch Symptomen der Angst und Somatisierung besteht (8, 9). Obwohl innerhalb dieser Studien nicht festgestellt werden konnte, ob die Symptome der Angst als Primär- oder Folgeerkrankung angesehen werden können, gibt es klare Befunde dafür, dass durch die zunehmende Digitalisierung eine neue Form von „Ängstlichkeit“ aufgekommen ist, die so genannte „Nomophobie“. Dabei handelt es sich um die Angst, sein Smartphone nicht bei sich zu tragen oder es nicht verwenden zu können. Es geht um das Gefühl „des nicht Teilhabenkönnens“ an den technisch vermittelten sozialen Interaktionen. Die Wortschöpfung besteht aus den Teilen no mobile phone und Phobie (10). Das Phänomen „FoMo“ (Fear of Missing Out) fällt ebenso in diesen Kontext und meint das Gefühl, etwas zu verpassen. Dieses Gefühl ist selbstverständlich nicht etwas Neues, jedoch wächst nach Ansicht mancher Autoren diese Angst mit der zunehmenden Digitalisierung und der ständigen Verfügbarkeit der Medien (11). Eine Statistik aus dem Jahr 2017 zeigte, dass 47 Prozent der Smartphonenutzer an der „Fear of Missing Out“ leiden (12).

Zu der psychopathologischen Komponente im kognitiv-behavioralen Modell können allerdings auch Störungen im Bindungsverhalten dazugezählt werden, da speziell unsicheres Bindungsverhalten oft als ätiologischer Faktor psychischer Störungen angesehen wird (13, 14). Eine aktuelle bindungstheoretische Forschungsarbeit von Eichenberg et al. (2017) konnte den Zusammenhang zwischen Internetsucht und einem unsicheren Bindungsstil bestätigen (15). Diese Ergebnisse haben zu der Annahme geführt, dass ebenfalls ein positiver Zusammenhang zwischen Smartphonesucht und einem unsicheren Bindungsstil besteht.

Zusätzlich beinhaltet das kognitiv-behaviorale Modell noch die Komponente „Soziale Isolation/Mangel an sozialer Unterstützung“. Demnach kann eine verminderte oder fehlende soziale Unterstützung eine Internetabhängigkeit positiv beeinflussen. Dieses Modell zur Internetsucht wurde in der vorliegenden Studie auf die Smart-phonesucht übertragen (16). Der Zusammenhang zwischen exzessiver Smartphonenutzung und geringer wahrgenommener sozialer Unterstützung wurde bereits an Studierenden der Ondokuz Mayis University in der Türkei untersucht und bestätigt (17).

Persönlichkeit und exzessiver Medienkonsum

Der Zusammenhang von exzessivem Medienkonsum und bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen konnte ebenfalls durch einige Studien bestätigt werden (18). Es wurde festgestellt, dass sowohl die Persönlichkeitsdimension Extraversion als auch Neurotizismus mit dem süchtigem Verhalten zusammenhängt. Die Annahme des Zusammenhangs mit der Dimension Extraversion beruht auf der theoretischen Grundlage, dass die Erregbarkeit extrovertierter Menschen niedriger ist als die von Introvertierten und diese deshalb vermehrt nach Stimulation suchen. Neurotische Menschen zeigen typischerweise starke emotionale Antworten auf verschiedene Stimuli. So wird davon ausgegangen, dass neurotische Menschen ihr Smartphone dazu verwenden, Stress und Besorgnis besser zu bewältigen (19).

Um erstmals süchtige Smartphonenutzung im deutschsprachigen Raum zu untersuchen, wurde eine Online-Umfrage mit fünf bereits bestehenden Skalen an allen aktiv Studierenden der Sigmund Freud Universität Wien (N=1836) durchgeführt (20). Zur Unterteilung der Stichprobe in die beiden Gruppen smartphoneabhängig und nichtabhängig wurden acht Items der Smartphone Addiction Scale (SPAS) von Bian und Leung (2014) eingesetzt (21). Die Persönlichkeit wurde mit dem Big-Five-Inventory 10 (BFI-10) (22), die psychische Belastung mit dem Brief Symptom Inventory (BSI-18) (23), die soziale Unterstützung mit einer Kurzform des Fragebogens zur sozialen Unterstützung (F-SozU-K-14) (24) und die Bindungsstile mit dem Bielefelder Fragebogen zu Partnerschaftserwartungen (BFPE) (25) erfasst.

  • Prävalenz der Smartphonesucht: Insgesamt haben N = 497 Teilnehmer im Alter von 17 bis 70 Jahren die Umfrage beendet (n = 377 Frauen, n = 120 Männer). In Bezug auf das Studienfach der Teilnehmer zeigt sich, dass 57,5 Prozent Psychotherapie (n = 286), 25,2 Prozent Psychologie (n = 125), 16,5 Prozent Medizin (n = 82) und nur 0,6 Prozent Jura (n = 4) studieren. Diese Verteilung war Aufgrund der Zusammensetzung aller aktiv Studierenden zu erwarten. Insgesamt konnten 75 der Studierenden, also 15,1 Prozent des Gesamtsamples als smartphone-abhängig klassifiziert werden. Dieses Ergebnis ist vergleichbar mit der ermittelten Prävalenz einer Stichprobe (N = 256) aus Großbritannien bei der 13,3 Prozent der Studierenden als abhängig identifiziert werden konnten.
  • Motive der Smartphonenutzung: Die befragten Studierenden wurden zunächst gebeten, Angaben zur Nutzungshäufigkeit und zu den Motiven der Nutzung ihres Smartphones zu machen. Die Teilnehmer konnten diesbezüglich vier Kategorien auswählen und auf einer 5-stufigen Skala (0 = nie bis 5 = täglich) hinsichtlich ihrer Nutzungshäufigkeit einstufen: Informationssuche (Recherche im Internet, Nachrichten), Dienstprogramme (Fotos/Videos machen, E-Mail, Wörterbuch), Unterhaltung (Spiele, Musik hören, E-Book, Facebook, Videos schauen) und Geselligkeit/Kommunikation (SMS, Anrufe). Es wurde ersichtlich, dass alle vier Kategorien ungefähr im gleichen starken Ausmaß verwendet werden („Kommunikation“: M = 4,9, SD = 0,5, Informationssuche und Dienstprogramme mit jeweils M = 4,6, SD = 0,8), Unterhaltung“: M = 4,4, SD = 1,02).
  • Vergleich der Gruppen: In weiterer Folge wurden die Gruppen „süchtig“ und „nichtsüchtig“ hinsichtlich ihrer Persönlichkeit, des Bindungsverhaltens, der psychischen Belastung und der wahrgenommenen sozialen Unterstützung miteinander verglichen. In Bezug auf die Persönlichkeit zeigte sich, dass die als smartphonesüchtig identifizierten Teilnehmer in den Dimensionen Extraversion und Neurotizismus signifikant höhere Werte erreichten als die normalen Nutzer. Somit können smartphoneabhängige Nutzer im Vergleich als emotional labiler eingestuft werden. Zudem können sie als stimulationssuchend bezeichnet werden, was unter die Facette „Excitement-Seeking“ der Dimension Extraversion fällt (26). Die Untersuchung des Zusammenhangs von Smartphonesucht und psychischer Belastung ergab, dass abhängige Nutzer auf allen drei Ebenen Depressivität, Ängstlichkeit und Somatisierung signifikant höhere Werte erreichten als die Gruppe der nicht-abhängigen Teilnehmer. Somit können smartphoneabhängige Nutzer als vergleichsweise psychisch stärker belastet eingestuft werden. Folglich wurden in der vorliegenden Studie weitere Hinweise auf den Zusammenhang von psychi-schen Störungen und Smartphonesucht gefunden, die sowohl auf dem oben dargestellten kognitiv-behavioralen Modell von Davis als auch auf der Theorie des Eskapismusphänomens und des Mood-Managements beruhen. Bezüglich des Aspektes des Bindungsverhaltens konnte die Annahme, dass süchtige Nutzer im Vergleich zu nichtsüchtigen Nutzern signifikant häufiger ein unsicheres Bindungsverhalten haben, bestätigt werden.

Der vermutete Zusammenhang von wahrgenommener sozialer Unterstützung und exzessiver Smartphonenutzung konnte jedoch nicht bestätigt werden. Im Gegenteil wurde mehr soziale Unterstützung von den süchtigen Teilnehmern wahrgenommen als von den nichtsüchtigen Nutzern. Somit konnte die Untersuchung insgesamt zeigen, dass persönlichkeitsspezifische und klinisch relevante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen vorhanden sind.

Implikationen für die psychotherapeutische Praxis

Die Studienergebnisse geben Hinweise auf therapeutische Aspekte, die in der Behandlung von smartphonesüchtigen Patienten berücksichtigt werden sollten:

  • Im Hinblick auf die Faktoren der psychischen Belastung (Depressivität, Ängstlichkeit und Somatisierung) können psychotherapeutische Interventionen unterstützend im Umgang mit emotionalen Belastungen wirken und damit langfristig erreichen, dass nicht die suchtartige Smartphonenutzung der Emotionsregulation dient, sondern dem Patient dies auf konstruktive Weise gelingt.
  • Zu Beginn sowie auch in laufenden Psychotherapien sollte mediensüchtiges Verhalten mit angesprochen beziehungsweise im Blick behalten werden. So können grundsätzlich vorhandene Schwierigkeiten und Problematiken tatsächlich bearbeitet werden und zum Beispiel eskapistische Nutzungsweisen erkannt und therapeutisch begegnet werden.
  • Der gefundene Zusammenhang von Smartphonesucht und unsicherem Bindungsverhalten impliziert, dass therapeutisch nicht nur das Suchtverhalten behandelt wird, sondern die Störungen im Bindungsverhalten als ätiologischer Faktor berücksichtigt und bearbeitet werden sollte. So weisen auch andere Autoren darauf hin, dass der Umgang mit Medien nur im Kontext bestehender oder fehlender äußerer und innerer Objektbeziehungen zu verstehen ist (27).
  • Zitierweise dieses Beitrags:
    PP 2019; 17 (2): 79–81

Anschrift für die Verfasserinnen:
Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Christiane Eichenberg, Fakultät für Medizin, Institut für Psychosomatik, Sigmund Freud PrivatUniversität, Freudplatz 3, A-1020 Wien, eichenberg@sfu.ac.at; www.med.sfu.ac.at; www.christianeeichenberg.de

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/pp/lit0219

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